by Siggi
Es ist gerade mal halb 9 am Morgen und der S Club 7 ist schon seit über 2 Stunden auf den Beinen, im Moment sind Jon, Paul, Rachel und Tina am Flughafen und warten auf ihr Flugzeug nach Birmingham, während Jo, Hannah und Bradley von einem Studio ins nächste hetzen, um alle ihre Fototermine einhalten zu können. Als die 3 gerade eine kleine Verschnaufpause einlegen wollen, lässt Brad sich völlig erschöpft auf den nächsten Sitz fallen und klagt über den Stress, den sie heute noch bewältigen müssen. „Oh Mann, ich falle hier gleich um, es ist so scheiß warm und ich bin müde! Ich will endlich Urlaub und zwar sofort!“, „Ach Brad, ab nächste Woche haben wir Urlaub! Naja gut, es sind nur 2 freie Tage, aber wir haben frei, das ist doch die Hauptsache, oder?“ versucht Jo ihn etwas aufzumuntern, „Na super, das wären dann 2 freie Tage, an denen wir uns von 4 Monaten schuften erholen sollen! Wie sollen wir das denn bitte schaffen?“, Bradley verdreht die Augen und lässt stöhnend seinen Kopf in sein Cappy fallen, „Sag mal ist es normal, dass es um diese Zeit schon so heiß ist?“ fragt Hannah genervt, die auf einer anderen Bank sitzt und mit ihrem Handy spielt, „Im Hochsommer schon! Und wir haben Hochsommer!“ meint Jo in Gedanken, „Ich weiß, aber warum können wir nicht Hitzefrei kriegen, wir früher in der Schule? Simon kann doch nicht erwarten, dass die ganzen Reporter bei der Hitze freiwillig arbeiten, oder?“, auch Bradley hört kaum zu, aber er muss natürlich seine Meinung preis geben, „Doch, Simon erwartet das, von uns zumindest! Es macht ihm doch Spaß uns bei der Hitze durch ganz London zu jagen, ich wäre auch lieber in meinem gekühlten Büro und würde mir meine Kontoauszüge angucken, die immer besser werden, je länger meine Leute für mich Geld verdienen! Der soll selber mal arbeiten und sehen, wie gut es ihm eigentlich geht!“ regt Jo sich jetzt langsam auf, wenn sie gestresst ist und man sie dann auch noch auf Simon anspricht, rastet sie vollkommen aus. „Dabei beschwert er sich bei uns doch immer, was für einen schweren Job er doch hat! Was ist denn am Sitzen so schwer?“ fragt Bradley schon fast im Halbschlaf, „Vielleicht kratzt sein Stuhl? Oder wisst ihr, was ihm so zu schaffen macht? Er kann nicht so weit zählen, wie viel Geld er hat und deswegen fängt er jedesmal, wenn er bei 100000 ist wieder von vorne an und weil es ja von Minute zu Minute mehr wird, da wir ja ordentlich arbeiten, wird er nie fertig mit zählen und deswegen ist er so gestresst!“ grinst Hannah und packt ihr Handy jetzt endgültig ein. „Leute, wir müssen weiter! Los komm Brad, beweg deinen faulen Hintern!“ treibt Jo ihn jetzt zum Aufstehen an, „Oh Mann, ich will nicht!“ nörgelt er und greift dann Hannahs Hand, die sie ihm gereicht hat, um ihn hochzuziehen. „Ich will auch nicht, ich könnte mir auch Schöneres vorstellen, als mitten im Juli durch ganz London zu rasen, aber es ist nun mal unser Job und den haben wir uns ausgesucht!“, Hannah nimmt ihren Rucksack und folgt Jo und Bradley aus dem Gebäude heraus.
Währenddessen sitzen die anderen 4 schon im Flugzeug und stöhnen vor lauter Wärme. „Mann, ich will nach Hause! Ich hab kein Bock hier rum zu fliegen, ich könnte mir echt was Besseres vorstellen, als das!“ meint Paul genervt, „Ach ja? Was denn?“ fragt Jon grinsend, „Das kann dir doch wohl egal sein, oder? Das geht dich gar nix an, verstanden?“, Paul dreht sich wieder zum Fenster und beobachtet die Wolken, über die sie fliegen, „Ja ja, ist ja schon gut! Ich seh schon, du hast da ein paar strenge Geheimnisse was dein Liebesleben betrifft!“ meint Jon immernoch grinsend und widmet sich wieder Tina. „Na und? Selbst wenn, dann hat dich das doch wohl auch kaum zu interessieren!“, Paul ist etwas genervt von der Wärme und vom Stress, den sie seit ein paar Monaten haben, plötzlich dreht sich Rachel, die vor den beiden Männern neben Tina sitzt, zu ihm um. „Sag mal Paul, wie siehts eigentlich bei dir und Han bezüglich eurer Wohnung aus? Habt ihr nun endlich eine?“, „Ähm...nein, aber wir sind fleißig am Suchen! Wir haben uns auch schon ein paar Schöne angeguckt, aber immerhin muss sie ja beiden gefallen und bisher war an jeder etwas dran, was einem von uns beiden nicht so wirklich gepasst hat! Aber ich bin da eigentlich ganz optimistisch, dass wir da bald was finden werden!“, „Bestimmt! Bei Jez und mir hat das ja auch eine ganze Weile gedauert, aber wie ihr ja wisst, haben wir jetzt eine wunderschöne kleine Wohnung ganz ruhig gelegen und gar nicht mal so teuer! Das wird schon! Ich kann ja mal Jez fragen, ob er nicht zufällig ein paar Ideen hat, wo ihr 2 was finden könntet, immerhin hat er unsre Wohnung ja auch alleine ausgesucht und wie man sieht, hat er diesbezüglich einen super Geschmack!“ versucht Rachel ihn gut zu stimmen. „Oh ja, das wäre echt nett von dir Rach, frag ihn mal bitte! Wenn es nicht klappt, dann ists auch nicht so dramatisch, dann dauert es eben ein bisschen länger bis wir was Vernünftiges haben!“, „Ok, dann frage ich ihn heute Abend mal und dann sage ich dir morgen Bescheid, ok?“, Paul nickt und lehnt sich dann in seinen Sitz zurück und auch Rach dreht sich wieder um.
Gegen 5 Uhr am Nachmittag kommt Hannah nach Hause, ihre Freundin und Mitbewohnerin Sheridan ist arbeiten, also ist sie alleine, aber sie weiß ja, dass Paul auch jeden Moment zurück sein müsste und nochmal bei ihr vorbei schauen wollte, eh er heim geht. Also zieht sie sich erstmal um und setzt sich dann in die Küche, um erstmal was zu essen. Gerade als sie sich überlegt, was sie denn jetzt so auf die Schnelle essen könnte, bemerkt sie, dass sie, genauso wie in den letzten Tagen auch schon, voll Hunger auf irgendwas Außergewöhnliches, wie z.B. Marmeladentoast mit sauren Gurken oder Fisch mit Schlagsahne oder sowas in der Art hätte. Naja, probieren schadet nicht, also macht sie sich eine Fischdose auf, macht Schlagsahne drauf und kostet...“Mmhhh, schmeckt gar nicht mal schlecht!“ lobt sie ihr etwas ungewöhnliches Essen und mampft weiter und sie lässt sich nur von einer SMS stören, die Paul ihr geschickt hat, um zu fragen, ob sie schon zu Hause sei, weil er dann jetzt gleich vorbei kommen würde. Sie schreibt ihm also schnell zurück, dass er sich beeilen soll, weil sie es ohne ihn nicht mehr lange aushält und isst dann weiter. Als es dann plötzlich klingelt springt sie auf und geht zur Tür, fällt Paul um den Hals und weist ihn in ihr Zimmer, sie geht nochmal in die Küche und will gerade die fast leere Fischdose wegräumen, als Paul von hinten auf die Wange küsst, „Oh Mann, war das heute langweilig ohne dich! Iihh, sag mal was ist das denn, ist der Fisch schon schlecht oder was?“, er wundert sich etwas über das weißliche Zeug, das da auf dem Fisch ist, es sieht zwar aus wie Schlagsahne, aber es kann nur Schimmel sein, weil wer isst schon Fisch mit Schlagsahne? „Ähm nein, ich weiß nicht, eigentlich hat er noch geschmeckt!“, sie will auf keinen Fall, dass er sonstwas von ihr denkt, also isst sie noch schnell die letzten beiden Happen aus der Dose und schmeißt sie dann weg. „Naja, wenn du denkst...“ meint Paul etwas verwundert, aber er denkt sich nichts weiter dabei, also gehen die 2 in Hannahs Zimmer und machen es sich bequem, „Ähm du, Paul, ich hab morgen einen Termin bei meinem Arzt und danach sind wir bei meinen Eltern zum Mittagessen eingeladen. Holst du mich dann also morgen beim Arzt ab oder soll ich dann nochmal heim kommen?“ fragt sie, während sie auf seinem Bauch liegt und von ihm geknuddelt wird, „Nee, ich hol dich ab, das geht schneller, wann ist denn dein Termin?“, „Halb 12, also so gegen um 12/ viertel 1 vor der Praxis?“, „Geht klar, wieso musst du zum Arzt, gibt's Probleme?“, „Nein, ich hab nur einen ganz normalen Termin! Eine Routineuntersuchung, was dagegen?“, „Nein, ich frage bloß! Wir haben doch aber nur über Mittag rum frei, wie sollen wir das denn bitte in dieser Zeit schaffen? Wir brauchen doch mind. 2 Stunden bis zu deinen Eltern!“ fällt Paul jetzt ein, „Sie machen doch Urlaub bei ihren Bekannten hier in der Nähe, schon vergessen? Das hab ich dir doch erzählt, hörst du mir überhaupt zu?“, „Ja, stimmt! Du hattest aber auch gesagt, dass sie nur bis Ende letzter Woche bleiben wollten, hat es ihnen denn hier so gut gefallen?“, „Ja, sie haben gesagt, dass es doch schon Ewigkeiten her ist, seit sie mich mal wieder gesehen haben, also haben sie gefragt, wann wir das nächste Mal zusammen frei haben und dann war die ganze Sache so ausgemacht! Du hast doch nichts anderes vor, oder?“, „Nein, ich hab dir versprochen, dass wir die freie Zeit morgen zusammen verbringen, also machen wir das auch!“, „Gut, ich hab nämlich meinen Eltern schon gesagt, dass du dich freust, also wäre es jetzt nicht gut, wenn du jetzt doch absagst!“, „Ich doch nicht! Ich enttäusche doch nicht deine Eltern! Für wie blöd hälst du mich denn?“, „Ich halte dich ganz und gar nicht für blöd, ich weiß doch, dass du gerne mitkommst!“, „Genau, also dann morgen 12 Uhr, ok?“, „Genau!“, „Gut, ich muss jetzt los, machs gut mein Schatz, wir sehen uns ja morgen Früh!“, er steht auf und geht schonmal zur Tür und wartet dort, bis Hannah ihm hinterher kommt. „Ja, soll ich dich morgen Früh abholen? Ich muss ja eh bei dir vorbei, also wäre das nicht mal ein Umweg.“, „Ok, wann? Um 7?“, „Ok, also Punkt 7 bei dir!“, „Gut, ich kanns kaum erwarten! Also dann, tschüss Mäuschen, wir telefonieren?“, „Ja, heute bist du dran! Also tschüss mein Süßer, komm gut heim, ich liebe dich!“, „Ich dich auch, machs gut!“, die beiden küssen sich nochmal und dann macht sich Paul auf den Weg nach Hause. Als Paul sie dann abends anruft, geht es Hannah nicht so besonders gut, ihr ist etwas schlecht, was sich Paul nur durch den Fisch, der also doch schon schlecht war erklären kann. Er versucht sie ein bisschen abzulenken und nach einer Weile geht es dann auch schon wieder besser – vorerst! Die ganze Nacht über kann sie problemlos durchschlafen, aber als sie morgens, noch bevor der Wecker um 6 klingelt, aufwacht, ist ihr schon wieder so schlecht, dass sie doch das Gefühl hat, es war keine gute Idee, diesen Fisch zu essen, oder besser die Schlagsahne dazu. Sie steht also auf, rennt ins Bad und als sie eine Viertelstunde später wieder raus kommt (sie war gleich duschen), geht es ihr schon viel besser, was sie etwas seltsam findet, denn normalerweise, wenn ihr mal so schlecht ist, dass sie sich übergeben muss, ist sie richtig krank und fühlt sich auch so, aber dieses Mal scheint es wirklich nur an dem Fisch zu liegen. So zieht sie sich also an und setzt sich dann in die Küche, um etwas zu frühstücken. Als sie dann so vorm Kühlschrank steht und eine weitere Dose Fisch sieht, hat sie zwar plötzlich wieder Hunger auf Fisch mit Schlagsahne, aber das wird sie auf keinen Fall wieder essen, sie will ja immerhin nicht nochmal kotzen! Also überlegt sie, was sie sonst noch essen könnte und da fällt ihr wieder ein, dass sie gestern auch noch Hunger auf Marmeladentoast mit sauren Gurken hatte und da sie sich im Moment absolut nicht vorstellen kann etwas anderes zu essen, will sie das also doch probieren. „Naja, schlimmer als beim letzten Mal kann es ja wohl nicht laufen...also los!“ sagt sie sich und macht sich ihr Toast und dazu einen Tee, der den Magen beruhigen soll. Während sie dann noch ein bisschen Fernsehen guckt, probiert sie ihr Toast, was sie sogar ziemlich lecker findet. Ein paar Minuten später macht sie sich dann auf den Weg, um Paul abzuholen und als sie bei ihm klingelt, stürmt er auch schon auf sie zu und begrüßt sie, „He, guten Morgen Süße! Na? Die Nacht doch noch gut überstanden?“, er umarmt sie kurz und gibt ihr einen guten-Morgen-Kuss, „Ja, die Nacht schon, aber heute Morgen hat sich der Fisch dann doch gerächt...“, „Oh je, aber jetzt geht's dir doch hoffentlich besser, oder? Ich meine, eigentlich gehörst du ins Bett, wenn du vorhin noch gebrochen hast!“, er klingt etwas besorgt, aber er weiß ja, dass Hannah sich nicht freiwillig ans Bett fesseln lässt. „Nee, ist schon wieder besser, ich hab vorhin Magentee getrunken, der hilft immer! Wirst schon sehen, spätestens nachher beim Essen geht's mir wieder gut!“, „Ja ja, das glaub ich gleich! Na los jetzt, ab geht's! Sonst wird Simon wieder böse, du weißt ja, wie er ist!“, so machen die beiden also los in Richtung Büro. Gegen Mittag dann haben ja alle 3 Stunden Freizeit, also macht jeder sein eigenes Ding: Rachel und Jo telefonieren mit ihren Jungs, Bradley geht heim und schläft ein bisschen, Jon und Tina wollen die Zeit zusammen verbringen und ein bisschen quatschen, Paul geht nochmal nach Hause sich umziehen (immerhin muss er gleich beim Mittagessen gut aussehen) und Hannah muss ja zum Arzt. Also setzt sie sich ins Wartezimmer und wartet, dass sie drankommt, obwohl sie eigentlich lieber gar nicht drankommen möchte, sie hasst diese Art von Ärzten und erst recht die Untersuchungen...aber plötzlich wird sie auch schon aus ihren Gedanken gerissen und muss leider doch ins Sprechzimmer. „Hallo Ms. Spearritt! Wie geht es Ihnen denn? Irgendwelche Beschwerden?“ begrüßt der Arzt sie, „Hallo Doktor! Nein, eigentlich ist alles in Ordnung! Also, das hoffe ich zumindest!“, „Naja, dann will ich Sie mal untersuchen, dann wissen wir ja, ob wirklich alles in Ordnung ist!“, also lässt Hannah diese schrecklichen Untersuchungen über sich ergehen und wartet dann besorgt, was der Arzt ihr denn so Wichtiges mitzuteilen hat. „Also, was ist los? Stimmt irgendwas nicht?“, sie sitzt ganz unruhig auf dem Stuhl vorm Schreibtisch, doch der Doktor ist ganz ruhig und macht sie geduldig auf seine Diagnose aufmerksam. „Doch, Sie sind völlig gesund, machen Sie sich keine Sorgen! Aber da ist noch was, ich weiß jetzt aber nicht, ob Ihnen das gefallen wird, oder ob das eher eine schlechte Nachricht für Sie ist!“, Hannah hat so gar keine Ahnung, was er meint, deswegen fragt sie ungeduldig nach, „Was denn? Was ist denn los? Jetzt sagen Sie schon!“, „Na gut, ich fange mal so an...sind Sie überfällig?“, „Nein, also, ich weiß nicht, das werde ich spätestens Ende der Woche sehen, warum?“, „Naja, wenn Sie es jetzt noch nicht sind, dann sind Sie es Ende der Woche und in den nächsten 9 Monaten auch!“, Hannah sieht ihn schockiert an, „Oh mein Gott...nein, oder?“, „Doch, Sie können es ruhig glauben, Sie werden Mama!“, Hannah ist fassungslos, damit hatte sie ja nun am Wenigsten gerechnet, „Sind Sie sicher? Ich meine...“, „Ja, ganz sicher! Herzlichen Glückwunsch!“, die beiden stehen auf und Hannah geht zur Tür, immernoch total geschockt, „Naja ok, trotzdem vielen Dank Doktor! Wie siehts denn nun aus mit dem nächsten Termin, ich meine, ich werde ja bestimmt zum Ultraschall kommen müssen, oder?“, „Ja, Sie sind jetzt in der 3. Woche, d.h. es reicht, wenn sie in 2 bis 3 Wochen wiederkommen, dann kann der werdende Papa auch mitkommen, ich nehme ja mal an, dass er sein Baby auch sehen will, oder?“, „Ja klar, das hoffe ich doch! Ok, also dann in den nächsten Wochen irgendwann, Wiedersehen!“, Hannah holt sich an der Rezeption einen neuen Termin und geht dann raus, um auf Paul zu warten. In Gedanken überlegt sie dann schon, wie sie ihm die Sache mit dem Baby beichten kann, ohne das er ausrastet. Sie kriegt sogar richtig Angst, dass er das Kind gar nicht will und sie womöglich sogar zur Abtreibung zwingt, doch in diesem Moment steht er auch schon neben ihr und tippt sie an, damit sie ihn bemerkt, da sie ganz in Gedanken ist. „Na du! Fertig zum Essen?“, „Paul? Ähm ja, ich hab schon richtig Kohldampf! Los ab, meine Eltern warten!“, sie steigt ins Auto und schnallt sich an, während Paul ihr ganz verwundert hinterher guckt, „Was ist denn mit dir los? Ist irgendwas?“, Hannah macht so einen seltsamen Eindruck, als ob sie ihm irgendwas versucht zu verheimlichen, „Nein, was soll denn sein? Alles ok, wirklich!“, „Na wenn du meinst...Was macht dein Bauch? Denkst du, dass es gut ist, wenn du jetzt schon wieder so viel isst? Ich meine, du hast heute Morgen leichte Probleme gehabt, schon vergessen?“, „Ach, das geht schon! Es war der Fisch, das ist alles! Solange wir nachher keinen Fisch essen müssen, glaube ich geht das schon in Ordnung!“, Hannah wird jetzt allmählich klar, warum sie ganz plötzlich erst Hunger auf solche komischen Variationen hat und dann auch noch morgens plötzlich alles wieder raus kommt, aber Paul ist erstmal beruhigt, er glaubt, dass es wirklich nur am verdorbenen Fisch lag. Ca. eine halbe Stunde später sind die beiden dann auch schon am Treffpunkt, wo sie mit Hannahs Eltern essen wollten, also gehen sie rein und setzten sich an den Tisch, wo Jen und Michael schon warten. „Hi Mum, hi Dad!“ begrüßt Hannah ihre Eltern, „Hallo Hannah, hallo Paul! Na, wie geht's euch so?“ begrüßt Jen die beiden. „Hallo Jen, hallo Michael, uns geht's gut, danke! Euch?“, „Auch gut! Hannah Liebling was ist los? Hast du was?“ fragt Hannahs Mum plötzlich, als sie bemerkt, dass sie etwas bedrückt aussieht. „Was? Nein, alles in Ordnung! Ich hab bloß Hunger, außerdem ist mir warm! Warum muss es denn so heiß sein?“ antwortet sie genervt, „Euch ist es hier zu warm? Ihr wart doch letzten Monat erst 2 Wochen in Australien, jetzt sag bloß, da wars kühler!“ bemerkt Hannahs Dad, letzten Monat war die Band mit den S Club Juniors zusammen auf der Welt unterwegs, um eine 2. Staffel zur „S Club Go Wild“- Serie zu drehen, diesmal waren Hannah und Paul zusammen mit Stacie und Daisy von den Kleinen in Australien. „Nein, aber da mussten wir wenigstens nicht arbeiten, da konnten wir ja den ganzen Tag Spaß haben und nicht von einem Termin zum andren hetzten!“, „Genau, wir mussten ja 2 Kinder unterhalten und die Zuschauer außerdem noch! Ich glaube, da wäre es ja langweilig gewesen, wenn wir immer nur in irgendwelchen Studios gestanden hätten!“ stimmt Paul Hannah zu, „Gehörte das nach Korallen tauchen und mit Delfinen schwimmen und was ihr da noch alles gemacht habt denn zur Mission, oder war das Nebensache?“ will Hannahs Dad wissen, „Ähm...wir sollten doch die Korallen schützen, immerhin sind das auch Tiere, die vom Ausstreben bedroht sind, also mussten wir ja mal da runter tauchen, um uns die Tiere erstmal genau an zugucken!“ erklärt Hannah ihm und dann kommt auch schon die Bedienung und fragt nach den Getränken. Als dann später die 4 auf ihr Essen warten, versucht Hannah ihrer Mum zu erklären, dass sie ihr dringend was sagen muss, am Besten unter 4 Augen, also geht sie kurz aufs Klo und Jen kommt kurz darauf nach. „Was ist denn los Hannah? Stimmt irgendwas nicht?“, Jen ist ganz besorgt, Hannah sieht ernst aus, „Doch, es ist alles ok, nur...ich war vorhin beim Arzt und...naja...wie soll ich sagen? Paul und ich, also ich hoffe mal, dass Paul das so akzeptiert, aber jedenfalls werden wir bald Eltern!“, „Oh mein Gott, du meinst du bist...?“ Hannahs Mum ist total happy, das kommt zwar etwas überraschend, aber sie weiß, dass Hannah das schon schaffen wird, „Ja, wir kriegen ein Baby!“, Hannah fällt ihrer Mutter um den Hals und lässt sich von ihr beglückwünschen, „Und weiß Paul schon davon?“, „Nein, ich hab es ihm noch nicht gesagt, ich weiß ja nicht, wie er reagieren wird! Aber ich werde es ihm heute Abend zu Hause sagen! Aber sag Dad noch nichts, oder zumindest jetzt noch nicht, nicht das er es ausplappert, ok?“, „Na klar, das bleibt erstmal unser Geheimnis!“, „Ok, danke Mum!“, „Keine Ursache! Na los jetzt, nicht das unser Essen ohne uns kommt!“, die beiden gehen wieder raus und gerade in dem Moment, wo sie zur Tür heraus kommen, sehen sie, wie Paul dem kleinen Jungen, der hinter ihm am Tisch sitzt, beim Kartenhaus bauen hilft (eigentlich sind es keine richtigen Karten, sondern die Untersätzer für die Gläser, aber die gehen ja auch zum Bauen)! „Da sieh mal, da scheint jemand schon was zu ahnen, er übt schon fleißig!“ flüstert Hannah leise und Jen schmunzelt nur, weil sie es voll süß findet, wie Paul verzweifelt versucht, das Kartenhaus stabil zu bauen, denn immer, wenn er mit der 2. Etage anfangen will, fällt es zusammen! „Ihr kommt genau richtig, da kommt das Essen!“ macht Michael alle drauf aufmerksam, dass die Mädels sich jetzt beeilen und Paul aufhört mit spielen, „Na endlich, ich verhungere gleich!“, Hannah setzt sich schnell hin und schaufelt das Essen in sich rein, Paul sieht sie etwas skeptisch an, „Was ist? Ich hab halt Hunger!“ versucht sie, ihn abzuwimmeln, „Ich weiß, nur wenn du so mampfst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn dir wieder schlecht wird!“, Hannahs Mum sieht Hannah fragend an und auch Hannahs Dad sieht etwas verwundert aus, „Das lag an dem Fisch, wie oft denn noch?“ wehrt Hannah sich, „Vielleicht bist du ja schwanger, hast du daran mal gedacht?“ kommt es plötzlich von Michael und Hannah sieht ihn schockiert an, „Nein, das glaube ich eher nicht! Du hast Recht, es lag an dem Fisch und damit gut!“ meint Paul und kümmert sich jetzt um sein Essen. Hannah sieht ihre Mum etwas erleichtert an, beinahe wäre sie aufgeflogen, doch Jen lächelt nur und so essen alle weiter. Gegen halb 2 kommen Paul und Hannah dann auch schließlich, als Letzte, wieder in Simons Büro an und bekommen auch schon gleich wieder schlechte Laune, wenn sie daran denken, was sie heute noch so alles machen müssen. „Mann Simon, es ist so scheiß warm draußen, wieso müssen wir bei der Hitze schuften?“ beschwert sich Jon, „Weil nun mal Sommer ist und ihr euren Sommerhit auch promoten müsst, sonst könnt ihr es vergessen!“ grinst Simon und lehnt sich wieder in seinen Stuhl, „Na gut, gewonnen, also kommt Leute, je schneller wir uns an die Arbeit machen, desto eher sind wir fertig!“, Paul treibt die anderen aus dem Büro und so machen sie sich auf den Weg zu ihren Terminen. Gegen 11 Uhr am Abend dürfen dann alle heim und so begleitet Paul Hannah nach Hause, erst waren sie kurz bei ihm, weil sie sein Auto weggeschafft haben und für ihn Klamotten geholt haben und jetzt sind sie gerade bei ihr angekommen und planen den restlichen Abend. „Also, was willst du jetzt noch machen?“ fragt Paul neugierig und setzt sich auf ihr Bett, „Keine Ahnung, was könnten wir denn machen?“, „Also all zulange sollte es nicht dauern und sehr laut darf es auch nicht sein, weil Sheridan schläft doch bestimmt schon nebenan, oder?“, „Nein, sie pennt heute bei Neil, sag mal bist du blind, wir waren doch eben bei dir, hast du ihre Sachen nicht gesehen?“, „Nee, auf sowas achte ich nicht! Aber dann sind wir ja allein, was könnten wir denn da so alles machen?“, „Ich weiß nicht, was schwebt dir denn so vor?“, „Mmh, ich hätte da schon was, allerdings weiß ich nicht, ob du das auch so siehst!“, er zieht sie zu sich heran und küsst sie zärtlich auf den Mund. „Ach ja, klingt gar nicht mal so schlecht! Wäre eine Möglichkeit, es dauert nicht sooooo lange und ganz so laut machts auch nicht, obwohl, da Sheridan ja nun nicht da ist, wäre das ja auch egal, oder?“, „Eben! Aber da fällt mir grade ein, Rach hat gesagt, Jez kennt da ein paar schöne Wohnungen, ein paar Kumpels von ihm haben mal da gewohnt, allerdings haben die ein zusätzliches Zimmer, aber dafür würden wir doch bestimmt auch noch eine Verwendung finden, oder?“, das passt Hannah sehr gut, dass Paul das Thema Wohnung anspricht und dann noch, dass sie ein zusätzliches Zimmer haben, sie hätte jetzt echt nicht gewusst, wie mit dem Thema hätte anfangen sollen, immerhin brauchen sie demnächst sowieso ein Extrazimmer. „Bestimmt, sogar schneller als du denkst! Du sag mal Paul, ich muss dir da noch was sagen, ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, was du davon halten wirst!“, „Wieso, von was denn? Ist irgendwas?“, er sieht sie besorgt an, aber er hat keine Ahnung, was es denn sein könnte, „Naja...also...ich war auch total überrascht davon, aber ich kann es nun mal nicht ändern, es ist halt passiert und ob dir das jetzt gefällt oder nicht, aber ich freue mich!“, Paul sieht sie fragend an, er kann ihr irgendwie nicht folgen, „Hä? Wie jetzt? Was ist denn? Was ist passiert und was sollte mir nicht gefallen? Auf was freust du dich?“, „Ja ähm...du wirst jetzt bald Daddy!“, den letzten Teil des Satzes sagt sie in einem Atemzug und sieht dabei nach unten, „Was? Ich meine, bist du sicher? Hat das der Arzt gesagt? Und...wie konnte das denn bitte passieren? Oh mein Gott...“, Paul ist total geschockt, er weiß gar nicht so genau, wie er reagieren soll, „Wie das passieren konnte? Also ich bitte dich, das wirst du ja wohl selber wissen, oder?“, natürlich muss er das wissen, er war ja immerhin auch daran beteiligt, „Ja, ja klar, aber ich meine, wir haben doch...da bin ich sogar ganz sicher!“, „Paul, Kondome können aber auch kaputt sein, oder abrutschen oder was weiß ich denn was noch alles! Die sind nicht 100%ig sicher, das solltest du eigentlich wissen!“, Hannah kriegt langsam Angst, Paul macht so gar nicht den Eindruck, als wenn er die plötzliche Schwangerschaft akzeptiert. „Oh Scheiße...und wie weit bist du?“, langsam, aber nur ganz langsam beruhigt er sich innerlich, „3. Woche ungefähr, es ist also sicher!“ antwortet Hannah im leise, sie weiß, dass sie, wenn er es verlangen würde, noch abtreiben könnte, aber das wird sie nicht, das hat sie sich geschworen, sie killt doch nicht ihr eignes Kind. „Aha, also weißt du es vom Arzt?“, „Ja, aber glaub mir, ich war genauso überrascht wie du, meinst du vielleicht, ich hätte das geplant? Aber egal ob du das Baby willst oder nicht, ich werde es kriegen, ob du mir nun hilfst oder nicht! Ich werde auf keinen Fall abtreiben, nur damit das klar ist!“, ihr kommen etwas die Tränen, der Gedanke, Paul wegen einem Kind, wofür ja eigentlich beide verantwortlich sind, zu verlieren, macht ihr Angst, was, wenn sie das Baby nun alleine aufziehen muss? „Oh Gott Hannah, wer hat denn was von Abtreiben gesagt? Natürlich wirst du das Baby nicht abtreiben, es ist doch unser Baby, das haben wir...ähm...gemacht, also werden wir es auch kriegen! Hast du wirklich gedacht, ich würde freiwillig unser Kind killen lassen? Ich bin doch kein Mörder! He, ich freu mich doch auch, aber das geht halt wirklich ein bisschen schnell und ich werde mich erstmal an den Gedanken gewöhnen müssen, aber ich lasse dich doch nicht alleine mit dem Kind!“, Hannah fällt ihm erleichtert in die Arme und er drückt sie ganz fest an sich und küsst sie auf die Haare. „Danke Paul! Ich hätte echt nicht gewusst, wie ich das alleine schaffen soll!“, „He, Hannah ich liebe dich, dich und unser Baby! Dann sind wir eine Familie, außerdem würde ich es niemals wollen, dass mein Kind ohne seinen Papa aufwächst!“, „Ich liebe dich, nein, euch auch!“, sie sehen sich ganz tief in die Augen und küssen sich leidenschaftlich. Dann gehen sie erstmal duschen und liegen etwa eine halbe Stunde später zusammen gekuschelt im Bett. „Paul?“ fragt Hannah mit etwas ängstlich klingender Stimme, „Ja? Was ist denn?“, „Was glaubst du wird Simon zu der Babysache sagen? Ich meine, du weißt ja selber, dass er von uns beiden schon nicht begeistert war, da wird er sich ja wohl kaum über das Baby freuen!“, „Ich weiß nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass er an die Decke geht, das wird ihm ganz und gar nicht passen! Wir werden am Besten erstmal mit den Andren reden und mal hören, was die so sagen, ok?“, „Ok! Aber was, wenn Simon verlangt, dass ich abtreibe? Ich kann das einfach nicht, ich freu mich doch so auf das Baby!“, „Das wird er schon nicht und wenn doch, dann werde ich ihm schon klarmachen, dass er dir gar nichts zu sagen hat, es ist dein Körper und dein Kind, also kannst du auch selber entscheiden, ob du das Baby willst oder nicht! Es kann dir doch keiner verbieten, ein Kind zu bekommen! Und wehe, wenn er dir irgendwas tut, ich passe schon auf dich und unser Baby auf, versprochen!“, er küsst sie auf die Wange, legt seinen Arm um sie und sie kuschelt sich an ihn und nicht mal 5 Minuten später sind die 2 auch schon eingeschlafen. Gegen 10 Uhr am nächsten Morgen wacht Hannah auf, weil ihr wieder schlecht ist, aber da sie schon hört, wie jemand drüben im Bad ist (Sheridan ist vor der Arbeit nochmal heim gekommen), kann sie ja schlecht rein rennen und sich übers Klo hängen, also bleibt sie liegen und versucht durch tiefes Aus – und Einatmen den schlechten Geschmack in ihrem Hals zu unterdrücken. Plötzlich bemerkt sie, wie sie an der Hüfte an gestupst wird und dreht sich zu Paul um, der sie versehentlich beim Umdrehen angestoßen hat und dabei aufgewacht ist, „He, Morgen Süße, hab ich dich geweckt?“ fragt er noch ganz verschlafen, „Morgen, nee, ich war schon wach! Gut geschlafen?“, „Ja, du auch?“, „Mmh, wie spät ist es?“, „Ähm...gleich 10, warum?“, „Nur so, mich wunderts nur, dass ich so lange geschlafen habe, ich bin doch sonst auch schon um 7 hellwach!“, „Tja, wer weiß? Jetzt ist ja auch einiges andres als sonst, du wirst bald gar nicht mehr ausschlafen können, also sei froh, dass du jetzt noch schlafen kannst! Du bist übrigens ganz blass, ist dir schon wieder schlecht?“, „Ja, aber Sheridan ist im Bad glaube ich, ich kann sie ja schlecht rausschmeißen während sie duscht! Aber diesmal habe ich keinen Fisch mit Schlagsahne gegessen, diesmal ist es entweder das Marmeladentoast mit Gurken von gestern, was ich aber bezweifle, oder unser kleines Würmchen da drin!“, „Wie, das war wirklich Schlagsahne auf dem Fisch? Ich hab echt gedacht, dass ist verschimmelt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass wirklich jemand Fisch mit Schlagsahne isst! Ist ja wirklich kein Wunder, dass dir schlecht ist bei den Essgewohnheiten...“, „Und das ist erst der Anfang! Wer weiß was ich bis zur Geburt noch alles esse, vielleicht Eier mit Mayo oder Kürbis mit Spinat?“, Paul zieht die Augenbraue etwas zweifelnd nach oben, obwohl er ja dafür bekannt ist, dass er alles isst, davon wird ihm schon vom Hinhören schlecht. „Naja...also ich weiß ja nicht, und das schmeckt dir?“, „Ich weiß nicht, ich habs ja noch nicht probiert! Ich hab ja nur gesagt vielleicht!“, „Naja, wenn du denkst...was glaubst du eigentlich, was die Andren sagen werden?“, „Keine Ahnung, ich hoffe, sie werden es besser verkraften als Simon es tun wird, weil denen kann es ja egal sein, oder nicht?“, „Eigentlich schon, du musst das Baby ja kriegen, nicht die! Aber ich denke, sie werden sich für uns freuen, meinst du nicht?“, „Doch, das glaube ich auch! Mich beschäftigt nur die Sache mit Simon, er wird explodieren! Am Liebsten würde ich es ihm gar nicht sagen, aber irgendwann wird er es ja sowieso mitkriegen und dann gibt's erst recht Ärger, also müssen wir da wohl durch!“, „Eben und solange man noch nichts sieht, was ja noch eine Weile ist, braucht er davon auch nichts zu wissen! Wir werden schon den richtigen Zeitpunkt finden, wenn es den überhaupt gibt, mit Simon kann man ja nicht reden!“, „Ich krieg Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, was er uns dann bestimmt wieder für eine Standpauke halten wird, du kennst ihn ja!“, „Ja, leider! Aber das du Bauchschmerzen deswegen kriegst hoffe ich doch nicht, komm mal her, ich mach sie wieder weg!“, er zieht sie zu sich rüber und streichelt ihr sanft über den Bauch. „Ich hab zwar noch keine, aber mach ruhig weiter, das ist schön!“, „Ich weiß, ich kann mir aber irgendwie gar nicht vorstellen, dass da ein Mensch drin ist, ich meine noch ist es ja gar kein richtiger Mensch, es ist...keine Ahnung, ein Zellhaufen oder sowas, aber in ein paar Wochen, wenn es dann aussieht wie ein Gummibärchen, wird jedenfalls mal ein Mensch draus...hoffe ich doch mal!“, „Ich kann mir das auch nicht so wirklich vorstellen und ich glaube, ich werde es erst glauben, wenn er oder sie dann zum 1. Mal tritt oder wenn ich es auf dem Ultraschallbild sehe, den 1. Termin haben wir übrigens in 3 Wochen, da kannst du auch mitkommen, dann kannst du unser Baby im Fernsehen angucken, cool was?“, „Ja, das wird ein richtiger Fernsehstar! Aber in 3 Wochen sind wir doch gar nicht hier, schon vergessen? Ende nächster Woche fliegen wir doch rüber nach L.A. wegen der neuen Staffel, oder willst du dort zu einem Arzt gehen?“, „Ja stimmt, Mist, und was jetzt? Kommst du dort mit in ein Krankenhaus? Die machen sowas doch bestimmt auch, oder?“, „Bestimmt, klar komme ich mit, ich will doch unser Baby auch mal sehen, wenn ich es auch garantiert nicht gleich erkennen kann, aber das lasse ich mir doch nicht entgehen!“, „Na gut, dann müssen wir also in L.A. ins Krankenhaus, das kann Simon uns ja wohl nicht verbieten, oder?“, „Nein, das darf er gar nicht! Wir müssen ja nicht sagen warum wir ins Krankenhaus gehen, wir sagen einfach, dass es dir nicht so gut geht, ganz einfach, dann muss er dich gehen lassen, immerhin könntest du sonst deinen Job nicht machen, wenn du krank bist und das wollen wir doch nicht, dass er deswegen kein Geld verdient, nicht wahr?“, „Nein, natürlich nicht!“, „Na also, dann wäre das ja jetzt auch geklärt!“, Paul küsst sie liebevoll erst auf den Bauch und dann auf den Mund und dann hören sie auch schon, wie Sheridan drüben aus dem Bad kommt. „Ich muss jetzt ins Bad und zwar schnellstens! Sonst könnte es hier gleich eine Katastrophe geben...“, Hannah springt schnell auf und rennt ins Badezimmer, Sheridan sieht ihr nur verwundert hinterher, sie sieht Paul, den sie durch die offene Tür auf dem Bett sitzend sieht, an und fängt wieder an, ihn zu ärgern, „Meine Güte, du scheinst ja ein Wahnsinnsküsser zu sein...“ zischt sie in einem ironischen Ton, „Ha-ha, sehr witzig!“ verteidigt er sich und steht auch auf, „Und warum rennt Hannah dann so schnell von dir weg?“ hakt Sheridan weiter, „Das geht dich gar nix an, verstanden! Das kommt nämlich nur, weil sie gar nicht genug von mir geküsst werden konnte!“ sagt er in einem eindeutigen Ton und geht ins Bad. „So so...na wenn du das sagst...“ sagt sie leise und geht in ihr Zimmer, „Na, wieder besser?“, Paul setzt sich neben Hannah auf den Wannenrand und reicht ihr das Handtuch, „Ja, geht schon wieder! Oh Mann, na das kann heiter werden, ich will nicht wissen, was das im Flugzeug nächste Woche werden soll, da kann ich am Besten gleich auf dem Klo bleiben!“, Hannah setzt sich zu ihm auf den Rand und Paul legt seinen Arm um ihre Schulter, „Ach Quatsch, das wird schon wieder!“, „Wann sollen wir eigentlich nachher da sein? Wo treffen wir uns überhaupt?“, „Ähm...wie spät ist es denn jetzt? Wir sollen 11 Uhr am London Eye sein, also sollten wir uns jetzt langsam mal beeilen, also los, hopp, duschen, anziehen, frühstücken und ab!“, Ok, also los, komm, wir gehen am Besten gleich zusammen duschen, oder? Das geht doch viel schneller! Sheridan macht draußen Frühstück, sie muss eh gleich zur Arbeit!“, Hannah zieht ihren Schlafanzug (naja, man kann es nicht wirklich Schlafanzug nennen, es ist eigentlich ihr Sommer-Schlaf-Outfit: ein Top und Hot Pants dazu) aus und springt unter die Dusche, während Paul noch mal schnell raus geht und Sheridan fragt, ob sie für die 2 bitte auch gleich Frühstück mitmacht. Danach duschen beide, ziehen sich an, frühstücken und machen sich dann schnell auf den Weg zum ausgemachten Treffpunkt, sie haben Sheridan beim Frühstück gleich von dem Baby erzählt und sind deswegen etwas spät dran, weil sie deshalb so lange rumgebummelt haben.
„Na endlich, sagt mal wo wart ihr denn so lange?“ fragt Bradley genervt, als die beiden endlich ankommen, „Tut uns leid, Sheridan hat uns nicht gehen lassen! Sie hat uns heute Morgen so lieb gehabt, dass sie sich nicht von uns trennen konnte!“ erklärt Paul ihnen, „Sheridan hat euch so lieb gehabt? Ich denke da eher, dass hier jemand andres jemanden so lieb gehabt hat, dass ihr „mal wieder nicht auf die Uhr geguckt habt“, hab ich Recht?“ grinst Jon, „Stimmt doch gar nicht! Wie Paul schon sagt, Sheridan wars!“ verteidigt sich Hannah und so machen die 7 los zu ihrem 1. Termin, nämlich ein Fotoshooting mit Interview am London Eye. Als sie dann alle zusammen mit den Interviewer in einer Gondel sind fangen sie gleich mit dem Interview an, weil alle schon wissen, dass Interviews mit dieser Band immer etwas länger dauern...“Also Leute, wie geht's euch denn heute so?“ ist die 1. Frage heute, sie gehört natürlich nicht zum Interview dazu, aber trotzdem beantworten sie alle, „Gut! Abgesehen von der Hitze ist alles ok! Nicht wahr?“, Jon sieht die andren an und da keine Einwände kommen, fangen sie also jetzt wirklich mit dem Interview an. „Das ist schön, dann kann ich ja jetzt anfangen, also, ihr fliegt ja nächste Woche wieder rüber nach L.A. wegen einer neuen Staffel, richtig? Könnt ihr dazu schon was verraten oder ist das alles noch streng geheim?“, „Naja, was soll ich sagen? Die Staffel wird da anfangen, wo die letze aufgehört hat: bei der Tour durch die USA! Mehr dürfen wir noch nicht verraten, sonst guckt es ja am Ende keiner!“ antwortet Rachel, „Aha, klingt ja sehr spannend! Wird es denn wieder irgendwelche heißen Romanzen oder ähnliches geben?“, die Lieblingsfrage aller Reporter, nach dem Motto „Wer mit wem?“, „Vielleicht!“ antwortet Paul frech, „Ja und zwar zwischen Bradley und Red, unserm kleinen süßen Hund! Die 2 sind doch sowieso unzertrennlich!“, Jo kann es einfach nicht lassen, Bradley zu ärgern, „Na vielen Dank auch! Ich hab mich schon auf eine heiße Lady gefreut und ihr wollt mich mit einem Hund verkuppeln? Bei solchen Freunden brauchst du echt keine Feinde mehr...“ beschwert sich Brad und zieht sich beleidigt sein Cappy übers Gesicht. „Aww, jetzt ist er beleidigt! Sei doch froh, dass wir dich verkuppeln wollen, andre würden dich vielleicht lieber einsam streben lassen!“ versucht Jon ihn aufzumuntern, doch Brad hat genug, „Na super! Schnell, stell eine neue Frage!“. „Na gut, also keine weiteren Kussszenen? Schade eigentlich, die Serie fing mir langsam an zu gefallen, aber dann eben nicht! Wie lange werdet ihr denn drehen?“, „Bis wir fertig sind!“ meint Hannah etwas genervt, ihr ist 1. viel zu heiß hier drin und 2. sind sie schon so hoch, dass ihr beim Rausgucken schwindlig geworden ist, „Genau, bis wir fertig sind! Und das wird, wenn wir uns an unsren Plan halten und nichts dazwischen kommt, in ungefähr 3 ½ Monaten sein!“ fügt Paul hinzu, „So lange dreht ihr dieses Mal? Warum das? Hat die neue Staffel mehr Episoden als die andren davor oder habt ihr zwischendurch noch Urlaub?“, „Nein, leider nicht, wäre aber cool, das müssten wir unbedingt mal einführen! Es sind zwar normal 13 Folgen, wie immer, aber wir müssen dieses Mal so viel herumreisen, da wir ja in der Serie auf Tour sind. Und da wir das sonst zeitlich nicht schaffen würden, haben wir 4 Wochen länger Zeit bekommen, ganz einfach!“ erklärt Tina und Jon fügt noch hinzu: „Ja, aber danach haben wir ja auch nochmal 2 Wochen Urlaub, deswegen sind wir insgesamt 4 Monate am Stück in Amerika!“, „Ach macht ihr dieses Jahr alle zusammen Urlaub?“, „Nein, aber wir haben uns entschlossen, dass jeder eine andre Ecke von Amerika besucht! Bradley geht wieder nach Brasilien, Rach legt sich in der Karibik in die Sonne, Tina und ich machen in Miami Urlaub, was Jo machen will weiß irgendwie niemand und Paul wollte mit Han die Staaten unsicher machen!“ erklärt Jon, „Wieso weiß niemand, was ich mache? Hörst du nicht zu oder was? Ich hab euch doch erzählt, dass Lee noch herkommt und dann sind wir bei irgendwelchen Bekannten von ihm auf Kuba!“, „Und ob wir dann noch 2 Wochen da bleiben ist auch noch nicht sicher, ich würde lieber zu Hause bleiben, wir waren doch dann lange genug drüben, oder nicht?“ fragt Hannah immernoch genervt, „Eigentlich schon, mal sehen, kommt aufs Wetter an, wenn es eh bloß regnet, dann können wir auch genauso gut wieder heim fliegen, hier regnet es auch bloß!“ meint Paul, „Aha, also machen alle in Amerika Urlaub, nur ihr 2 nicht, was werdet ihr denn dann machen? Nur 2 Wochen faulenzen?“, „Mal sehen, das wissen wir doch heute noch nicht! Wie gesagt, kommt aufs Wetter an!“ beendet Paul jetzt das Thema. „Na gut, wann gibt's denn eine neue CD und habt ihr dafür schon was gemacht?“, „Eigentlich nicht, wir haben bisher nur die Fotos gemacht, aber mehr eigentlich nicht!“ antwortet Jon, „Unsre Alben kommen doch immer so kurz vor Weihnachten, also haben wir noch genug Zeit dafür, wird dann zwar ein bisschen stressig, aber naja, wir sind ja Stress gewohnt!“ fügt Jo hinzu und Rachel beendet das Thema: „Eben, was denkst du denn, warum wir nach der Staffel 2 Wochen Urlaub haben? Da sollen wir uns erholen und danach wird bis Anfang Dezember durch geschuftet!“, „Aha und wann kommt eine neue Single von euch?“, „Auch dann irgendwann nehme ich mal an, weil sonst haben wir ja keine Zeit dafür...wir können ja nicht alles auf einmal machen!“ antwortet Paul, „Ok, wird das dann wieder eine Single vom aktuellen Album oder schon vom neuen?“, „Vom neuen! Aber der Titel ist noch streng geheim! Den wissen wir nämlich selber noch nicht!“ antwortet Hannah und so beenden sie ihr Interview fürs erste, jetzt werden noch ein paar Fotos geschossen und dann geht's weiter zum nächsten Interview zu einem TV-Sender. Dort müssen immer 2 aus der Band gegeneinander ein Spiel spielen und einer macht den Schiedsrichter, deswegen wird die Show heute live aus einem Stadion gesendet, also zieht jeder ein Los, um sein Spiel und seinen Gegner festzulegen bzw. wer den Schiedsrichter spielt. „Also, auf dem Los ist eine Farbe und das Spiel steht auch drauf und die beiden, die die gleiche Farbe haben, müssen gegeneinander spielen, alles klar? Der mit der Niete ist Schiedsrichter, alles klar? Dann los, nehmt euch jeder ein Los und geht dann auf eure Positionen!“ befiehlt der Moderator und so greift jeder in den Becher. „Cool, ich darf Fußball spielen, wer will freiwillig?“ freut sich Paul, „Ok, wer will mit Go-Kart fahren? Freiwillige vor!“ Bradley flitzt gleich zu einem der beiden Go-Kartautos und setzt sich den Helm auf, „Mist, ich darf gar nichts machen...“ macht Jo plötzlch ein ganz beleidigtes Gesicht, sie hat die Niete, also muss sie den Schiedsrichter spielen! „Haha, Jo darf nicht mitmachen!“ freut sich Bradley und Jo knallt ihm mit einem „Ach halt die Klappe, dafür darf ich dich verlieren lassen!“ die Scheibe an seinem Helm runter. Nach einer Weile dann hat jeder sein Spiel und seinen Gegner gezogen und die benötigten Utensilien bei sich, also setzt Jo sich zu Team 1 (Rachel und Bradley beim Go-Kart) und gibt das Startsignal: „Ok, auf die Plätze...fertig...los geht's!“ und schon gibt Brad Gas, Rachel sieht ihm verwundert hinterher, „Na los Rach, mach ihn fertig!“ schreit Tina von der Tischtennisplatte aus, „Ja doch, der Absatz von meinem Schuh hat sich bloß am Gas verklemmt, ich komm nicht vorwärts!“ ruft Rachel zurück, „Dann zieh die Schuhe aus! Warte, ich helf dir!“, der Moderator kniet sich vor Rachels Auto und zieht ihr die Schuhe aus, während die andren sich halb tot lachen über die Szene. „So und jetzt los, ich schiebe dich an, damit du wenigstens eine Chance hast!“, Jon rennt zur Bahn rüber und schiebt sie ein Stück an, doch anstatt weiter zu fahren, bleibt Rachel wieder stehen, „Was machst du denn Rach? Nicht stehen bleiben, Brad gewinnt! Da ist er schon, er hat leider leider leider ja doch gewonnen!“ ruft Jo lachend, sie findet Rachel in dem Auto zum Brüllen, „Juhuuuuuuu, gewonnen! Rachel hat verloren, Rachel hat verloren, ätsch!“ jubelt Brad und setzt den Helm ab, „Bist wohl auch noch stolz drauf, gegen eine Frau gewonnen zu haben, was? Das ist doch gar keine Kunst, das kann ich auch! Tina, ich mach dich fertig!“ kündigt Jon schon an, während er schon seinen Tischtennisschläger schwingt, „Ja ja, träum weiter Jonniboy, ich mach dich fertig!“, Tina muss als Team 2 mit Jon Tischtennis spielen, was natürlich beiden richtig gut gefällt, da sie sich immer gegenseitig kleine Tischtennismatches leisten, wenn sie irgendwo zusammen sind und eine Tischtennisplatte in Sicht ist. „So ein Mist, das ist ja unfair, Bradley hat ja auch andre Schuhe angehabt!“, Rachel tut etwas beleidigt, muss aber selber immer wieder lachen, „Tja, Pech du Looser!“ grinst Brad und setzt sich wieder aufs Sofa zurück. „Schluss jetzt, kommen wir zu Team 2, Jo? Bist du bereit?“, „Ja, also, Tina hat Aufschlag!“ fängt Jo das Spiel an und schon ballern die beiden die Bälle hin und her, bis Jon schließlich den 1. Ball fallen lässt. „Ha, Punkt!“ schreit Tina, „Na warte, das war Zufall, Paul hat mich abgelenkt!“, „Stimmt doch gar nicht, ich war die ganze Zeit hier drüben! Los Jon, mach sie alle!“ ruft Paul ihm zu, er hat, was ihm persönlich besonders gefällt, Hannah als Gegner gezogen, also darf er sich mit ihr in einem spannenden Fußballspiel messen. „Ja, Punkt! Von wegen du machst mich fertig! Es steht schon 2:0 du Niete!“ ruft Tina voller Schadenfreude, aber schon hat Jon einen Punkt gemacht, „Hä, was erzählst du denn? Es steht 2:1, denk mal nach!“ freut sich Jon und schon hat er wieder Aufschlag und feuert den Ball so scharf in Tinas Richtung, dass sie ihn wieder verfehlt. „Ok, Gleichstand, bis wohin machen wir denn eigentlich?“ fragt Jo den Moderator, „Du bist Schiedsrichter, das musst du doch wissen! Nee, bis 5, wer zuerst 5 Punkte hat, hat gewonnen!“ erklärt er ihr und schon steht es 2:3 – für Jon! „Ich hab doch gesagt ich mach dich fertig! Und du weißt, was ich verspreche halte ich auch!“, „Ja ja, lach nur, gleich wirst du um Gnade heulen, warte mal ab!“...2:4 – Jon führt immernoch...“Ach ja? Meinst du? Na mal sehen, ich brauche nur noch einen Punkt, ein klitzekleines Pünktchen, dann hab ich gewonnen! Du kannst nach Hause gehen, du kannst nach Hause gehen!“, Jon tanzt und spielt dabei mit seinem Schläger Gitarre...und so macht Tina auch wieder einen Punkt! „Na los jetzt du Möchtegerntennisprofi, zeig mal was du drauf hast! Los!“ ruft Hannah ihm zu, sie hält, wie alle Mädels auf Tina, „Na los jetzt Jonnilein, setz dem Ganzen endlich ein Ende, wir haben nicht ewig Zeit!“ ruft Bradley, die Jungs halten alle auf Jon und schon macht Tina wieder einen Punkt! „So, jetzt wird's spannend! 4:4, wer den nächsten Punkt macht hat gewonnen!“ bemerkt Jo und so sehen sich die beiden Rivalen verbittert in die Augen, „Los Tina, hau drauf!“ rufen Rachel und Hannah gleichzeitig, „Nein Jon, mach sie zur Schnecke!“ brüllen Bradley und Paul und so springt der Ball etliche Male hin und her... bis er runter fällt – bei Tina! „Jaaaaaaaaaa, gewonnen! Juhuuuuuuu!“, Jon jubelt und springt umher, „Ach Mann, ihr seid so mies, echt!“ ruft Rach beleidigt, jetzt hat schon wieder einer der Jungs gewonnen, also muss Hannah sich jetzt anstrengen, das können sie ja nicht auf sich sitzen lassen! „Ok, kommen wir zu Team 3, seid ihr bereit? Das wird wahrscheinlich das Highlight heute hier, ausgerechnet ihr 2 dürft euch um den Ball prügeln!“, Jo setzt sich zu den anderen, um alles genau beobachten zu können. „Aber wälzt euch nicht zu sehr auf dem Boden rum, ja? Ihr seid hier nicht zu Hause!“ gibt Jon als Kommentar von sich, „Ach halt doch die Klappe!“ ruft Paul und macht sich bereit, „Ok, alles klar? Dann los!“ gibt Jo das Startsignal und schon rennen beide auf den Ball zu, doch als beide zur gleichen Zeit nach dem Ball treten wollen, stolpert Hannah über Pauls Füße und landet auf dem Boden! Dadurch ist ihr wieder etwas schwindlig, aber wenn sie jetzt umkippt, wissen bald alle von dem Baby, also steht sie gleich wieder auf und rennt tapfer weiter. „Au, das tut weh...“ meint Rachel mitfühlend, „Ach Quatsch, Hannah ist doch zäh, das merkt sie doch gar nicht!“ erklärt Jon und während Paul verzweifelt versucht den Ball auf die andre Seite vom Spielfeld zu bringen , rennt Hannah ihm hinterher und versucht ihn zum Aufgeben zu verleiten: „He, komm schon, gib her, ihr habt doch schon 2x gewonnen, gib uns doch auch mal eine Chance!“, „Los Hannah, stell ihm ein Bein und dann renne los!“ feuert Tina sie an, doch in diesem Moment verliert Paul den Ball und Hannah spielt ihn sich gleich geschickt wieder zu und während sie vor ihm lang rennt um die Richtung zu ändern, stolpert Paul über sie und fällt hin! "„Das ist deine Chance Hannah, lauf!“ brüllt Rachel und schon kommt Jos „Und Hannah läuft zum Tor und...Treffer!“, Paul steht auf und geht zu Hannah rüber, die, obwohl sie den Ball ins Tor geschossen hat, das Gleichgewicht verloren hat und somit wieder hingefallen ist, und hilft ihr hoch, „Alles klar? Tut mir echt leid!“, „Schon ok, immerhin hast du mich gewinnen lassen!“, „Was, das hast du gemerkt?“, er sieht sie überrascht an, „Ja klar, du wärst doch, wenn du wirklich über mich geflogen wärst, in die andre Richtung, also direkt vor mich gefallen, also!“ grinst sie und kickt den Ball, der aus dem Tor zurück gerollt ist, ins Spielfeld zurück. „Was, du hast sie gewinnen lassen? Warum denn?“ fragt Bradley etwas zerzaust, Rachel hatte ihn gerade am Wickel, weil er sie bezüglich ihres „2. Platzes von 2“ beim Go-Kartrennen geärgert hatte, „Wir Jungs hätten doch eh gewonnen, es waren doch nur 3 Spiele, außerdem wollte ich die Mädels nicht ganz so schlecht dastehen lassen!“ verteidigt sich Paul. Er hat gar nicht, im Gegensatz zu Tina, gemerkt, dass es Hannah scheinbar ganz und gar nicht gut geht, also nimmt Tina sie ein Stück zur Seite und fragt besorgt, was los sei. „He Han, alles in Ordnung? Hast du irgendwas abgekriegt? Du siehst gar nicht gut aus!“, „Danke für das Kompliment, Tina!“, Hannah versucht Tina gleich auszuweichen, „Bitte! Nein mal ehrlich, alles klar bei dir? Hast du dir weh getan? Paul hat das doch nicht mit Absicht gemacht, du weißt doch, dass er dir nie wehtun würde!“, „Ja, es ist alles in Ordnung, mir ist bloß ein bisschen schwindlig wegen der Hitze und dem Sturz eben! Ehrlich, es ist nichts!“, „Na gut, mach aber trotzdem ein bisschen vorsichtig, nicht das du uns hier noch umkippst! Du bist nämlich voll blass!“, „Das ist gleich besser, ich hab mich halt bloß so arg am Kopf gestoßen, mehr nicht! Ich gehe jetzt aus der Sonne und dann ist gut, ok?“, „Gut, Paul wird schon auf dich aufpassen! Immerhin ist er schuld!“, wo sie Recht hat...denkt Hannah sich, er ist irgendwo auch schuld, dass sie sich so schlecht fühlt und sie meint nicht den Sturz... Nachdem dann alle Termine für diesen Tag abgeschlossen sind, machen sich alle auf den Weg nach Hause, doch gerade als Paul gehen will, packt Tina ihn am Arm und zieht ihn zu sich rüber, "„He, was ist los Tina?“ fragt er neugierig, er will eigentlich lieber heim gehen, „Ich mache mir etwas Sorgen um Hannah, hast du nicht gemerkt, dass sie etwas angeschlagen aussieht? Sie ist ganz blass und sie scheint sich auch gar nicht so gut zu fühlen!“, „Das ist von dem Sturz heute, sie hat etwas Kopfschmerzen, das ist alles! Mach dir keine Sorgen, morgen ist das wieder besser!“, Paul weiß, dass es nicht an dem Sturz liegt, aber er will den eigentlichen Grund Tina jetzt nicht sagen, „Das liegt nicht nur an den Sturz heute, das war vorher auch schon! Und die letzten Tage ist mir das auch schon aufgefallen, also entweder sie wird krank oder...“, „Oder?“, „Keine Ahnung, oder sie hat irgendwas! An deiner Stelle würde ich sie mal zum Arzt schicken, ich meine klar, wir leiden alle an der Wärme dieses Jahr, aber sie ist doch sonst nicht so empfindlich! Nicht das sie noch richtig krank wird, wir brauchen sie nächste Woche in L.A., Simon killt uns, wenn einer von uns ausfällt!“, „Was ist denn los Pauly, komm schon, ich will nach Hause!“, Hannah kommt plötzlich auf die beiden zu und klammert sich an Pauls Arm, „Ja Liebling, wir gehen ja schon! Tina meinte nur, dass du etwas krank aussiehst, sie macht sich Sorgen um dich!“, „Echt? Oh Tina, mir geht's gut, ich hab nur Riesenhunger und mir ist warm wie verrückt! Brauchst dir doch keine Sorgen um mich zu machen, ehrlich!“, Tina ist gar nicht beruhigt, Hannah ging es doch noch nie so. „Trotzdem, geh mal lieber zum Arzt, man weiß ja nie! Ich will halt bloß nicht, dass du dann in den nächsten Monaten daheim hocken musst und wir drehen in L.A., dir macht von uns allen das Drehen doch am Meisten Spaß! Außerdem ist es ohne dich nur halb so schön!“, Hannah sieht Paul an, sie wird es Tina jetzt sagen, egal ob die anderen dabei sind oder nicht. „Tina? Ich war gestern schon beim Arzt, ich bin nicht krank, im Gegenteil, ich bin völlig gesund und das, was ich hier grad durchmache ist ganz normal!“, Tina sieht sie ratlos an, „Was meinst du damit? Was hat denn der Arzt gesagt?“, „Naja...er hat etwas gesagt, was Simon wohl von uns allen am Wenigsten gefallen wird! Und deswegen bitte ich dich auch, es erstmal für dich zu behalten, ok?“, „Na klar, aber jetzt sag schon, was ist los? Was wird Simon nicht gefallen?“, „Nun ja, ich äh...bin schwanger!“, Tina sieht Paul entsetzt an, „Das wird Simon wirklich nicht gefallen...aber trotzdem, herzlichen Glückwunsch ihr 2, das ist ja echt eine Überraschung!“, sie umarmt erst Hannah und dann auch Paul. Jetzt kommen plötzlich die andren dazu, sie wollten eigentlich auch schon gehen, aber Jo und Bradley haben sich noch ein bisschen geärgert und wurden deshalb vom Gehen abgehalten und Jon wollte noch auf Tina warten, wurde dann aber von Rachel angequatscht, weswegen Jo angefangen hat mit Bradley zu kampeln (weil sie mit Rach heimgehen wollte) und so sind am Ende alle dageblieben und haben die Szene flüchtig mitbekommen. „Was ist eine Überraschung?“ fragt Jon neugierig, „Ja, was ist denn los? Ist irgendwas?“ will jetzt auch Jo wissen, „Ähm...darf ich es ihnen denn schon erzählen?“ fragt Tina und als Paul nickt platzt es plötzlich in einem Atemzug aus ihr heraus: „Hannah kriegt ein Baby! Aber ihr dürft Simon noch nix sagen, ihm wird das nämlich ganz und gar nicht gefallen, also scht!“, alle sehen Tina nur etwas missverständlich an, keiner sagt etwas, entweder, sie haben es nicht verstanden, oder keinem fallen die passenden Worte ein, doch plötzlich springt Jon auf die beiden werdenden Eltern zu und fällt beiden gleichzeitig um den Hals, „Echt? Ist ja cool! Alles Gute ihr 2!“, „Ja, von mir auch! Das ist ja wirklich eine Überraschung!“ fällt Jo ihnen um den Hals und auch Rachel und Bradley folgen nun, „He, herzlichen Glückwunsch ihr beiden!“, „Ja, alles Gute auch von mir!“, „Danke Leute, da bin ich aber beruhigt, wenn ihr das so positiv aufnehmt, ich hätte echt nicht gewusst, was ich hätte tun sollen, wenn ihr auch ein Problem damit gehabt hättet!“ sagt Hannah erleichtert. „Ach was sollten wir denn bitte dagegen haben? Wir freuen uns doch total für euch, ehrlich!“, Jo ist total aufgeregt, sie kann sich schon richtig vorstellen, wie das Baby aussehen könnte, „Ja wirklich, ihr 2 braucht doch echt bloß noch ein Baby damit bei euch alles perfekt ist und das kriegt ihr jetzt, also wo wäre denn da das Problem?“, auch Bradley ist schon jetzt ganz aufgekratzt, was soll das nur werden, wenn das Baby dann da ist? „Ich will euch ja nicht die Stimmung verderben, aber was glaubt ihr wird Simon dazu sagen? Luftsprünge wird er vor Freude bestimmt nicht machen, das steht fest!“ bemerkt Jon, „Keine Ahnung, das Schlimmste was er machen kann ist mich zwingen abzutreiben, aber da ist er bei mir an der falschen Adresse, ich werde definitiv nicht abtreiben, 100 pro nicht!“, „Das darf er doch gar nicht! Und wenn er das macht, dann ist es vertragswidrig und dafür kann er ins Gefängnis kommen!“ meint Jo etwas sauer, der soll es ja nicht wagen, auch nur daran zu denken! „Wir haben beschlossen, es erstmal so lange wie möglich geheim zu halten, wenigstens bis wir aus L.A. wieder da sind! Und dann ist es für eine Abtreibung sowieso zu spät, dann kann er nichts mehr machen! Deswegen dürft ihr es auch niemandem sagen, verstanden? Hannah hat schon genug um die Ohren deswegen, ihr seht ja selber, dass es ihr nicht so supermäßig gut geht, also sagt erstmal keinen Ton darüber, ok?“, „Klar doch, wir sind ja für euch da, wenns doch Probleme geben sollte! Falls Simon doch irgendwelche Anstalten macht, werden wir schon mit ihm fertig, verlasst euch drauf!“ versucht Rachel die 2 erstmal zu beruhigen, „Ok, danke Rach, echt super, dass ihr das auch so seht! Aber ich muss jetzt echt ins Bett, kommst du Pauly Schatz?“, „Ja sofort! Also gute Nacht Leute, ich muss Mami ins Bett bringen, machts gut bis morgen!“, „Ok, gute Nacht ihr 2, schlaft gut und macht euch nicht so viele Gedanken wegen Simon, wir werden es ihm schon schonend beibringen, egal wie!“, „Ok, danke Tina, Nacht alle miteinander!“, Nacht!“ rufen alle Hannah hinterher und dann gehen sie auch endlich ihre Wege Richtung nach Hause, Jon und Tina laufen ein Stück zusammen, Jo und Rachel und Bradley schläft sowieso schon fast. Eine Woche später ist der Tag, wo alle 7 rüber nach L.A. fliegen um die neue Staffel zu drehen, also treffen sie sich morgens um halb 4 am Flughafen und sitzen schon wenig später im Flieger. Bradley, der um diese Zeit sowieso noch nicht ansprechbar ist, liegt mit dem Kopf auf Jos Schoß und mit den Füßen auf Rachels Schoß und schläft, Jon liest mit einer kleinen Taschenlampe (er wollte nicht das Licht anmachen, damit die anderen schlafen können) und wird von Tina geärgert, die neben ihm sitzt und sich langweilt und Hannah hat ihren Kopf auf Pauls Schulter und schläft auch schon ganz fest, während Paul verzweifelt erstmal versucht überhaupt einzuschlafen. „Mann Tina, jetzt reichts! Du setzt dich gleich runter, wenn du jetzt nicht aufhörst!“ schreit Jon plötzlich in die Stille, „Könntet ihr 2 mal bitte leiser machen?“ beschwert sich Jo, dich sich in aller Ruhe mit Rachel unterhält, „Ich bin das doch gar nicht! Tina bringt mich hier gleich zur Weißglut! Die nervt! Kannst du dich nicht wegsetzten?“, „Und wo soll ich bitte hin? Siehst du hier irgendwo noch einen freien Platz?“ fragt Tina besserwisserisch, „Na Jon hat doch gesagt, dass du gleich runter in den Frachtraum kommst, da hast ganz viel Platz und kannst so laut machen wie du willst, da hört dich niemand!“ schimpft jetzt auch Rachel, „Ok ok, tut mir leid, ich bin jetzt ganz leise! Aber ich kann nicht schlafen und Jon liest, was soll ich denn bitte machen? Sonst versteht er doch auch Spaß!“ beschwert sich Tina bei Rach, die es gar nicht mehr interessiert, sie hat sich wieder in ihren Sitz gesetzt und hört ihr gar nicht mehr zu. „Mann ihr da hinten, Ruhe jetzt! Es gibt Leute, die sind um diese Zeit noch müde!“ kommt es plötzlich auch von Paul, der bei dem Krach immernoch nicht schlafen kann, „Ich dachte du schläfst schon!“, Jon lehnt sich zu ihm vor und lugt zwischen 2 Sitzen zu ihm und Hannah vor, „Ich versuche auch zu schlafen, aber wenn ihr hier so laut macht kann ich das nicht! Reißt euch wenigstens soweit zusammen, dass Han nicht wach wird, ihr wisst ihr geht's nicht so gut, also Ruhe jetzt!“ meint Paul etwas genervt, dreht sich um und macht wieder die Augen zu. „Ok, habt ihr gehört? Hannah geht's nicht gut, also Schnauze jetzt!“ ruft Jon den andren zu, „Wir haben doch nicht laut gemacht, ihr wart das doch!“ bemerkt Jo, „Ist doch jetzt egal wer es war, wir sind alle schuld, also sind wir jetzt alle ruhig, verstanden?“ schlichtet Rachel den Streit und schon ist wieder Ruhe. Unterdessen ist Hannah nun aber doch wach geworden und sieht sich etwas verschlafen um, „Oh Mann, wer hat denn hier so rumgeschrien?“, „Tina hat Jon genervt, deswegen ist er halb ausgerastet! Haben die dich geweckt?“ fragt Paul leise, „Mmh, aber ich konnte eh nicht mehr schlafen, ich hab Kopfschmerzen und mir ist schlecht!“ flüstert sie etwas gequält, „Du siehst auch ziemlich blass aus, soll ich mal mit aufs Klo kommen?“, „Ja, wäre vielleicht besser!“, „Gut, dann komm mit, ich halte dich, nicht das du mir noch hier umkippst!“ , die beiden stehen auf und gehen Richtung Toilette, was Simon, der mit dem Rest der Crew etwas weiter entfernt von der Band hinten sitzt, sehr wundert. „Was ist los? Was ist Hannah?“ fragt er, als die 2 an ihm vorbei gehen, „Nichts, mir ist bloß ein bisschen schlecht! Das kommt aber bestimmt nur, weil ich heute noch nichts gegessen habe!“, „Warte, hier, nimm eine Reisetablette, dann geht's dir gleich besser!“, er wühlt in einer kleinen Tasche und holt eine Tablette heraus, doch Hannah weiß, dass sie keine Tabletten nehmen darf, also muss sie sich jetzt was einfallen lassen. „Nein, ich brauche keine, wenn ich was gegessen habe ist es bestimmt wieder besser!“, „Sag das nicht! Hier nimm die Tablette und dann iss was, hier hast du ein Glas Wasser damit sie besser rutscht!“, er überreicht ihr ein Glas und die Tablette. Hannah sieht Paul ratsuchend an, was soll sie denn jetzt machen? „Danke!“, sie nimmt die Tablette in den Mund und spült etwas Wasser hinterher, dann dreht sie sich um und schluckt runter, Paul zieht sie ein Stück zur Seite und sieht sie fragend an, „Sag mal hast du die Tablette jetzt etwa wirklich genommen? Weißt du nicht, dass das schädlich ist?“ flüstert er ihr zu, „Ja das weiß ich, ich hab nur das Wasser runter geschluckt, die Tablette hab ich noch im Mund! Aber sie weicht trotzdem langsam auf aber ich kann sie ja schlecht hierher spucken!“ antwortet sie mit ernster Stimme, „Komm mit!“, Paul zieht sie in Richtung Toilette und öffnet ihr schnell dir Tür, damit sie sie ins Klo spucken kann. „Ah, schon besser! Die hilft ja wirklich!“ grinst sie und Paul sieht sie noch etwas skeptisch an, „Ich glaube, dass jetzt wegen ein paar Krümeln zwar nichts passiert, aber du hast doch nicht all zu viel davon hinter geschluckt, oder?“, „Nein, mach dir keine Sorgen, ich hab schon gut aufgepasst!“ beruhigt sie ihn und die 2 gehen zurück auf ihre Plätze. „Was war denn jetzt los? Hat Simon etwa was gemerkt?“ flüstert Tina neugierig, „Nein, zum Glück nicht! Aber er hat mir eine Reisetablette gegeben und sogar darauf bestanden, dass ich sie nehme!“ erzählt Hannah ihr, „Was, wirklich? Und? Was hast du damit gemacht? Du hast sie doch wohl nicht etwa wirklich genommen, oder?“ hakt sie weiter, „Nein, ich hab nur so getan, ich hab sie dann gleich ins Klo gespuckt!“, „Er wäre garantiert nicht so ruhig geblieben, wenn er was gemerkt hätte!“ fügt Paul hinzu, „Stimmt auch wieder! Naja, Hauptsache, du musstest die Tablette nicht wirklich schlucken!“, „Ich musste schon, ich hab nur nicht!“, „Ok, na dann eben so rum! Aber eine wäre ja so schlimm bestimmt auch nicht gewesen, oder? Ich meine, wenn du die ganze Packung hättest nehmen müssen ok, aber bei einer?“, Tina weiß genau, dass Simon Hannah jedesmal, wenn ihr wieder schlecht ist, eine Tablette verordnen wird, was auf Dauer dann aber wirklich schädlich ist. „Der wird mich doch nicht drogenabhängig machen wollen? Aber ich glaube, eine wäre soo schlimm auch nicht gewesen, aber sein musste es trotzdem nicht!“, damit lehnt sich Hannah wieder in ihren Sitz und macht die Augen wieder zu. Dann kommen auch die anderen wieder zur Ruhe und so verläuft der Rest des Fluges ohne weitere Probleme.
Nach 11 anstrengenden warmen Stunden im Flugzeug steigen die 7 (mit Anhang) schließlich in L.A. aus und da es hier noch 7 Uhr am Morgen ist, werden sie erstmal in ihre Hotelzimmer gelassen, um sich richtig auszuschlafen, denn ab morgen beginnen 3 ½ Monate harte Dreharbeiten. Also quälen sich erst alle durch ein ewiges Check-In im Hotel und dann wird ein weiteres Problem klar: bei der Zimmerverteilung gab es ein paar Missverständnisse und so stehen jetzt für die Clubbies ein 4-Bettzimmer und ein 3-Bettzimmer bereit! Da aber alle den Schaden erst im Hotel gesagt bekommen haben, sind sie sich natürlich noch uneinig, wer mit wem in welches Zimmer geht, also versucht Paul an die ganze Sache taktisch ran zu gehen: „Was für Betten sind den in den Zimmern? Einzel- oder Doppelbetten?“, „In dem 3-Bettzimmer sind nur Einzelbetten und in dem andren Zimmer nur Doppelbetten.“ Erklärt Simon ihm, der sich auch sehr über die Organisation ärgert, „Wieso willst du das wissen?“ fragt Jon neugierig, „Na weil ich das für meinen Plan brauche, wer wo schläft! Wir können ja schlecht einen der Jungs und eins der Mädchen in ein Doppelbett stecken...abgesehen von Hannah und mir!“ antwortet Paul ihm, also überlegen alle, wie sie die Zimmer wohl am Besten aufteilen könnten. „Ich schlage vor Rachel, Tina, Brad und ich gehen in das 4-Bettzimmer und ihr 3 in das andere!“ schlägt Jo vor, doch niemand scheint davon begeistert zu sein, „Nein, ich will aber nicht als einziger Mann bei 3 Frauen im Zimmer schlafen und schon gar nicht mit einem der Girls in einem Bett! Dann nehmt doch Jon, aber nicht mich!“ meckert Brad, „Denkst du ich will das? Gegen die 3 hab ich doch keine Chance, die bringen mich um!“ beschwert Jon sich jetzt auch über den Plan. „Nein Leute, wir machen es so: Tina, Jon, Rachel und Paul gehen in das 4-Bettzimmer und Jo, Bradley und Hannah in das andre! Und jetzt keine Widerrede mehr, so wird es gemacht und nicht anders!“ bestimmt Simon und da eh keiner eine Chance hat daran noch etwas zu ändern, müssen sie es also so machen, auch wenn damit nicht alle zufrieden sind. „Mann, ich will aber nicht als einziger Mann bei den Mädchen sein, kann ich nicht in das andre Zimmer?“ versucht es Bradley doch nochmal und auch Rachel hat etwas zu meckern: „Und ich will wenn dann schon mit Jo in ein Zimmer! Kann Jo nicht zu uns? Dann geht Paul mit rüber!“, doch Simon lässt sich im Bezug auf Paul und Hannah in einem Zimmer nicht erweichen, „Nein, aber ich mach dir einen Vorschlag: Jo tauscht mit Jon, dann ist Brad nicht mehr der einzige Mann in seinem Zimmer und du hast Jo, ok?“, „Na super, dann hab ich die 2 Kerle bei mir! Kann ich nicht mit Tina oder so tauschen?“ beschwert sich Hannah jetzt, „Nein! Es bleibt jetzt alles so wie es ist und damit hat es sich! Und jetzt wird nicht mehr diskutiert, hier habt ihr eure Zimmerschlüssel und jetzt ab ins Bett mit euch!“ befiehlt Simon und damit müssen sie aufgeben. Also holen sich alle ihre Schlüssel und gehen in ihre Zimmer, Jo, Rachel, Tina und Paul in das eine und Brad, Jon und Hannah in das andere! Als dann endlich alle soweit fertig fürs Bett sind geht es an die Bettenaufteilung, besonders schwierig im 4-Bettzimmer: wer MUSS bei Paul schlafen? „Also ich schlafe bei Jo!“ stellt Rachel gleich alles klar und springt auf das Bett, wo Jo ihr Zeug abgestellt hat, „Dann werde ich also bei Paul schlafen müssen, oder wie sehe ich das?“ fragt Tina, ihr ist das eigentlich egal, solange nicht alle 7 in einem Bett schlafen müssen, „Also Leute, ich halte mich da raus, macht das unter euch aus, ich lass mich dann überraschen, ok? Ich werde jetzt aber erstmal rüber zu den Andren gehen, ich muss ja gucken, was die Jungs drüben mit Hannah anstellen, macht mir hier keine Dummheiten, Mädels!“, Paul geht zur Tür und sieht draußen auf dem Gang nach, ob Simon in der Nähe ist, dann geht er schnell zum andren Zimmer rüber. In dem Zimmer liegen inzwischen alle in ihren Betten und beschäftigen sich mit verschiedenen Dingen: Bradley hört Discman, Jon sieht sich eine Zeitung an (hin und wieder liest er auch ein paar Artikel darin) und Hannah versucht zu schlafen, als es plötzlich klopft sehen alle mit einem gemeinsamen „Ja?“ zur Tür. Paul steckt seinen Kopf herein und sieht sich im Zimmer um, „Na Leute? Ihr seid ja schon fertig zum Schlafen, die Mädels drüben einigen sich noch über die Bettenverteilung, die kriegen es einfach nicht gebacken!“, er schließt die Tür hinter sich und setzt sich auf Hannahs Bett. „Bleib doch einfach hier, das würde doch eh keiner merken, oder? Also wir verraten garantiert nichts!“ meint Jon, „Ja genau, bleib hier, ich halte es keine 14 Wochen ohne dich aus! Die 2 hier machen mich fertig!“ bettelt Hannah regelrecht und sieht Paul ganz traurig an, „Naja ok, ich werde den Mädels drüben sagen, dass ich nur noch offiziell bei ihnen im Zimmer schlafe, inoffiziell bleibe ich hier, ok?“, er steht also auf und geht wieder in sein Zimmer zurück. „Und? Lebt sie noch?“ fragt Tina, „Ja, aber ihr könnt euch das Rätselraten wegen der Betten jetzt sparen, ich schlafe mit drüben, ihr müsst es Simon ja nicht unbedingt verraten! Wenn er fragen sollte, ich bleibe nur solange drüben, bis Hannah eingeschlafen ist, dass ich die ganze Zeit bei ihr bleibe kriegt er ja eh nicht mit! Also gute Nacht, Mädels!“, „Nacht!“ rufen alle zusammen und so geht Paul wieder in das andre Zimmer. „Und? Lassen sie dich gehen?“ fragt Bradley, „Ja, wie du siehst konnten sie mich entbehren! Also gute Nacht Leute!“, er krabbelt zu Hannah ins Bett und dann machen alle das Licht aus, um endlich zu schlafen, Hannah kuschelt sich an Paul ran (das MUSS sein, immerhin ist es ziemlich eng zu zweit), dann nimmt er sie in den Arm und streichelt ihr über den Bauch. „Paul?“ flüstert sie, „Ja? Was ist?“, „Was ist, wenn Simon was mitkriegt?“, „Dann wird er uns hoffentlich zusammen in ein Zimmer stecken, außerdem müssen doch bestimmt irgendwann demnächst mal wieder Doppelzimmer bzw. Einzelzimmer frei werden, damit wir wieder „normal“ schlafen können! Mach dir keine Sorgen, was soll er schon groß machen? Außerdem wird er das doch gar nicht mitkriegen, wir sind doch keine kleinen Kinder, wo man kontrollieren muss, ob jeder in seinem Bett liegt! Der will uns bloß ärgern, das ist alles!“, „Na gut, du hast ja Recht! Aber meinst du, es war sein Ernst, was er heute im Flugzeug gesagt hat? Du weißt schon, die Sache mit der Tour.“, Simon hatte gesagt, dass die kommende Tour vom Sommer auf Anfang des Jahres vorgezogen wurde, also werden sie bis Ende des Jahres für die Tour proben müssen, dann 2 Monate auf Tour gehen und dann erst das Album machen. „Ich weiß nicht, wenn es so ist, dann hast du ein Problem, weil wenn wir im Januar und Februar auf Tour sind, dann wird das doch viel zu viel für dich, du musst doch spätestens im Februar in Mutterschaftsurlaub gehen, ich hoffe, dass er das nicht ernst meint!“, „Ich eben auch, aber weil es halt schon so beschlossen klang. Das macht die ganze Sache noch viel schwieriger als sie schon ist! Er wird schon nicht begeistert sein, dass ich wegen dem Baby so lange ausfalle, wenn ich nun bei der Tour auch nicht dabei bin, wird er ausrasten!“, „Es gäbe da zwar schon eine Möglichkeit, aber das wird er nicht erlauben, außerdem wäre das nicht dasselbe...“, „Und die Möglichkeit wäre?“, „Das du bloß die Balladen bzw. nicht-Disco-Nummern mitmachst, das wird doch noch drin sein, oder?“, „Ich weiß nicht, müsste eigentlich! Ich meine, wenn andre Frauen bis kurz vor der Geburt ohne Einschränkungen fast alles machen können, werde ich ja wohl im 7./8. Monat noch auf der Bühne stehen können, oder?“, „Das hängt vom Baby ab, wenn du dich bis dahin noch so anstrengen darfst, dürfte es kein Problem sein, wenn du allerdings eh schon Einschränkungen hast, wird's schwierig! Wir warten einfach mal ab, wie sich die ganze Sache entwickelt und dann sehen wir weiter, ok?“, „Ok, also gute Nacht!“, „Gute Nacht Süße, schlaf gut!“, er küsst sie erst auf die Nase und dann nochmal ganz leidenschaftlich auf den Mund, dann drückt er sie fest an sich und schon kurze Zeit später sind beide fest eingeschlafen. Alle 7 (und der Rest des Teams) haben den ganzen Tag durchgeschlafen und so sind gegen Abend alle wieder hellwach, also müssen sie sich was überlegen, um nicht morgen wieder müde zu sein. Die Band trifft sich bei den Mädels im Zimmer und berät sich, was wer machen will, „Ich schlage vor, wir gehen erst mal ans Set und sehen uns die ganze Sache mal an.“ schlägt Jon vor, „Sollten wir uns nicht erstmal die Drehbücher besorgen und da mal reingucken? Sonst stehen wir morgen ohne Text da!“ meint Hannah und setzt sich auf Pauls Seite des Bettes. „Stimmt auch wieder, also gehen wir am Besten erstmal zu Simon rüber und holen uns die Texte! Danach können wir immernoch entscheiden, was wir machen!“, also folgen Jon alle aus dem Zimmer rüber zu Simon, der gibt ihnen ihre Drehbücher und so ziehen sich alle in ihre Zimmer zurück, um sich anzusehen, was sie alles auswendig lernen müssen – und das ist eine ganze Menge! „Mann, wer soll sich denn das alles merken?“ stöhnt Bradley schon völlig erschöpft nur allein vom Angucken seines Textes, „He na komm, so viel ist es diesmal doch gar nicht! Wir müssen diesmal bei jeder Folge ein Stück von einem Konzert drehen, also fallen pro Folge gut 10 Minuten weg!“ erklärt Jon ihm, „Na trotzdem, ich hab kein Bock das alles zu lernen!“, „Mensch Bradley, wie Jon schon sagt, wir müssen diesmal mit Text nur knapp 10 Minuten füllen und davon ist auch noch alles auf 7 Leute verteilt! Und den Text aus den Songs können wir ja sowieso alle!“ versucht jetzt auch Hannah, ihn zu überzeugen. „Naja ok, ich teile mir den Text einfach ein, alle 10 Minuten lerne ich ein Stück, solange, bis ich die Folge für den nächsten Tag kann!“, also legt Bradley sich auf seinem Bett lang und schlägt die 1. Seite auf, „Es hat ja auch niemand behauptet, dass du alles auf einmal lernen sollst!“ bemerkt Jon und widmet sich auch wieder seinem Text. Auch die Andren drüben im andren Zimmer lernen eifrig ihre Texte und so merkt niemand, dass es inzwischen draußen dunkel ist und so niemand mehr ans Set kann, da man nichts mehr sieht. Also sieht Rachel gegen 11 Uhr abends als Erste auf die Uhr, da ihr langsam etwas die Augen wehtun und so stellt sie fest, dass es ja schon ziemlich spät ist, „He Leute, wollten wir nicht nochmal raus ans Set gehen? Inzwischen ist es dafür wohl zu spät...“, alle sehen sie auf die Uhr, „Was schon um 11? Mist, jetzt ist es wirklich zu spät!“ bemerkt Tina, „Wir wissen doch nun aber gar nicht, wo wir drehen sollen, wie sollen wir denn morgen dahin kommen?“, alle sehen Rachel ratlos an, „Simon müsste doch eigentlich wissen wo es ist, oder? Dann gehen wir morgen einfach zu ihm und dann wird er uns schon sagen, wo wir hin müssen.“ meint Jo und legt ihr Drehbuch jetzt zur Seite. „Genau, er müsste es eigentlich wissen, also reicht es, wenn wir morgen zu ihm gehen! Er wird uns ja spätestens, wenn wir bis mittags nicht da sind, persönlich abholen, also können wir gar nix falsch machen!“ stimmt Paul ihr zu und packt jetzt auch sein Drehbuch weg, dann steht er auf und geht rüber ins andre Zimmer, wo Jon, Hannah und Bradley noch fleißig lernen. „Hi Paul! Was gibt's?“ fragt Jon ihn, ohne von seinem Buch aufzusehen, „Woher weißt du, dass ich es bin?“, „Na weil du so ziemlich der Einzige bist, der hier immer wieder reinkommt! Wollen wir jetzt ans Set?“, jetzt sieht Jon erst von seinem Text hoch, „Nein, hast du mal raus geguckt? Es ist schon spät, jetzt sehen wir doch eh nichts mehr!“ weist Paul alle auf die Dunkelheit draußen hin, „Oh...“ kommt es von Jon und Brad gleichzeitig und Paul setzt sich zu Hannah aufs Bett. „Na Mäuschen? Alles in Ordnung? Wie geht's dir?“, er streicht ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und küsst sie auf die Wange, „Naja, im Moment geht's eigentlich, ich habe ja heute noch nichts Ungewöhnliches gegessen, aber ich freue mich lieber nicht zu früh, du weißt ja, wie das ist...“, „Mmh, wann wollen wir denn eigentlich zum Arzt gehen?“, „Ich weiß nicht, wir müssen nächste Woche mal sehen, ob wir da irgendwann mal Zeit haben, wir müssen nur sicher gehen, dass Simon nichts davon mitkriegt.“, „Das wird er schon nicht, wir gehen einfach in einer Mittagspause oder so, außerdem kann es ihm doch wohl egal sein, wo wir hingehen, oder nicht?“ fragt er auch die Anderen und die nicken ihm zustimmend zu. „Ok, also dann nächste Woche irgendwann, ja?“, „Geht klar! Ich gehe aber jetzt wieder rüber und gucke mir den Text noch ein bisschen an, wenn Simon dann nachher auch ins Bett gegangen ist, komme ich dann wieder her, also bis später!“, Paul küsst Hannah nochmal kurz und geht dann wieder raus und mit einem „Ok, ciao bis dann!“ sehen sich auch die Jungs wieder ihre Texte an. Nach einer kurzen Nacht stehen die 7 dann am nächsten Morgen um Punkt 5:30 Uhr im der Hotellobby auf der Matte und warten, bis alle fertig zum Losgehen sind, sie warten eigentlich nur noch auf Simon, da keiner so genau weiß, wo denn das Set dieses Mal ist, aber irgendwie scheint Simon nicht zu kommen... „Also ich gehe jetzt mal zu ihm rauf und sehe mal nach, wo der bleibt!“ beschließt Rachel und marschiert zum Fahrstuhl, „Tritt ihm in den Hintern wenn du bei ihm bist, dafür das wir Druck machen müssen aber er darf ausschlafen!“ ruft Bradley ihr hinterher, selbst er ist schon hellwach und das hat was zu bedeuten! Während die Anderen sich also in der Lobby noch ein wenig ausruhen, ist Rach schon an Simons Zimmer angekommen und klopft an – keine Antwort – sie klopft also nochmal – immernoch keine Antwort – also dreht sie sich wieder um und geht wieder zum Fahrstuhl zurück. „Und? Was hat er gesagt?“ fragt Jon, als er Rachel sieht, „Nichts, er scheint gar nicht da zu sein!“ erklärt sie ihm und setzt sich zu den Andren auf einen Sessel, „Hä? Wo kann er denn bitte sein?“ wundert Jo sich und plötzlich fängt Bradley an zu grinsen: „Vielleicht hatte er ja ein heißes Date gestern...“, „Erzähl doch keinen Mist Bradley! Im Ernst jetzt mal, wo könnte er denn sein? Ich geh am Besten mal da zur Rezeption, die haben ihn vielleicht gesehen.“, also steht Paul auf und geht in Richtung Rezeption, „Ist er eben weg, um so besser, dann bleibt euch der Stress mit ihm erspart!“ meint Tina zu Hannah, die schon wieder mit Morgenübelkeit kämpft, „Wo sie Recht hat...“ stimmt Jon ihr zu. „Also die Leute an der Rezeption sagen, er sei schon vor einer Weile gegangen, so vor einer halben Stunde oder so, also nehme ich mal ganz scharf an, dass er schon am Set ist und auf uns wartet!“ erzählt Paul ihnen, als er in diesem Moment wiederkommt, „Na super und wie kommen wir nun dahin? Wir wissen doch nicht, wo es ist!“, alle sehen Rachel ratlos an, bis Hannah plötzlich aufsteht, „Ich geh mal kurz aufs Klo, nicht ohne mit weggehen!“, sie geht in Richtung Toilette und Paul setzt sich auf ihren Platz, steht aber sofort wider auf (wie alle anderen auch) als Simon plötzlich in die Lobby geeilt kommt. „Ihr seid ja immernoch hier, ich warte am Set auf euch, sagt mal habt ihr keine Lust oder was?“ ermahnt er sie und treibt sie zum Losgehen an, „Warte Simon, Hannah fehlt noch!“ macht Paul ihn darauf aufmerksam, dass die Band nur zu sechst ist, „Wo ist sie denn schon wieder? Sie soll sich beeilen!“, Simon wird gleich wieder etwas sauer, alle haben so irgendwie das Gefühl, dass er Paul und vor allem Hannah seit die 2 zusammen sind auf dem Kieker hat. „Ich hol sie!“ meint Tina und schon rennt sie in Richtung Toilette, „Also los, wir gehen schonmal los, die 2 kommen dann schon hinterher!“ befielt Simon und will gerade losgehen, als Jo mit einem leisen „Das bezweifle ich...“ auffällt, „Was hast du gesagt?“ fährt Simon sie gleich an, „Nichts, ich meinte bloß, dass ich auch nochmal schnell aufs Klo muss!“ lügt sie als Ausrede und eilt schnell in Richtung Toilette, „Sagt mal, hab ich irgendwas verpasst?“ wendet Simon sich an die Andren, die sich aber mit einem Kopfschütteln unschuldig aus der Affäre ziehen, „Ok Leute, kann los gehen!“ hören sie plötzlich Tina hinter sich sagen, sie, Hannah und Jo stehen startklar daneben, „Gut, Jo? Wolltest du nicht aufs Klo? Das ging aber schnell...“ wundert sich Simon, „Ach weißt du...“ lächelt sie und so kümmert er sich nicht weiter darum, sondern treibt alle erneut zum Gehen an. „Wie machst du das?“ flüstert Bradley Jo zu, die ihn fragend ansieht, „Was?“, „Na das du so schnell auf dem Klo fertig bist! Wie hast du das denn bitte geschafft?“, „Mann das war bloß eine Ausrede damit wir noch nicht losgehen, Tina und Hannah hätten doch gar nicht gewusst, wo sie hin müssen!“ erklärt Jo ihm, alle (außer Simon natürlich) haben sie gleich durchschaut, nur Bradley mal wieder nicht, „Ach so...“, damit ist die ganze Sache geklärt und alle gehen mehr oder weniger gut gelaunt zum Set. Etwa 1 ½ Wochen später haben die 7 dann erstmal einen Tag frei, weil das Filmset umziehen muss, da sie ja auch woanders drehen müssen wegen den „Konzerten“. Also lässt es sich heute niemand nehmen, richtig zu relaxen und das am Besten am Santa Monica Beach, da wo die ganzen Promis in der Sonne liegen, das zumindest denkt sich Bradley und ist von der Idee ganz hin und weg. „Also Leute wer kommt nun alles mit zum Strand?“ will Jon wissen, „Ich komme mit, definitiv!“ gibt Bradley zu wissen, „Ich auch, Jo? Du auch?“, „Ähm ja, Tina, kommst du auch mit?“, „Ja klar, denkt ihr, ich bleibe alleine hier?“, „Wieso alleine, kommen Paul und Han denn auch mit?“ wundert sich Bradley jetzt, „Nein, die wollen ins Krankenhaus, aber sie kommen danach auch an den Strand“ erklärt Rachel ihnen, „Was wollen die denn im Krankenhaus, stimmt was nicht?“, „Doch, alles in Ordnung, sie gehen bloß zum Ultraschall. Sie hätten jetzt irgendwann zu Hause auch einen Termin, aber da sie ja da nicht hin können und es ihnen zu riskant ist so lange nicht zum Arzt zu gehen, wollten sie heute gehen.“ antwortet Rachel ihm und so packen alle ihr Badezeug zusammen und treffen sich dann unten in der Lobby. „So, alle fertig zum Aufbrechen?“ fragt Jon in die Runde, „Ja, los geht's!“ geben ihm alle ihr OK und als sie gerade gehen wollen, sehen sie auch schon Simon, der auch frei hat (er muss ja die Band besichtigen...das Team kommt schon alleine klar), er möchte sich ein bisschen „nach neuen Talenten umsehen“, „Na Leute? Geht's heute an den Strand?“ erkundigt er sich bei den 5en, die schon so gut wie weg waren, „Ja, was dagegen?“ grinst Bradley mit einer fetten Sonnenbrille auf der Nase, „Nein, aber darf man nicht mal fragen? Fehlen bei euch nicht 2 oder machen die was andres?“, „Ja, die kommen aber dann nach sobald sie fertig sind!“ antwortet Jon ihm, „Aha und was machen die 2?“, „Tja...das würde uns allerdings auch mal interessieren...“ grinst Bradley wieder, doch dabei rammt ihm Jo den Ellbogen in die Seite, als er sie grimmig ansieht macht sie ihm mit einem eindeutigen Gesichtsausdruck klar, dass Simon für solche Scherze nun wirklich nicht der Richtige ist. „So Leute, wir machen dann mal los, wir sehen uns ja dann!“ ruft Paul der Gruppe plötzlich zu, er und Hannah wollten auch gerade losgehen, doch so schnell haben sie Simon nicht gesehen, „Wohin solls denn gehen?“ fragt er interessiert, „Ach wir sehen uns nur ein bisschen die Stadt an.“ sucht Paul schnell nach einer Ausrede, doch Simon sieht ihn nur etwas fragend an, „Aber wir sind doch nicht zum 1. Mal hier, ihr hattet doch schon genug Gelegenheiten euch die Stadt anzugucken...naja wenn ihr meint, dass ihr irgendwas Neues findet, bitte! Ich geh dann mal, bis später!“, damit dreht er sich um und verlässt das Hotel. „Na endlich ist er weg! Dann können wir ja nun endlich los, also, wir sehen uns dann unten am Strand oder habt ihr es euch anders überlegt?“ erkundigt sich Hannah nun nochmal über den Treffpunkt, „Nein, bleibt alles so wie abgesprochen, nachher am Strand unten! Also dann ihr 2, machts gut, grüßt den kleinen Wurm da drin von mir!“ verabschiedet sich Tina von den beiden, „Ja klar, machen wir, also bis später!“, damit geben auch die Andren noch ein „Bis dann!“ von sich und schon sind die 2 weg. Im Krankenhaus dann kommen die beiden an der Babystation vorbei und bleiben total gerührt an dem großen Fenster stehen, „Aww, jetzt sieh dir doch mal diese süßen Babys an, sind die nicht niedlich?“, Hannah ist voll begeistert, „Ja, die sind echt zum Knuddeln, wieso muss das denn bei uns noch so lange dauern? Ich könnte mir jetzt hier sofort eins davon mitnehmen!“ stimmt Paul ihr zu, „Na, das lassen wir doch lieber mal, oder wie würdest du es finden, wenn dann später Einer unser Baby einfach mitnimmt?“, „Dem würde ich aber was erzählen, das war außerdem nur ein Witz, ich kann es zwar trotzdem kaum noch erwarten, aber ich glaube, bei der ganzen Arbeit, die wir bis dahin noch haben, wird es sowieso schneller gehen, als wir denken!“, er legt seinen Arm um ihre Schulter und zieht sie lieber von den Babys weg, sonst bleiben sie heute noch den ganzen Tag hier stehen. Dann setzten sie sich in den Gang und warten bis sie dran sind, „Mann, das dauert aber lange, die sollen sich beeilen, ich will an den Strand!“ drängelt Hannah ungeduldig, sie rutscht auf ihrem Stuhl hin und her und sieht alle paar Sekunden auf die Uhr, „Ok, der Nächste bitte!“ hört sie plötzlich die Schwester sagen und schon springt sie auf und zerrt Paul an der Hand in das Behandlungszimmer. „Guten Tag Ms. ähm...Spearritt, wie geht es Ihnen denn? Irgendwelche Beschwerden?“ begrüßt die Ärztin sie, „Nein, alles in Ordnung, bis auf die Morgenübelkeit und diese komischen Essgewohnheiten geht es mir eigentlich soweit gut.“ erzählt Hannah ihr und überreicht ihr den Mutterpass, den sie sich noch kurz vorm Abflug bei ihrem Arzt geholt hat, „Aha, das freut mich, na dann nehmen Sie mal Platz, ich werde Sie dann mal untersuchen, Sie wissen, wie das in Amerika läuft?“, Hannah sieht sie ratlos an, „Ähm nein, wie denn?“, „Ich werde Sie erst normal untersuchen und dann kann Ihr Freund beim Ultraschall dabei sein, also...“ widmet sie sich jetzt Paul zu, „...würden Sie bitte erstmal draußen warten?“, „Ja klar, kein Problem.“, also steht Paul auf und geht raus, während Hannah sich dann schonmal für die Untersuchung fertig macht. Als Paul dann nach ein paar Minuten langsam ungeduldig wird läuft er im Flur auf und ab, er denkt sich, das diese Warterei schon schlimm ist, wie schrecklich muss es denn dann sein, wenn man bei der Geburt draußen warten muss? Doch plötzlich wird er aus seinen Gedanken gerissen, weil jemand die Tür vom Behandlungszimmer öffnet, „Mr. ähm...“, „Cattermole.“ antwortet er schnell, „Ja ähm Mr. Cattermole, Sie können dann kommen.“, er geht also schnell an der Schwester vorbei ins Zimmer und geht zum Kopfende der Liege. „So, da können Sie beide jetzt gleich ihr Baby sehen!“, die Ärztin drückt auf der Maschine ein paar Knöpfe und schon können sie alle ein Bild auf dem dunklen Bildschirm erkennen, „So, da sehen Sie ihr Baby, man kann es noch nicht 100%ig als Mensch erkennen, aber es sieht ganz gut aus. Dann wollen wir mal hören, wie es der oder dem Kleinen da drin geht...“, sie dreht an einem großen Knopf und plötzlich hören sie kurze schnelle Schläge, „...da, hören Sie? Das ist der Herzschlag.“ erklärt sie ihnen, doch Hannah (und auch Paul) sieht etwas besorgt aus, „Ist der nicht ein bisschen zu schnell?“, „Nein, das ist völlig normal, da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, der Herzschlag ist in den 1. Monaten immer etwas schneller, aber er wird sich noch normalisieren je näher der Geburtstermin rückt.“, „Aha ok, aber irgendwie kann ich gar nicht so richtig erkennen, was da eigentlich das Baby ist...“ meint sie, ihr ist das schon etwas peinlich, „Da ist es, das kleine Pünktchen, was so ähnlich aussieht wie eine Bohne oder eine Erdnuss, das ist Ihr Baby!“, die Ärztin zeigt ihnen den kleinen Punkt auf dem Bildschirm und Paul ist ganz fasziniert davon. „Oh Mann, das ist echt irre, das ist unglaublich, aus diesem kleinen Wesen soll echt mal ein Mensch werden!“, „Ja, aber das können Sie ruhig glauben, in naja ich würde sagen so knapp 7 Monaten werden Sie ihn oder sie im Arm halten können. Ich werde Sie jetzt mal einen Moment allein lassen, dann können Sie ihr Baby erstmal ein bisschen genießen.“, damit geht die Ärztin, gefolgt von der Krankenschwester, aus dem Zimmer und Han und Paul bewundern fasziniert die kleine Erdnuss auf dem Bildschirm. „Oh Gott das ist doch echt verrückt, oder? Das ist einfach unbegreiflich, wie einen so ein kleines Wesen so fesseln kann.“, Paul nimmt Hannahs Hand und küsst sie dann leidenschaftlich auf den Mund, doch nach einer Weile werden sie schon von der Ärztin wieder unterbrochen, „So, tut mir leid, Sie jetzt stören zu müssen, aber ich werde Ihnen jetzt noch das Bild ausdrucken und dann können Sie sich auch schon wieder anziehen!“, Paul hilft Hannah von der Liege und sieht dann der Ärztin zu, wie sie den Befund in den Mutterpass schreibt. Als Hannah dann wenig später fertig ist, holen sie die beiden noch einen neuen Termin und machen sich auf den Weg zum Strand, wo die Anderen schon auf sie warten. „Ah, seht mal, wer da kommt! Hallo ihr 2, na? Was macht Cattermole Junior?“ begrüßt Jon die beiden, als sie am Strand ankommen, „Hi Leute! Dem geht's gut, wollt ihr mal ein Foto sehen?“, Paul ist total aufgeregt, er kann es kaum erwarten, dass die Anderen sein Superbaby bewundern, „Ihr habt schon ein Bild? Cool, zeigt her!“, Jo lehnt sich quer über alle drüber, um das Bild als Erste zu sehen, „Da ist er, ist er nicht hübsch?“ zeigt Hannah ihnen das Bild, was wirklich alle bewundern. „Aww, sieht Daddy irgendwie voll ähnlich!“ lacht Bradley, „Ha-ha...“ wehrt sich Paul, „Wieso seid ihr euch so sicher, dass es ein Er wird? Kann man das denn jetzt schon erkennen? Ich sehe hier noch nicht mal Arme und Beine...“ bemerkt Rachel, „Nein, das Er war auf Cattermole Junior bezogen, das Geschlecht kann man erst ab ungefähr Ende 4./Anfang 5. Monat erkennen, also noch eine Weile hin.“ erklärt Hannah ihr, „Aber ich bin mir trotzdem irgendwie sicher, dass es ein Junge wird, keine Ahnung warum!“ meint Paul und sieht wieder, immernoch fassungslos, auf das Bild. „Wieso, was macht dich denn da so sicher?“ fragt Tina ihn, „Ich weiß es nicht, ich hab da halt so ein Gefühl, dass es ein Junge wird, ich meine, cool wäre es schon, oder? Stellt euch doch mal vor, wie süß der wäre!“, es kann sich zwar niemand so richtig vorstellen, wie der oder die Kleine aussehen wird, aber darüber, dass sie oder er unheimlich niedlich wird, sind sich alle einig. „Da kommt Simon! Schnell, pack das Bild weg!“ macht Jo alle auf Simon, der gar nicht mehr so weit entfernt ist, aufmerksam, „Oh Mann, muss der uns die gute Stimmung verderben?“, Paul verdreht angenervt die Augen und legt sich auf seinem Handtuch lang, „Hi Simon!“ rufen alle zusammen, „Hallo ihr Lieben! Na, und? Wie ist das Wasser?“, er setzt sich neben Paul in den Sand und sieht alle der Reihe nach gespannt an. „Wie soll das Wasser sein? Nass würde ich mal sagen!“ meint Hannah ebenfalls genervt, „Aha, hätte ich ja gar nicht gedacht! Ich gehe jetzt ins Hotel zurück, seht bitte zu, dass ihr möglichst früh auch wieder dort seid, ihr müsst noch euren Text für morgen lernen, ja? Also bis später!“, damit steht Simon wieder auf und geht weg, „Na endlich, schon viel bessere Luft hier!“ meint Bradley grinsend, „Ja, wer kommt mit ins Wasser? Die Hitze macht mich fertig.“, Hannah steht auf und geht in Richtung Wasser, „Ich komme mit, sonst noch jemand?“, Jo sieht die Andren erwartend an, aber da keiner weiter will, geht sie halt mit Hannah alleine. „He Paul, guck mal da drüben...“ weist Jon ihn auf 2 kleine Kinder hin, die im Sand ihren Papa einbuddeln, „...da musst du auch bald durch!“, alle drehen sich in die Richtung, in die Jon zeigt und beobachten die Kids, „Ja, ich schätze ich werde mich dann auch einbuddeln lassen müssen, aber es wird ja Gott sei Dank erstmal bloß Eins, da hab ich vielleicht noch eine Chance zu entkommen.“ meint Paul und dreht sich wieder zum Wasser um, „Oder du musst Burgen bauen!“, Rachel zeigt auf ein kleines Mädchen, das mit seiner Mama eine Sandburg baut, die aber von den Wellen immer wieder zerstört wird. „Oder das, aber ich glaube, einbuddeln würde mir dann doch besser gefallen...“ überlegt Paul sich und lehnt sich wieder zurück auf sein Handtuch, was die Andren dann auch wieder machen, „Paul? Was wollt ihr eigentlich wegen der Tour machen? Ich meine, Hannah kann doch nicht das volle Programm mitmachen, das wird sie kaum schaffen, also sie vielleicht schon, aber das Baby wird da nicht mitmachen!“ fällt Tina jetzt ein, Simon hatte ja gesagt, dass die Tour vorverschoben worden ist, „Das wissen wir so genau auch noch nicht, Hannah meinte zwar, dass sie das schon irgendwie hinkriegen wird, aber Simon wird kaum nur wegen ihr alles wieder umplanen, weil die Trackliste steht ja schon fest, hat er zumindest so gesagt!“, „Naja, ich hoffe nur, dass sie die Tour nicht zu sehr überanstrengt, das wäre gerade in den letzten Monaten nicht gut!“ meint Rachel, „Ich glaube, Hannah weiß schon was sie tut, sie wird wissen, was sie sich zumuten kann und was ihr dann doch zu viel wird. Sie wird schon rechtzeitig zurückschalten, macht euch da mal keine Gedanken!“, „Paul weiß ja, genau wie alle Anderen auch, dass Hannah nicht einfach die Gesundheit von sich und vor allem dem Baby aufs Spiel setzt, nur um 100% bei jedem Konzert zu geben, „Glaube ich auch, sie wird garantiert bei dem kleinsten Problem aufhören, egal ob Simon das gefällt oder nicht!“ stimmt Tina ihr zu, „Genau und ich glaube sogar, dass sie es vor allem dann macht, weil es Simon eben nicht gefallen wird!“ meint jetzt auch Bradley, er kennt Hannah gut genug, um zu wissen, dass Simon gerne provoziert, allerdings weiß sie, wann sie aufhören muss und vor allem über das Thema sie und Paul gab es da schon oft Ärger. „Das denke ich nun wiederum nicht, weil sie bei dem Thema Baby mit Simon ganz vorsichtig sein wird, so weit kann sie ihn nicht berechnen, sie weiß ja nicht, wie er zu der Sache stehen wird, wenn er es gleich akzeptiert, was ich aber nicht glaube, wird sie in nicht provozieren wollen, aber wenn er natürlich, was ich nämlich ganz stark annehme, ausrastet, wenn wir ihm von dem Baby erzählen, wird sie schon allein deswegen Angst haben, auch nur irgendwas zu machen, was nicht seinen Anweisungen nachgeht, also wird sie sich stark zurückhalten!“ meint Paul, er kennt Hannah nun mal besser als alle Anderen, also kann er besser einschätzen, was sie wie machen wird. „Hä? Den Satz musst du mir nochmal erklären, aber bitte so, dass ich es auch verstehe! Ich konnte dir irgendwie nicht so ganz folgen.“, Bradley sieht ihn etwas verwirrt an, „Na wenn Simon Theater wegen dem Baby macht, dann wird Hannah kaum irgendwas gegen seinen Willen machen, wie eben z.B. einfach aufhören, wenn sie merkt, dass es nicht mehr geht, aber wenn er natürlich gleich sein OK gibt, was er selbstverständlich nicht tun wird, wird sie es wagen, ihn zu bitten, auf sie ein wenig Rücksicht zu nehmen. Jetzt verstanden?“, „Ja, so ungefähr, ist ja egal, Fakt ist, Simon wird an die Decke gehen, das wissen wir alle! Er wird sich nicht wegen Hannah nochmal die ganze Arbeit machen und ein neues Tourprogramm auf die Beine stellen, sie wird da also durch müssen!“, „Brad hat ausnahmsweise mal Recht! Er würde es sogar riskieren, dass Hannah während eines Konzertes zusammenbricht oder frühzeitig Wehen kriegt, Hauptsache es läuft alles so, wie er es will!“ stimmt Jon Bradley zu, „Das weiß ich auch und das Schlimme daran ist ja, dass wir nichts dagegen machen können! Wir sind nicht berechtigt uns ins Tourprogramm mit einzubringen, wir sind nur Diejenigen, die es auf der Bühne umsetzten müssen, egal ob wir dazu in der Lage sind oder nicht! Und wenn Einer von uns ausfällt, verdient er nicht so viel, an uns, wie wenn alle mitmachen, also wird er Hannah auf die Bühne schicken, egal wie sie sich fühlt!“ meint Rachel zu der ganzen Sache, aber Paul hat da eine Idee: „Wartet mal, wenn Hannah aber auf der Bühne wirklich umkippt oder ihr oder halt dem Baby wirklich was passiert, dann ist es doch Simons Schuld, oder? Dann könnten wir ihn doch auch öffentlich dafür verantwortlich machen, immerhin war er es, der sie auf die Bühne geschickt hat, obwohl es ihr schon nicht gut ging! Ich will zwar nicht, dass Hannah wirklich was passiert, aber damit könnten wir ihm Druck machen und dann muss er es einsehen, dass er im Unrecht ist! Denn wenn er Hannah dann zum Arbeiten zwingt, verstößt er gegen den Vertrag, dass wir im Krankheitsfall nicht arbeiten dürfen, aus gesundheitlichen Gründen, ist doch richtig so, oder nicht?“, „Ja schon, aber eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, das gilt nur, wenn sie richtig krank ist!“ wendet Jon ein. „Mist, stimmt auch wieder! Aber wenn er sie auf die Bühne schickt, wird daraus eine richtige Krankheit, weil dann muss sie ins Krankenhaus und im Vertrag steht, dass alles, was im Krankenhaus länger als nur ambulant behandelt werden muss, als Krankheit gilt! Und damit wären wir wieder beim Thema, wenn er es also riskiert, dass Hannah ins Krankenhaus muss, verstößt er gegen seinen eigens entworfenen Vertrag, also darf sie nur auftreten, wenn sie nicht ausdrücklich gesagt hat, dass es ihr nicht gut geht!“, Paul sieht alle erwartungsvoll an, doch da er ja Recht hat, stimmen ihm nur alle zu und so ist das Thema beendet. Gegen Abend sind dann alle wieder im Hotel zurück und Simon ruft sie gleich zu sich ins Zimmer. „Ok, was gibt's?“ beginnt Jo die Besprechung, „Es geht um die Zimmer, wir haben jetzt 4 Doppelzimmer bekommen, Einzelzimmer sind noch nicht frei! Also überlegt euch, wer mit wem in ein Zimmer will und wer allein schlafen möchte!“ befielt Simon ihnen, aber da alle sowieso schon wissen, wer mit wem wo sein will, dauert es gar nicht lange, bis der erste dumme Kommentar kommt: „Also Bradley darf auf keinen Fall alleine schlafen, sonst steht er ja nie auf, wenn ihn niemand aus dem Bett schmeißt!“, doch dafür bekommt Jon gleich Brads Ellbogen in die Seite, „Halt die Klappe!“, „Also, wer will dann mit Bradley in ein Zimmer?“ fragt Simon in die Runde, doch niemand fühlt sich angesprochen, „Sehr gut! Ich wollte sowieso alleine bleiben, danke Leute!“ freut er sich und geht wieder in sein Zimmer zurück. „Gut, dann haben also alle Anderen jemanden? Rachel, mit wem bist du im Zimmer?“ fragt Simon weiter, „Mit Jo, warum? Ist das so eine Überraschung?“, „Nein, ich frage bloß, dann werden also bloß noch Tina und Hannah übrig bleiben und ihr 2 Jungs geht auch zusammen!“, Simon versucht schon wieder, Paul und Han ja nicht in ein Zimmer zu bekommen, aber Paul passt das nicht so ganz: „Warum denn? Wieso können Hannah und ich nicht zusammen in ein Zimmer? Was haben wir dir denn getan? Wenn Tina und Jon zusammen in ein Zimmer gehen ist es auch ok, aber wehe wir 2 wollen zusammen sein!“, „Ihr wisst ganz genau warum! Bei Tina und Jon muss ich mir ja keine Sorgen machen, aber bei euch 2 und deshalb wird es so gemacht, wie ich es sage!“, „Nein, wir wissen nicht warum! Was machen Tina und Jon denn bitte, was wir nicht machen?“, Paul ist sauer, warum denkt Simon, er kann mit den beiden machen, was er will? „Gar nichts, ihr 2 macht was, was die beiden nicht machen und deshalb kann ich euch nicht zusammen in ein Zimmer lassen! Wenn da noch Platz für einen Weiteren wäre, dann ja, aber so nicht!“, Simon weiß ganz genau, dass alle wissen, was er meint, also braucht auch niemand zu versuchen, ihn umzustimmen, sie würden es sowieso nicht schaffen! „Ach, aber bei Tina, Jo und auch Rachel besteht das Risiko, schwanger zu werden genauso, sie haben zu Hause auch Männer und da hast du auch nichts dagegen!“ wehrt sich jetzt auch Jon, er hat zwar nichts vor ihm zu befürchten, aber das er Hannah und Paul nur herum kommandiert, reicht ihm langsam aber sicher auch, „Aber bei den 3en weiß ich, dass das Risiko nicht so groß ist, weil sie nun mal nicht so oft zusammen sind, wie die 2! Außerdem sind sie so vernünftig und passen auf!“, „Willst du damit sagen, dass Hannah und ich nicht vernünftig sind? Denkst du, wir wissen nicht auch, was da passieren kann? Wir passen genauso auf, aber es kann immer was schief gehen, ohne, dass es geplant war und das kann auch den andern Mädchen passieren, nicht nur uns! Ok, ich sehe ja ein, dass dir bei uns das Risiko zu hoch ist, aber du behandelst uns, als wären wir kleine dumme Kinder, die überhaupt keine Ahnung haben! Ich wette, wenn dir eins er andren Mädels sagen würde, dass sie schwanger ist, würdest du nicht so ein Theater machen wie du bei uns machen würdest! Du hast doch bloß Angst, dass Hannah ausfällt und du deswegen kein Geld an ihr verdienst!“, jetzt ist Paul richtig sauer, aber er hat ja Recht, das wissen auch alle Anderen im Raum. „Paul hat Recht! Es geht dir nicht darum, dass die 2 zusammen sind, es geht dir nur darum, dass Hannah ja nicht schwanger wird, weil sie dann nicht mehr arbeiten kann und dann verdienst du weniger Geld, so ist es doch!“, auch Tina ist stinksauer und das lässt sie jetzt unmissverständlich raus. „Genau, du denkst also nur weil Jo, Rachel und Tina älter und angeblich vernünftiger sind, können sie nicht schwanger werden? Wie würdest du denn reagieren, wenn ich dir jetzt sagen würde, dass...meinetwegen Jo schwanger ist?“, alle sehen erst Jon und dann Simon gespannt an, „Oh mein Gott, das ist sie doch nicht etwa, oder?“ fragt Simon gleich schockiert nach, „Nein, aber wie würdest du reagieren?“ hakt Jon weiter, „Dann würde ich nicht gerade begeistert sein, aber ich würde es akzeptieren!“ antwortet Simon ihm. „Ach so und wie reagierst du jetzt, wenn ich dir sage, dass Hannah schwanger ist?“, alle sehen Jon geschockt an und er merkt mit einem leisen „Scheiße...“, was er da eigentlich gerade gesagt hat, „Was? Ist das wahr?“, Simon rastet völlig aus. „Ja.“ antwortet Hannah ängstlich, „Aber nur damit das klar ist Simon, egal ob du das jetzt hier akzeptierst oder nicht, sie wird auf keinen Fall abtreiben, denn im Gegensatz zu dir haben wir auch noch ein eigenes Leben, uns geht es nicht nur um unseren Job und das Geld, was wir damit verdienen!“ stellt Paul gleich klar, bevor Simon auch nur ein Wort dazu sagen kann. „Wie bitte?“, Simon ist fassungslos, wie können die beiden nur hinter seinem Rücken sowas entscheiden? „Du hast genau richtig verstanden, Simon! Du hast absolut kein Recht über Hannahs Baby zu entscheiden und wenn die 2 es kriegen wollen, dann musst du das wohl oder übel akzeptieren!“ versucht Tina jetzt, Simon wieder runter zu holen, doch er ist zu wütend, als das er ihr zuhört! „Ich kann es einfach nicht glauben, euch ist doch wohl klar, dass Hannah nicht mehr richtig arbeiten kann, oder? Ihr riskiert ihre Gesundheit und auch die Gesundheit eures Babys, wenn sie einen so schweren Job in dem Zustand ausübt, aber daran scheint ihr wohl gar nicht gedacht zu haben, was?“, als ob es Simon um die Gesundheit von irgendjemandem geht, „Natürlich haben wir daran gedacht! Meinst du vielleicht, wir hätten es drauf angelegt schwanger zu werden? Aber wenn du nur ein bisschen Verständnis und Verantwortung zeigen würdest und Hannah das Arbeiten leichter machen würdest, könnte sie auch lange genug mitmachen!“, „Selbst wenn ich das tun würde, sie könnte nicht bis Ende des Vertrages arbeiten und damit verstößt sie dagegen! Das ist strafbar, falls ihr das nicht wissen solltet! Ihr habt im Vertrag alle selber unterschrieben, dass ihr bis der Vertrag ausgelaufen ist die Verantwortung dafür übernehmt, keine Krankheiten oder sonstige Ausfälle zu riskieren, es sei denn, es gab einen Unfall, den ihr nicht beeinflussen konntet! Aber sowas hättet ihr verhindern können und damit geht es nicht! Und wenn du noch nicht über den 3. Monat hinaus bist, wirst du abtreiben, verstanden?“, damit schickt Simon die 4 stinksauer nach draußen, wo die Anderen schon auf sie warten, sie hatten mitbekommen, dass es Ärger gibt und haben so gewartet. „Was ist denn passiert? Hat Simon was gemerkt?“ fragt Rachel gleich, „Ja, Jon hat es aus Versehen ausgeplaudert, aber früher oder später hätte er es sowieso erfahren!“ erzählt Tina ihnen, „Ja und? Wie hat er reagiert? Hörte sich von hier draußen nicht gerade sehr positiv an.“ hakt Jo weiter, „Wie soll er reagiert haben? Er springt im Dreieck, ist doch klar! Aber das es so heftig wird, damit hatte ich echt nicht gerechnet! Er ist total ausgerastet und er hat tatsächlich verlangt...das ich...das ich...abtreibe!“, Hannah bricht in Tränen aus, es könnte doch alles so schön sein, warum muss Simon denn unbedingt alles kaputt machen? „He, ist gut Liebling, komm her! Du wirst nicht abtreiben, dafür werden wir alle schon sorgen, versprochen!“, Paul nimmt sie in den Arm und tröstet sie liebevoll, dann gehen alle zusammen in das Zimmer, wo Hannah mit den Jungs wohnt. „Dieser Simon macht mich echt wahnsinnig! Wie kann ein Mensch denn nur so herzlos sein?“ regt Rachel sich auf, „Lass es gut sein Rach, das bringt jetzt auch nichts mehr! Wir werden Simon schon irgendwie überreden, verlasst euch drauf!“ versucht Jon Hannah und Paul zu beruhigen, „Und wie? Er sitzt am längeren Hebel, er hat die Verträge selber gemacht und wir haben sie unterschrieben, was können wir also gegen ihn machen?“ fragt Jo ratlos, doch Bradley scheint eine Idee zu haben: „Wartet mal Leute, wann kommt das Baby? Im April, richtig?“, alle nicken und Tina sieht ihn fragend an, „Was hat das damit zu tun? Der Verträge gehen bis Juni, schon vergessen? Das ist 2 Monate zu spät!“, „Nicht unbedingt, ihr wisst doch noch, dass die Verhandlungen über die neuen Verträge immer schon im Februar sind, nicht wahr? Ihr habt mir doch noch erklärt, wieso da 4 Monate Luft dazwischen sind, weil ich mich doch deswegen gewundert habe, erinnert ihr euch? Also laufen die Verträge doch im Februar eh aus, d.h. Hannah würde ja sowieso bis Anfang Februar arbeiten und dann ist der Vertrag abgelaufen! Versteht ihr, was ich meine?“ fragt Bradley in die ratlosen Gesichter und schon fangen alle an, wieder ein bisschen zu lächeln, „Bradley hat Recht! Der Vertrag gilt bloß bis Mitte Februar, dann beginnen die Verhandlungen und ab Juni gilt erst der neue! D.h. Hannah würde gar nicht gegen den Vertrag verstoßen, weil sie pünktlich zum Auslaufen in Mutterschaftsurlaub geht! Bradley, du bist ein Genie!“, Jo, Tina und auch Rachel umringen ihn gleich und geben ihm alle einen dicken Schmatz auf die Wangen, „Ja, ich weiß! Bin ich nicht gut?“ grinst er und wischt sich die Wangen wieder ab. „Das stimmt, wenn wir es Simon auch so klar machen, kann er gar nichts mehr dagegen machen! Dann gehe ich jetzt gleich zu ihm und erkläre ihm das so, das wird er ja wohl einsehen! Und wegen dem neuen Vertrag, da werden wir noch sehen, wie lange der Mutterschaftsurlaub dauert, ab wann du deinen Vertrag wieder aufnimmst, ok?“, Paul gibt Hannah einen Kuss und steht auf, um nochmal ein Wort mit Simon zu reden. „So, jetzt können wir nur noch Daumen drücken, dass alles glatt läuft und dann wäre die ganze Sache geklärt!“ meint Tina und setzt sich auf Jons Bett, wo Jon schon die ganze Zeit grübelnd drauf lag, „Es ist doch gut, dass wir so einen begriffsstutzigen Typen in der Band haben, wenn Bradley sich nicht mehr an die Sache mit den 4 beweglichen Monaten erinnert hätte, weil er das damals nicht verstanden hat, säßen wir jetzt in der Klemme!“ meint Jo und schlägt Bradley auf die Schulter, „Tja, da seht ihr mal! Und da sagt ihr immer, es ist eine Schande, so jemanden unter Leute zu lassen! Jetzt hab ich eurem Baby das Leben gerettet! Dafür müsst ihr eine saftige Gegenleistung bringen!“ grinst Bradley und obwohl es nur als Scherz gemeint war, stimmen ihm alle zu. „Ich sehe mal zu, ob ich bei Simon längere Schlafzeiten für dich rausschlagen kann, ist das in Ordnung?“ fragt Hannah bei ihm nach, „Ja, das klingt gut, würde als Gegenleistung reichen!“, jetzt setzt er sich auch auf sein Bett und so suchen sich Jo und Rachel schließlich auch noch einen Sitzplatz. Dann warten sie, bis Paul wiederkommt und nach nicht mal 5 Minuten kommt er auch schon super gelaunt zur Tür herein gestürmt: „So Leute, jetzt ratet mal, was Simon für ein Gesicht gemacht hat, als ich ihm die Sache mit den Verträgen gesteckt habe? Der hat vielleicht dumm geguckt das hättet ihr sehen müssen! Aber er hat es eingesehen und damit gibt es also keine weiteren Probleme mehr diesbezüglich! Als Entschädigung musste er mich sogar mit dir in ein Zimmer lassen, sich bei mir entschuldigen, er kommt nachher noch zu dir, und dann musste er mir versprechen, dass er darauf achten wird, dass du nicht zu schwer arbeiten musst! Na, wie findet ihr das?“ fragt Paul die Truppe, die ihn immernoch ungläubig ansieht, „Ist doch fantastisch! Hast du ihm auch gesagt, von wem die Idee mit den Verträgen stammt?“ fragt Brad grinsend nach, „Nein, aber er hat ganz schön gestaunt, er denkt wahrscheinlich, wir würden uns bei den Verträgen nur unsre Gage durchlesen! Ihr habt echt was verpasst!“, Paul setzt sich zu Hannah aufs Bett und sie fällt ihm erleichtert in die Arme, „Na dann können wir uns ja nun endlich auf das Kleine freuen und niemand kann uns mehr die Laune verderben!“ meint Jo und geht zu den beiden rüber, um ihnen nochmal zu ihrem Erfolg zu gratulieren, was dann die Andren auch machen. Später haben dann alle ihre Sachen eingepackt und sind in ihre neuen Zimmer umgezogen, wo sie dann noch fleißig ihre Texte gelernt haben und dann friedlich und bester Laune eingeschlafen sind. In den Wochen darauf hat sich Simons Meinung zu dem Baby, die sich anfangs, trotz der Sache mit den Verträgen nicht geändert hatte, gebessert und so kann er inzwischen auch langsam die Vorfreude der Band teilen, wenn ihm die 7 auch diesbezüglich noch nicht so richtig trauen. Aber so ist nun heute der letze Drehtag und die Clubbies freuen sich schon auf die 2 freien Wochen, die sie ab morgen haben, doch da hat Simon schon wieder eine schlechte Nachricht für sie, die er ihnen bei einer Besprechung in seinem Zimmer mitteilt. „Also ich habe schlechte Nachrichten für euch, es geht um euren Urlaub in den nächsten 2 Wochen! Da die Tour ja nun doch eher ist, müssen die 2 Wochen mit in die Probezeit einfließen, aber den Urlaub könnt ihr nach der Tour nachholen! Ich weiß, euch gefällt das nicht, aber ich kann es nun mal nicht ändern, ich würde jetzt auch lieber Urlaub machen, aber für eine Tour muss man nun mal viel proben und ihr wollt doch nichts falsch machen, wenn ihr dann vor Tausenden von Leuten auf der Bühne steht, oder?“, alle schütteln den Kopf, sie hatten sich alle schon so sehr auf den Urlaub gefreut, aber da kann man nun mal nichts machen. „Von wann bis wann geht denn die eigentliche Tour?“ will Jon erstmal wissen, sie haben doch noch nie so früh mit den Proben angefangen, „Vom 20. 01. – 10.02., ist doch leicht zu merken, oder? Es sind wieder 3 Wochen, wie immer, aber wir haben viel zu tun, immerhin proben wir nicht alleine, die Juniors machen auch wieder mit, also könnt ihr nur alle 2 Tage proben, die Tage dazwischen werden für Pressetermine genutzt, es kommt also eine sehr stressige Zeit auf euch zu!“ erklärt Simon ihnen, „Wie siehts denn über Weihnachten und Silvester aus? Werden wir da wieder durcharbeiten müssen oder kriegen wir da wenigstens kurz frei? Jez und ich haben da nämlich schon Urlaub gebucht und den können wir nicht mehr stornieren!“, Rachel bekommt gleich schlechte Laune, wenn sie drüber nachdenkt, auch über die Feiertage zu schuften. „Das tut mir sehr leid Rachel, aber ich befürchte, dass euer Urlaub ausfallen muss! An Weihnachten müsst ihr von einer TV-Show zur nächsten und an Silvester habt ihr wichtige TV-Auftritte, die auch schon alle feststehen, es gibt also nichts mehr zu ändern!“, Simon weiß echt, wie man einem die gute Laune vertreiben kann, „Och Mann, dann muss mein Jezzylein doch seine Mutter mitnehmen, dabei hatte er sich schon so gefreut, mich mal wieder für sich alleine zu haben!“ meint Rachel beleidigt, „Das klingt fast so, als ob Jeremy seine Mutter nicht ausstehen kann...“ gibt Bradley als Kommentar von sich, „Nein, das nicht, aber er hat im Gegensatz zu dir eine Verlobte, mit der er auch gerne mal in aller Ruhe Zeit verbringen möchte!“ gibt Rachel ihm als Antwort und damit ist die Diskussion abgeschlossen, mit einer schlechten Laune machen sich also alle auf den Weg zum Set. Am nächsten Tag stehen dann alle pünktlich um 9 Uhr morgens am Flughafen und warten auf ihr Flugzeug nach Hause, was sie schon alle richtig vermissen. „Mann bin ich froh, wenn ich wieder zu Hause in meinem eigenen Bett schlafen kann, die Hotelbetten sind sowas von unbequem, da brichst du dir echt den Rücken!“ meint Tina voller Vorfreude auf London, „Ach was und da wolltet ihr noch 2 Wochen hier bleiben und Urlaub machen?“ wundert sich Paul ein bisschen, aber er ist auch froh, wenn er wieder zu Hause ist. „Naja, ich habe halt immernoch die Hoffnung, dass es doch wenigstens in einem amerikanischen Hotel ordentliche Betten gibt und dieses Hotel wollte ich finden!“ antwortet Tina ihm und trinkt ein Schluck Cola aus ihrem Glas, als Hannah sich plötzlich mit einem vollen Glas in der Hand zu ihnen an den Tisch setzt, „Leute, wisst ihr eigentlich, was für coole Toiletten die hier haben?“, alle sehen sie etwas unverständlich an, „Was ist denn an Toiletten bitte so cool?“ fragt Jo sie lachend, „Weiß nicht, ich finde die Klos hier voll originell, die müsst ihr euch mal angucken! Die sind voll bunt und die Technik da, die sind schon fast zu reinlich!“, sie trinkt einen Schluck aus ihrem Glas und lehnt sich in ihren Stuhl zurück. „Also ich muss mir die Klos nicht unbedingt angucken, solange sie richtig funktionieren, sind die für mich alle gleich!“ meint Paul schmunzelnd und trinkt ein Schluck aus Hannahs Glas, dann stellt er es schnell wieder hin und sieht sie skeptisch an, „Was ist denn?“ fragt sie ihn verwundert, „Was ist denn das für Zeug? Das schmeckt ja voll eklig!“, „Das ist ausgedrückte Maracuja mit Orangensaft und grünem Tee. Ich finde es ziemlich gut, aber wenn es dir nicht schmeckt, dann brauchst du es ja nicht zu trinken, umso besser, dann hab ich es wenigstens für mich allein!“, „Zeig mal, schmeckt das wirklich so schlimm?“, Jo trinkt einen kleinen Schluck aus dem Glas und verzieht dann auch angeekelt das Gesicht, „Haben die dir das so einfach auf Bestellung gegeben oder wie hast du das bekommen?“ fragt Jon verwundert, „Ich hab denen gesagt, dass ich einen etwas undefinierbaren Geschmack habe und deswegen in den halben Orangensaft gerne etwas Maracuja hätte, dann habe ich noch einen halben grünen Tee dazu bestellt und dann alles zusammen gekippt. Die hätten mich doch für verrückt gehalten, wenn ich das so in Einem bestellt hätte!“ meint Hannah und trinkt wieder einen Schluck. „Zum Glück haben wir das in 5 Monaten hinter uns, diese seltsamen Mischungen machen mich fertig, wie kann man sowas nur essen bzw. trinken?“, Paul kann es einfach nicht nachvollziehen, dass sowas tatsächlich schmeckt, „Ich habe ja zuerst gedacht, dass das Kotzen nur von dem ganzen komischen Essen kam, aber ich esse ja immernoch so seltsames Zeug, aber brechen muss ich davon schon lange nicht mehr, das war nur am Anfang.“ erzählt Hannah ihnen, sie ist heilfroh, dass sie nicht mehr jeden Morgen als Erstes aufs Klo rennen muss, das hat immer den ganzen Morgen verdorben und das Frühstück hat danach auch nicht mehr geschmeckt! Kurz darauf sitzen sie dann auch schon im Flieger und sind nach 11 Stunden auch schon wieder zu Hause in ihrem geliebten London, wo jeder erstmal bei sich daheim ins Bett fällt. Einen Monat später sind der S Club 7, sowie auch die S Club Juniors, die übrigens nur noch in Hannahs Nähe sein wollen, um ja den 1. Tritt des Babys mitzubekommen, dann auch schon in den Tourvorbereitungen und heute werden von den Schneidern, die für die Bühnenoutfits zuständig sind, die Maße genommen, damit die Klamotten am Ende auch passen. „Das wird sowieso nichts nützen, wenn ihr mich jetzt vermesst, in 2 Monaten passen die Sachen doch sowieso nicht mehr!“ meint Hannah überzeugt, als ihr Bauchumfang für die Hosen vermessen wird. „Wir müssen das aber jetzt schon vermessen, sonst werden die Sachen nicht rechtzeitig fertig und du willst doch nicht in Unterwäsche auf die Bühne gehen, oder? Na siehst du, dann halt jetzt still, sonst wird es ungenau!“, „Aber das bringt nichts! Ihr werdet sehen, bei den Generalproben wird die Hose schon zu eng, ihr müsst ein paar Zentimeter mehr einplanen und am Besten die Hosen mit Gummizug machen, sonst brauche ich jede Woche eine neue!“ versucht Hannah immernoch die Designer zu überzeugen, aber sie sieht ein, dass sie von deren Arbeit sowieso nichts versteht. „Naja, dann sag uns doch mal um wieviel sich dein Bauchumfang in den nächsten 2 Monaten ändert, dann können wir das mit einbauen!“, „Das weiß ich doch nicht, wie ich in 2 Monaten aussehe! Deswegen sollt ihr ja Gummizug nehmen!“, „Wir können aber keinen Gummizug nehmen, weil sonst rutscht deine Hose ja runter, immerhin hängt da hinten auch noch ein Sender dran!“, „Meine Hosen auf der Bühne sind doch schon immer etwas gerutscht, ich bin es also gewöhnt, sie immer wieder hochzuziehen!“, „Trotzdem können wir keinen Gummizug rein machen und damit hat es sich jetzt! Du kriegst Hosen wie jeder andre auch, zur Not müssen wir für dich halt welche in verschiedenen Größen machen, zufrieden jetzt?“, „Ok, wie ihr meint!“, Hannah gibt also auf, mit den Oberteilen würde es ja keine Probleme geben, die sind ja aus elastischem Stoff, aber mit Hosen ist das so einen Sache... „Ok Leute, wir proben jetzt die Nummer zusammen, also los, alle auf die Bühne!“ treibt Simon die 7 und die Juniors an, die alle in dem Studio, in den sie üben, verteilt irgendwo rumsitzen, „Welchen Song performen wir denn zusammen?“ fragt Bradley neugierig, „Hast du schon wieder nicht zugehört? „S Club Party“ , das hat Simon doch vorhin gesagt! Also los jetzt, beweg deinen faulen Hintern auf die Bühne!“ treibt Jo ihn an und zerrt ihn am Ohr hinter sich her, „Ok, alle da? Na dann los, die neuen Strophen kennt ihr, die Tanzroutinen sind hoffentlich auch bei allen im Kopf, dann fangt also an!“, Simon gibt den Musikern ein Zeichen und so fangen sie an, den gemeinsamen Song zu proben, doch plötzlich müssen sie abbrechen, weil 2 der Juniors immer wieder lachen müssen. „Was ist denn jetzt schon wieder? Worüber lacht ihr denn jetzt?“ fragt Simon ärgerlich, „Nichts, wir hören ja schon auf! Sorry!“ entschuldigt sich Calvin und auch Jay ist wieder ruhig, doch gerade als sie weiterproben wollen, fangen sie wieder an zu lachen, „Jetzt reichts! Was ist los? Was ist bitte so lustig?“, „Hannah sieht so lustig aus, 1. hat sie noch das Messband um den Bauch und 2. ist das voll witzig, wie sie sich mit dem kleinen Kugelbauch bewegt!“ lacht Calvin wieder und Hannah sieht ihn beleidigt an, „Also für das Messband kann ich auch nichts, die Leute von den Designern haben zu mir gesagt, ich soll das nicht abmachen, weil sie noch nicht fertig sind mit Maßnehmen! Und wenn euch mein Bauch nicht passt, dann guckt wo anders hin!“, da sie jetzt bereits Ende des 4. Monats ist, kann man natürlich schon was sehen und da das bei ihr so ungewöhnlich ist, sieht das natürlich etwas komisch aus, aber sich daran zu gewöhnen fällt nicht nur den Juniors schwer. „Trotzdem, reißt euch jetzt zusammen, ihr habt bloß noch knapp einen Monat, dann müssen alle Schritte und Texte sitzen, also strengt euch jetzt ein bisschen an!“ ermahnt Simon die Jungs und so müssen sie sich eben halt doch benehmen und ordentlich mitproben. Als dann abends alle heim gehen wollen, müssen die 7 noch da bleiben, weil sie noch eine Bandbesprechung haben, diesmal geht es um PR und das neue Album – wahnsinnig spannendes Thema, wie alle finden! Also verabschieden sich die Juniors mit einem riesigen Krach, den sie am Ende jedes harten Arbeitstages veranstalten und rennen um Hannah herum, „Was ist los? Könnt ihr nicht schon heim gehen?“, „Eigentlich schon, aber wir wollen noch nicht!“ erklärt die kleine Hannah ihr, „Aha und warum nicht? An eurer Stelle wäre ich froh, wenn ich endlich heim dürfte.“, „Du hast doch gesagt, dass der Arzt gesagt hat, dein Baby müsste jetzt bald treten und das wollen wir nicht verpassen, wenn es das zum 1. Mal macht!“ meint Stacie, „Aber das kann noch ewig dauern bis es tritt und selbst wenn ihr das 1. Mal verpasst, es wird doch noch so oft treten, ich werde euch dann schon rufen, wenn es soweit ist, ok? Und jetzt ab nach Hause mit euch, ihr hattet einen harten Tag! Also bis übermorgen!“, „Ok, bis dann, ciao!“, die Kleinen rennen los und Hannah geht, zusammen mit Rachel, die mit ihr zusammen gewartet hat, zur Band zum Meeting. „Also Leute, es geht darum: wie habt ihr euch gedacht, wollt ihr das mit dem Album managen? Wollt ihr erst Urlaub machen, wenn ihr das Album fertig habt, oder wollt ihr erst noch das Album nach der Tour aufnehmen? Ich meine, das dauert ja auch bloß 1 – 2 Wochen, also würde das keinen so großen Unterschied machen! Aber ich denke mal, euren Fans da draußen würde es besser gefallen, wenn ihr das so schnell wie möglich erledigt.“, „Ich würde vorschlagen, wir machen das noch schnell nach der Tour, dann kann Hannah bevor sie aufhört noch mit am Album arbeiten! Nach unserm Urlaub hat ihr Mutterschutz dann schon begonnen und dann wäre es schon riskanter, dass sie es nicht mehr durchhält!“ meint Jo zu der ganzen Sache, „Aber andererseits sind wir nach der Tour so fertig, da wir ja zwischen dem Drehen und der Tour schon keine Pause hatten, dass wir bestimmt dann erstmal Urlaub brauchen, das würde man doch bestimmt auch am Album hören, oder?“, Tina hat sowieso keine Lust sich ins Studio zu stellen, also ist es ihr egal, ob sie das nun früher oder später machen. „Was meinst du denn dazu, Hannah? Glaubst du, dass du das gleich nach der Tour schaffst? Oder möchtest du lieber erst noch eine Pause dazwischen machen?“ wendet sich Simon jetzt direkt an das „Problem bei der ganzen Sache“, „Also ich weiß nicht, ich würde schon denken, dass ich nach der Tour erstmal eine Pause brauche, aber eigentlich ist es mir egal, weil das bisschen Aufnehmen kriege ich auch noch so hin!“ meint sie zuversichtig, „Also gut, dann stimmen wir jetzt eben ab, wer ist für erst Urlaub machen?“ erkundigt sich Simon und da sich keiner meldet (weil es allen so ziemlich egal ist) wird also das Album gleich der Tour gemacht! „Ok, dann werde ich also das Studio für die letzten 2 Februarwochen buchen, dann wäre das jetzt geklärt. Und was habt ihr euch wegen der Presse überlegt? Wollt ihr warten, bis die Öffentlichkeit was von dem Baby ahnt oder werdet ihr selber ein Statement dazu abgeben?“ fragt Simon jetzt Paul und Hannah weiter, „Mh, darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht, um ehrlich zu sein. Ich habe darüber nicht so nachgedacht, weil man sowieso nichts sieht, immerhin ist es kalt draußen und da bin ich warm angezogen, also wird es entweder eine Überraschung, wenn dann die ersten Bilder von der Tour zu sehen sind, oder wir werden dazu wirklich mal was sagen müssen!“, „Das könnt ihr gleich ab morgen machen, da habt ihr die ersten Pressetermine zur neuen Single und zur Tour, also könnt ihr die Öffentlichkeit da sachte drauf vorbereiten, nicht das sich jemand beim Konzert wundert. Am Besten ihr sagt es gleich morgen Früh in der Radioshow, das ist live und da kann zur Not, falls etwas unklar ist, nochmal nachgefragt werden, nicht, dass es irgendwelche Missverständnisse gibt! Und dann könnt ihr nochmal ein Wort dazu im TV sagen, denn das ist auch live und da das auch viele Leute sehen, ist es dann raus und somit wird auf dem Konzert niemand mehr dumm gucken, wenn du da mit Kullerbauch herumhüpfst!“, alle stimmen Simon zu und damit ist das Meeting beendet. Ca. 2 Stunden später liegt Hannah auf Pauls Bett und guckt sich ein Buch über Babys an, Paul liegt mit seinem Kopf auf ihrem Bauch und lauscht, ob er irgendwas, selbst wenn es bloß ein kleiner Tritt ist, von dem Baby bemerkt. „Oh Mann, wenn ich das so lese, kriege ich immer mehr Angst davor, jetzt hör die das doch mal an (*das, was jetzt kommt, habe ich aus einem Medizinbuch abgeschrieben*): Der Beginn der Geburt kündigt sich meist durch ziehende Schmerzen im Rücken an. Diese ersten Anzeichen können wieder aufhören oder sich in unregelmäßigen Abständen über Stunden und Tage hinziehen. Solange Ihre Wehen im Abstand von 10 bis 20 Minuten kommen, können Sie zu Hause bleiben, wenn Sie sich wohl fühlen. Wie lange Ihr Baby braucht, um sich seinen Weg zu bahnen, ist nicht genau zu bestimmen. Manchmal genügen 6 Stunden, beim ersten Kind kann es aber auch 16 Stunden dauern, bis der Muttermund zur Geburt bereit ist. Wenn der Muttermund 10 Zentimeter offen ist, so das der Kopf des Babys hindurchpasst, kommen die Wehen in kurzen, oft unregelmäßigen Abständen und sind meistens sehr schmerzhaft. Wahrscheinlich spüren Sie schon einen heftigen Drang zu pressen, sollen ihm aber noch nicht nachgeben. Diese üblicherweise kurze Phase wird von fast allen Frauen als unangenehm empfunden. In der letzten Geburtsphase ist es Zeit, dass Sie ihrem Baby durch Pressen ans Licht der Welt helfen. Jahrzehntelang wurden Frauen dazu angeleitet, tief Luft zu holen und mit großer Anstrengung das Kind herauszudrücken. Besser ist es meist, wenn Sie Ihren eigenen Rhythmus finden. Es hat sich gezeigt, dass die meisten Frauen, die nicht gezwungen werden, einer bestimmten Technik zu folgen, kürzer pressen und längere Pausen machen, als üblicherweise vom Krankenhauspersonal angeordnet wird. In diesen Pausen können Sie sich erholen und Ihr Baby wird besser mit Sauerstoff versorgt.“ liest sie ihm vor, „Ja, ich weiß, jetzt sag bloß, du hast das nicht in der Schule gelernt?“, Paul kriecht zu ihr rauf und küsst sie auf den Mund. „Na doch, aber wenn ich mir das so vorstelle, ich meine, ein Baby ist doch nicht nur so ein kleines Ding, was man so einfach da raus verliert, sondern normal große Babys sind bei der Geburt einen halben Meter lang und wiegen um die 3 Kilo! Wie soll ich das denn bitte schaffen?“, sie macht einen ziemlich ängstlichen Eindruck, aber Paul versucht sie zu beruhigen, „He Süße, Frauen kriegen seit vielen 1000 Jahren ihre Kinder schon so und die Menschheit ist deswegen noch nicht ausgestorben, du schaffst das schon, ich bin doch bei dir und stehe dir bei und deine Mum hat doch auch gesagt, dass sie mit in den Kreißsaal kommt, sie kann dir bestimmt auch helfen, sie hat das doch auch schon 3x durch! Und wenn es wirklich irgendwelche Schwierigkeiten geben sollte, kannst du immernoch einen Kaiserschnitt machen, außerdem hast du noch lange genug Zeit, dich darauf vorzubereiten.“, er streichelt ihr liebevoll über die Wange und küsst sie nochmal. „Du hast Recht, wir kriegen das schon irgendwie hin. Aber einen Kaiserschnitt lasse ich auf keinen Fall machen, du weißt, dass ich Angst vor Operationen habe! Ich will ja immerhin auch dabei sein, wenn unser Baby zum 1. Mal schreit und wenn die mir bloß so eine einfache örtliche Betäubung geben, springe ich vor Nervosität vom Tisch! Ich meine, dass es verdammt wehtun wird, das weiß ich auch, aber soweit ich weiß, kann man sich ja, wenn es absolut nicht mehr geht, ein Schmerzmittel geben lassen, also werde ich das schon irgendwie hinkriegen!“, „Das denke ich auch, du bist doch stark und deine Mum und ich wir sind dann bei dir und halten deine Hand, dass wir dir nicht wirklich helfen können, weiß ich zwar auch, aber vielleicht hilft es dir ja trotzdem ein bisschen, immerhin musst du dann da nicht alleine durch!“, „Ok, wir haben ja übermorgen eh wieder einen Arzttermin, dann kann ich ja nochmal fragen, wie das mit der Geburt so ablaufen wird, der Arzt müsste ja eigentlich Bescheid wissen, er hat mich extra gefragt, ob er mich, wenn unser Kleiner oder unsere Kleine raus will, entbinden soll, weil er meinte, dass es, besonders beim 1. Mal, mit einer vertrauten Person besser geht...“, plötzlich spürt sie einen leichten Tritt im Bauch und hält sofort die Hand darauf, „...Oh mein Gott, schnell, gib deine Hand her, es tritt, fühlst du das?“, auch Paul legt seine Hand schnell auf Hannahs Bauch und schon spürt er auch nochmal einen leichten Tritt gegen die Stelle, wo seine Hand liegt. „Oh Gott, das ist ja wahnsinn! Ich merke zwar nicht wirklich viel, aber ein bisschen spür ich es schon, er oder sie hat die Füße also hier drüben, ja?“, „Mmh und wenn du hier mal kurz hörst, müsstest du eigentlich den Herzschlag hören, du musst aber ganz leise sein!“, er legt wieder seinen Kopf auf den Bauch und lauscht ganz leise, ob er etwas hört...aber nichts! „Also ich höre da nichts! Wenn wir beim Arzt sind und über Ultraschall hören, dann ist es ja laut, dann krieg ich das auch mit, aber so...du hast nicht zufällig ein Stethoskop? Damit würde ich vielleicht was hören!“, „Nee, sowas hab ich nicht, tut mir leid!“, „Naja, ist ja egal, wir gehen ja übermorgen wieder zum Arzt, da hören wir ja wieder das Herz der oder des Kleinen, meinst du eigentlich, dass der Arzt uns dann schon das Geschlecht sagen kann? Weil ich finde es irgendwie komisch, zu dem Baby >Es< zu sagen!“, er kriecht wieder zu ihr hoch und nimmt ihr das Babybuch, was immernoch aufgeschlagen vor ihr liegt, aus der Hand. „Ich weiß nicht, ich denke aber nicht und wenn doch, dann würde ich mich da noch nicht drauf verlassen, weil das im 4. Monat noch zu unklar zu erkennen ist, also wirst du dich noch eine Weile gedulden müssen, bis du weißt, ob deine Hoffnungen auf einen Jungen sich gelohnt haben!“, „Naja, ich frage bloß wegen den Kindersachen, weil langsam aber sicher sollten wir damit mal anfangen, wir können ja erstmal welche in einer neutralen Farbe nehmen, sowas wie türkis oder gelb oder so, und wenn ein Mädchen blau anzieht, wäre das so schlimm ja nun auch nicht, schlimmer wäre es, wenn ein Junge rosa Sachen kriegt, das sieht dann so schwul aus!“, „Ich will aber nicht, dass unsre Tochter blaue Sachen anhat, sie ist doch dann unser süßes kleines Mädchen, also muss sie auch süße rosa Klamotten ankriegen!“, „Ich glaube trotzdem, dass es ein Junge wird, schon alleine, weil es so kräftig getreten hat, es wird bestimmt ein kleiner Fußballer!“, „Meinst du? Naja, ist jetzt eigentlich auch egal was es wird, Hauptsache es ist gesund und alles dran, oder nicht? Babys sind immer niedlich, egal ob Junge oder Mädchen und wenn wir den Andren glauben können, dann wird es sowieso das süßeste Baby auf der ganzen Welt!“, „Natürlich wird es das, es ist ja 1. Unsres und 2. das S Club Maskottchen! Wir brauchen doch Werbung für uns, die auch zündet und was eignet sich da besser als ein bandeigenes Baby?“, „Unser Baby ist doch keine Werbung! Mag ja sein, dass am Ende nur noch alle Fans da draußen verrückt nach der oder dem Kleinen sind, aber als Werbung wird mein Baby nicht benutzt!“, „War ja auch bloß ein Witz! Dachtest du echt, dass ich das zulasse? Dann kennst du mich aber schlecht! Aber los jetzt, ab duschen, was essen und dann ins Bett, wir müssen morgen um 6 Uhr im Sender sein, also los jetzt!“, Paul gibt ihr nochmal einen Kuss und hilft ihr beim Aufstehen, dann geht er in die Küche um was zu essen zu machen und sie geht ins Bad. „Pauly?“, kaum war sie im Bad verschwunden, kommt sie auch schon wieder raus, „Ja? Was willst du denn schon wieder? Hast du schon wieder Hunger auf irgendwas Ausgefallenes?“, „Nein, ich hätte jetzt bloß unheimlich Lust, ein entspannendes heißes Bad zu nehmen, was dagegen oder kann ich?“, „Von mir aus, mir ist das doch egal, wo der Schaum ist, weißt du ja!“, „Ok, danke!“, damit geht sie ins Bad und lässt sich Wasser ein, dann macht sie ganz viel Schaum rein und entspannt sich in dem heißen Wasser. Nach einer Weile steckt Paul dann plötzlich seinen Kopf zur Tür herein und „stört“ sie, „Na? Schon eingeschlafen?“, er setzt sich zu ihr auf den Wannenrand und küsst sie auf die Stirn, „Nein, aber fast! Ist das Essen schon fertig?“, „Nein, das dauert noch eine Weile, aber wenn du schon Hunger hast, kann ich dir ja schon was herbringen!“, „Nein, brauchst du nicht, aber wenn das Essen ja eh noch eine Weile braucht, kannst du ja noch ein bisschen hier bei mir bleiben!“, sie hält sein Gesicht mit beiden Händen fest und küsst ihn leidenschaftlich, dann zieht sie ihn am T-Shirt so nah an sich ran, dass er sich plötzlich nicht mehr halten kann und vom Wannenrand in die Wanne fällt! „Hm, und was jetzt?“ fragt Paul lächelnd und wischt Hannah mit einer Hand den Schaum aus dem Gesicht, den sie bei seinem Sturz abbekommen hat, weg. „Naja, wenn du nun schonmal hier bist...“, sie zieht ihn wieder an sich ran und küsst ihn, dann fängt sie an, ihm sein T-Shirt auszuziehen und als er mit einem „Du hast doch nicht etwa vor jetzt...“ beginnen wollte, legt sie ihm mit einem „Scht!“ einen Finger auf den Mund und drückt ihn sanft am Oberkörper nach hinten, dann öffnet sie ihm die Hose und er merkt langsam, dass sie es wirklich ernst meint! „Was ist denn mit dir los? Machen das die Hormone? Die scheinen ja wirklich total verrückt zu spielen...“, „Ja, das scheinen wirklich die Hormone zu sein, aber nicht nur das, ich hab vorhin in diesem Buch gelesen, dass der Sex in der Schwangerschaft viel besser sein soll, vor allem bei Frauen, also müssen wir das doch ausnutzen, meinst du nicht?“, „Echt? Sowas steht in dem Buch drin? Das ist ja echt ein gutes Buch! Und was steht da noch so alles über dieses Thema drin?“, „Das wirst gleich sehen...“, damit hat sie nun auch seine Unterhose ausgezogen und schmeißt sie neben der Wanne auf den inzwischen klitschnassen Badezimmerboden, wo auch schon seine anderen Klamotten liegen. Und während sie sich auf seinen Bauch setzt und die beiden wild knutschen, legt er eine Hand sanft auf ihren Bauch und mit dem anderen Arm fasst er um ihre Hüfte und drückt sie näher an sich ran... „Guten Morgen Daddy, na? Du siehst irgendwie so...keine Ahnung, wie soll ich es beschreiben?...So...heiß aus!“ begrüßt Jon Paul am nächsten Morgen vor dem Gebäude des Radiosenders, „Morgen Jon, wieso sehe ich heiß aus?“ begrüßt Paul ihn ebenfalls, „Keine Ahnung, wohl eine heiße Nacht gehabt, was?“, „Mh...vielleicht...wo sind denn die Andren?“, „Weiß nicht, noch nicht da! Wo hast du denn Hannah gelassen? Jetzt sag bitte nicht, du hast sie gestern Abend zu sehr verausgabt!“, „Nein, sie ist nochmal aufs Klo gegangen, du weißt ja, wie das ist!“, „Ach ja, war ihr schon wieder schlecht? Die Arme, kann Einen echt leid tun!“, „Naja, eigentlich musste sie nur mal pinkeln, aber ich glaube, auf unsern morgendlichen Gruß von Klein Clubbie müssen wir wohl auch nicht mehr lange warten...“, „Klein Clubbie? Wer hat sich das denn bitte ausgedacht?“, „Hannahs Bruder! Als wir uns die Frage gestellt haben, was es wird hat er gesagt: na ein kleiner Clubbie, was habt ihr denn sonst erwartet? Und so wurde aus dem kleinen Clubbie halt nur noch Klein Clubbie! Ganz einfach!“, „Aha, was denkt ihr denn, was es wird? Bist du immernoch von einem Jungen überzeugt?“, „Ja, gestern Abend hat er, naja oder sie, das 1. Mal getreten und weil ich fand, dass das schon ziemlich kräftig war, hab ich mir gedacht, dass es bestimmt ein kleiner Kicker wird!“, „Aww, das ist ja echt süß! Da kommt Hannah, Morgen Hannilein, na? Wie geht's dir heute?“, „Morgen Jon! Wie soll es mir gehen? Ich war grad auf der Toilette, da kannst du dir ja denken, wie es mir geht, oder?“ begrüßt sie ihn und macht dabei ihren Pferdeschwanz nochmal neu, da der Gummi raus gerutscht war. „Oh, verstehe! Paul hat gesagt, dass du nur mal pinkeln musstest, war es denn so schlimm?“, „Naja, eigentlich musste ich wirklich nur kurz „normal“ aufs Klo, weil irgendwie denkt unser Baby, dass meine Blase irgend so ein Knetspielzeug ist, aber dann kam auch schon dieses ach so tolle Gefühl und so habe ich den Besuch auf dem Klo gleich mal richtig ausgenutzt! Eigentlich dachte ich, habe ich die Morgenübelkeitsphase nun langsam überstanden, weil es eine ganze Weile weg war, aber irgendwie kann unser Baby mich nicht leiden, ich weiß auch nicht!“, „Oh je, das sind ja tolle Aussichten auf eine gute Mutter-Kind-Beziehung...“ meint Jon grinsend und macht Paul und Han auch schon auf die anderen 5 aufmerksam, die in diesem Moment, komischerweise alle zusammen (einschließlich Bradley) um die Ecke kommen. „Morgen Leute! Seid ihr schon lange hier?“ begrüßt Jo die 3, „Naja, nicht wirklich, wie kommts denn, dass Brad heute schon so hellwach ist?“, Jon schlägt Brad leicht auf die Schulter, „Das willst du doch nicht wirklich wissen, oder?“ fragt er ihn und alle schütteln dann doch desinteressiert den Kopf. „Sollten wir nicht mal reingehen? Hier draußen ist es irgendwie kalt!“ meint Tina, „Ok, Simon wird ja dann schon kommen, er weiß ja, wo wir sind, also los, bevor die arme Tina noch krank wird!“ beschließt Paul und so folgen ihm alle in das Gebäude, wo sie schon gleich von dem Moderator der Sendung, in der sie gleich sein werden, begrüßt: „Ah, guten Morgen ihr Lieben! Geht schonmal durch, ihr wisst ja, wo ihr hinmüsst, ich komme gleich!“, so gehen alle in den Senderaum, wo sie gleich ihr Liveinterview führen müssen. Punkt 6 Uhr ist dann auch schließlich Simon im Sender angekommen und so können die 7 mit ihrem Interview anfangen, doch über die 1. Frage staunen sie nicht schlecht: „Also, wisst ihr, was heute Morgen in der Zeitung steht? Sicher nicht, oder? Ihr habt heute bestimmt noch nicht in die Zeitung geguckt, aber da, lest selber!“, der Moderator legt ihnen einen Zeitungsartikel über Hannah und Babynews vor die Nasen und alle lesen ihn verwundert durch. „Meine Güte, wie kommt die Zeitung bloß auf sowas?“ fragt Jon ironisch und sieht Hannah mit großen Augen an, „Genau, das frage ich mich auch! Was habt ihr denn zu eurer Verteidigung zu sagen?“ richtet der Moderator seine Frage an Paul und Han, die sich nur etwas peinlich berührt ansehen. „Ja, was haben wir dazu zu sagen? Gar nichts, die Zeitung hat doch schon alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt!“ antwortet Hannah und legt den Artikel wieder auf den Schreibtisch zurück, „Das heißt also, dass die Zeitung ausnahmsweise mal die Wahrheit schreibt?“ fragt der Moderator weiter, „Ja, sieht ganz so aus.“ bestätigt Paul die Sache nochmal, „Na gut, dann ist es also jetzt offiziell und für alle, die jetzt zuhören und heute noch nicht in die Zeitung geguckt haben, in der Sun steht das nebenbei bemerkt, Hannah hat eben zugegeben, dass sie und Paul jetzt bald Eltern werden! In wie viel Monaten gehört denn Babygeschrei zum Tagesablauf dazu?“, „In...naja...so knapp 4 Monaten, oder sagen wir besser 4 ¼, das ist genauer!“ antwortet Paul, „Was, du bist also schon fast im 5. Monat? Und bisher hat niemand was bemerkt? Da habt ihr ja wirklich gute Verheimlichungsarbeit geleistet, aber das ist ja sowieso eure Stärke, nicht wahr? Kann man denn schon was sehen?“, „Ja, aber nur ein bisschen, das wird jetzt in den nächsten Wochen erst richtig schlimm mit dem Zunehmen.“ antwortet Hannah und hebt ihren Pullover leicht ein Stück nach oben, damit auch die Andren der Band den kleinen Kullerbauch sehen können. „Aww, der ist ja süß, ein richtig niedlicher kleiner 4-Monatsbauch! Hast du denn schon sehr viel zugenommen, also an Gewicht, oder hält sich das noch in Grenzen?“ fragt der Moderator weiter, „Naja, also bisher waren es nur 2 Kilo, aber ich freue mich lieber nicht zu früh, man weiß ja nie...“, „Ah ja und wie sieht es aus mit den typischen Schwangerschaftsbeschwerden? Hast du die auch oder werden Stars davor verschont?“, „Nein, leider nicht! Die hab ich genauso wie viel andre Frauen auch, obwohl mich eigentlich bloß das Gekotze jeden Morgen, naja gut, fast jeden Morgen, jetzt war es ja mal für kurze Zeit weg, aber das Gekotze früh nervt mich eigentlich am Meisten! An diese komischen Mischungen beim Essen, die kein normaler Mensch, wenn er nicht gerade schwanger ist, sonst essen würde, habe ich mich eigentlich schon gewöhnt, das ist also weniger schlimm!“, „Aha, man sagt ja, dass wenn man sich sehr viel übergeben muss und sehr viel zunimmt, dass es dann ein Mädchen wird. Wenn man dagegen viel verschiedene Sachen durcheinander ist und dafür aber nicht so viel, nur anfangs oder überhaupt gar nicht kotzt, dann wird es ein Junge. Was hast du denn für ein Gefühl, oder wisst ihr es schon? Nein oder, ist noch zu früh, oder?“, „Ja, selbst der Arzt kann da noch nichts erkennen und der muss es ja wissen! Aber selbst wenn wir es schon wissen würden, wir würden es noch nicht sagen, aber ich kann euch ja trotzdem mal verraten, dass es laut diesen Statistiken, also mit dem mehr oder weniger zunehmen und kotzen und so, entweder ein Junge oder ein Mädchen wird!“, „Na das hoffe ich für euch! Ich weiß was es wird: ein hoffentlich gesundes, süßes S Club Baby!“, „Genau, wir haben auch schon, damit wir ES nicht als >Es< anreden müssen, Klein Clubbie genannt, weil wir konnten uns ja noch nicht auf einen Namen festlegen und sowas wie Baby oder Junior klingt uns zu unpersönlich! Die 2 Namen sind zu oft, aber einen Klein Clubbie können nun mal nur wir haben, weil es bei uns ja ein waschechter kleiner Clubbie wird!“ gibt Paul jetzt auch mal wieder eine Antwort, er und die Anderen langweilen sich schon fast, weil Hannah und der Moderator sich nur noch allein unterhalten. „Das stimmt, einen kleinen Clubbie, also einen richtig echten Clubbie, könnt nur ihr haben, da ihr die einzigen seid, wo beide Elternteile Clubbies sind! Mal noch 2 letzte Fragen zu diesem Thema, dann müssen wir über die eigentlichen Themen heute sprechen, wir haben immerhin nicht ewig Zeit, aber noch 2 kleine Fragen und zwar: 1. hättet ihr denn schon ein paar Namen, die euch gefallen würden und 2. geht ihr auch zu solchen Babycrashkursen? Ich finde das ja immer voll lächerlich, weil man doch sowieso vorher nicht wissen kann, wie die Geburt verläuft!“, „Ähm...also eigentlich nicht, zumindest haben wir noch nicht daran gedacht, so einen Kurs zu besuchen und ich glaube, das werden wir auch nicht tun! Und mit den Namen? Ich weiß nicht, haben wir schon Namen?“, Hannah sieht Paul an, damit er auch ein bisschen überlegt, welche Namen, die ihm möglichst gefallen sollten, ihm spontan so einfallen, „Mh, wenn wir wüssten, was es wird, wäre das bestimmt einfacher, aber mir persönlich gefallen solche Namen wie Sam oder William für einen Jungen und...ähm...Julie oder sowas für ein Mädchen!“ meint er und sieht wieder Hannah an, um mal zu hören, an was sie so denkt. „Ja, Julie klingt gut, oder mir persönlich gefällt ja Megan am Besten für ein Mädchen, aber William und Sam sind auch gut, also für einen Jungen, aber da gefällt mir auch noch Ben oder so oder irgendwas, was auf >y< oder >ie< endet, weil das klingt immer so süß, finde ich! Was meint ihr?“ gibt sie jetzt die Frage an den Rest der Band weiter, „Mh, gute Frage, was haben wir denn damit zu tun? Es ist euer Kind, also müsst ihr euch auch einen Namen dafür überlegen! Aber eure bisherigen Vorschläge klingen gar nicht mal so schlecht, finde ich!“ meint Rachel und auch die Anderen stimmen ihr zu. „Also müssen wir mit einer Julie oder Megan oder einem William, Ben oder Sam rechnen, richtig? Aber die Idee mit dem >y< bzw. >ie< am Ende finde ich gut, da gibt's viele schöne Namen, z.B. Billy, Willy, Danny, Jenny, Joey, Rosie, Christie, Ricky, Jimmy, Katie, Kathy, Mikey, Robby, Lee, Leigh, Tommy, Emily, Nathalie, Phoebe, Richie, Annie, Lucy, Sandy, Josie, Mary, Jerry, Stacie, Frankie, Daisy, da würden sich die Juniors bestimmt freuen! Aber das wars noch nicht, mir fallen noch mehr ein: Kerry, Kelly, Lauri, Becky, Betty, Conny, Jeremy, Charlie, Sophie, Stefany, Lori, Joni, Ruthy, Frizzy, Ziggy, Sonny, Gary, Barry, Lenny, Nicky, Lizzy, Lilly, Molly, Johnny, Stevie, Cindy, Toby, Jessy, Jacky, Sammy, aber da wären wir ja wieder bei Sam, oder benennt das Kleine doch einfach nach einem großen Star, also z.B. Kylie, Danii oder Nelly oder sowas, obwohl, Nelly als Junge wäre vielleicht weniger schön, denn als Mädchenname ist es häufiger, nicht das sie euren Sohn dann später für ein Mädchen halten..ach wisst ihr was? Ich überlasse euch das, es ist euer Baby, also sucht selber einen schönen Namen aus, ihr wisst ja, was euch gefällt, wird euren Fans sowieso gefallen! Aber tut mir bitte einen Gefallen, ja? Erfindet keine neuen Namen, das ist ja jetzt voll inn, wenn ich da an mach andere Stars denke, die ihre Kinder Apple nennen, also nichts gegen Mrs. Paltrow und ihren Mann, aber nach einer Frucht würde ich mein Kind nicht benennen, oder mache benennen ihr Kind auch nach Städten, also z.B. Paris oder in Deutschland hat jemand Prominentes sein Kind San Diego genannt! Wo wurde denn der oder die Kleine gezeugt? Dann nennt sie oder ihn doch einfach so, dann passt ihr euch dem Trend der Vornamen, die gar keine sind, an!“, Hannah überlegt kurz, wo ist das Baby entstanden? „Nein, also da braucht ihr euch absolut keine Sorgen machen, wir nehmen nur echte Vornamen für unsre Kinder, ganz sicher!“ meint sie dann, weil es ja eigentlich niemand wissen muss, wo der oder die Kleine herkommt. „Ich hätte euch auch ehrlich gesagt nicht zugetraut, dass ihr für eure Kids so komische Namen nehmt, ihr seid doch hoffentlich so bescheiden und tut dem Kind sowas nicht an! Aber zu einem anderen Thema jetzt, könnt ihr uns schon etwas über die neue Tour verraten? Soweit ich weiß, werdet ihr ja wieder mit den Juniors zusammen touren, ist das richtig?“, „Ja und wir sind auch schon alle fleißig am Proben, damit nicht wieder was schief geht, wie letztes Mal! Das war eine Katastrophe und so megapeinlich, das passiert garantiert nicht nochmal!“ erinnert ich Jo an die Tour vom letzten Mal, damals hatten sie die eine Tanzroutine nur 2x geübt und somit standen sie am ersten Abend vor Tausenden von Fans auf der Bühne und hatten die Tanzschritte vergessen..., „Ja, aber zum Glück haben wir ja so liebe Fans, die das ganz locker nahmen und nur drüber gelacht haben und am Ende vom Song haben sie sogar gejubelt, dafür, dass wir so schön improvisiert haben, das war nämlich das Schwerste am ganzen Konzert!“ fügt Jon hinzu, auch er erinnert sich noch bestens an die Blamage von der letzten Tour. Dann führen sie ihr Interview allmählich zu Ende und machen sich auf den Weg zu 3 weiteren Interviews, aber diesmal zum Glück nicht live, sondern für Magazine, die sind sowieso immer viel lockerer, weil da nicht jeder Kommentar an die Öffentlichkeit gerät und zwischendurch mehr Zeit ist, wegen dem Fotos schießen. Am späten Nachmittag sitzen die 7 dann auf der Couch einer TV-Show, wo sie heute eigentlich ihre Geschicklichkeit in Punkto Weihnachtsgeschenke packen unter Beweis stellen sollen, da am kommenden Wochenende der 1. Advent ist, aber durch die News in der Zeitung haben es sich die Programmchefs in letzter Minute doch anders überlegt: Alle, vor allem die werdenden Eltern, müssen anhand einer Babypuppe Windeln wechseln! So beginnt in diesem Moment die Liveshow und der Moderator begrüßt erst seine Zuschauer und dann auch seine Gäste: „So, heute bei uns, man siehts die Couch ist voll besetzt, unsere 7 Lieblingsclubbies, hallo Leute, wie geht's euch denn heute so?“, „Sehr gut, danke!“ antwortet Jon, „Natürlich geht's uns gut, wir freuen uns doch dich zu sehen! In eurem Sender geht's uns doch immer gut!“ scherzt Bradley weiter, „Oh, na das hören wir doch gerne! Wundert euch bitte nicht über die Weihnachtsdekoration hier, wir hatten eigentlich ein anderes Programm heute vor, aber das ist uns, als wir heute Morgen in die Zeitung geguckt haben, gleich wieder vergangen! Ja ja, guckt nicht so, ihr wisst genau um was es geht! He Pauly, Hanni, was habt ihr denn schon wieder gemacht?“, der Moderator sieht die beiden an und zwinkert dabei immer, „Tja, was haben wir gemacht? Das frage ich mich ehrlich gesagt auch! Was haben wir bloß gemacht, dass sowas passiert?“ richtet Paul die Frage an Hannah weiter, die eingequetscht zwischen ihm und Rachel sitzt. „Ja, was werden wir wohl gemacht haben? Ein Baby würde ich mal so sagen, oder?“, sie sieht sich bei den Anderen um, die sich nur lachend angucken, „Ja, toll habt ihr das gemacht, echt! Nein, Spaß beiseite, herzlichen Glückwunsch ihr 2, gebt doch zu, das war Absicht, das habt ihr doch extra so eingefädelt, damit das Weihnachtsgeschäft auch für euch gut läuft, stimmts?“ fragt der Moderator ironisch weiter, „Ja, aber wie du siehst funktioniert es ja, also gibt's ja nichts zu beklagen!“ meint Paul, „Naja, dann wollen wir doch mal eure Fähigkeiten als Eltern bzw. als Tanten und Onkels testen, nicht wahr? Seht mal, da bringen unsere heißen Weihnachtshäschen 7 Babypuppen, dazu Windeln, also, probiert mal euer Glück! Mal sehen, ob ihr den Test besteht, vorher dürft ihr nicht Eltern werden!“, er steht auf, damit alle 7 ein Stück auseinander rücken können und ihre „Babys“ wickeln können. Erstaunlicherweise bekommen das auch alle ziemlich gut hin, auch wenn es durch die Schnelligkeit ein paar schiefe Windelhosen für die Puppen gibt, aber Hauptsache, alle haben ihre Kids trocken gelegt, „Oh Gott, das sieht ja aus, sagt mal, ist die Windel falsch rum, oder hab ich die nur so zerknittert umgemacht?“ fragt Bradley etwas verwirrt bezüglich „seiner Windel“, „Haha, die ist nicht falsch rum, die ist nur verdreht! Da, wenn du die hier ein Stück grade ziehst und das Klebeteil mal richtig ausdrehst, dann sitzt sie auch richtig!“, Paul berichtigt Bradleys Windel und setzt die Puppe dann zu den anderen, die auch schon frisch gewickelt sind. „Ah ja, ich sehe schon, du kannst das, hast wohl schon fleißig geübt, was?“ flunkert Brad, „Ach weißt du...“ meint Paul und als die Puppen wieder von den „heißen Weihnachtshäschen“ (ein paar Frauen in roten knappen Bunnykostümen) abgeholt wurden, setzen sich alle wieder auf die Couch und führen ihr Interview weiter. „Ihr konntet das ja alle erstaunlich gut, wickelt ihr öfter mal eure kleinen Fans, oder woher könnt ihr das?“ fragt der Moderator verwundert, „Also ich helfe meiner Schwester öfter mal mit ihren Kids, daher kann ich das.“ antwortet Jo, „Ich hab immer die Tochter von meinem Bruder gewickelt, weil sie komischerweise immer bloß bei mir ruhig gelegen hat.“ antwortet Hannah für ihren Teil, „Ich hab es einfach nach Gefühl gemacht...naja und ein bisschen bei den Andren geguckt!“ gibt Rachel zu, „Ich hab zwar kleine Geschwister, aber sowas habe ich immer meinen Eltern überlassen!“ meint Bradley überzeugt, dass er es ja bloß deswegen nicht kann. „Ich hab ja auch 2 kleine Brüder und ich hab deshalb immer zugeguckt, wie es meine Mum meiner Schwester gezeigt hat, weil sie die Zwillinge immer wickeln durfte, daher kann ich das noch!“ antwortet Paul und Jon und Tina sehen sich nur an und geben auch zu, dass sie nur bei den Andren abgeguckt haben. „Aha, so so, naja, dann kann Bradley ja froh sein, dass diese Babys hier nicht weinen können, sonst wäre er bestimmt durchgefallen! Aber ansonsten würde ich sagen, dass alle die Babyprüfung bestanden haben! Bradley übt noch ein bisschen und dann könnt ihr ja irgendwann, wenn es den S Club 7 nicht mehr gibt, einen Wickelservice aufmachen!“ lacht der Moderator, „Nee, ich glaube wir werden mit unserm kleinen Maskottchen genug vom Thema Baby haben, dass wir nicht unbedingt so scharf drauf sind, freiwillig so viele schreiende Babys um uns zu haben!“ meint Jon skeptisch, „Ich habe ja heute Morgen die Sendung gehört, wo ihr euch schon über Namen unterhalten habt, da ihr ja noch keinen Vornamen festlegen könnt, wisst ihr denn schon den Nachnamen oder entscheidet ihr das spontan?“ fällt dem Moderator jetzt ein und so wendet er seine Frage wieder an Paul und Hannah. „Ähm...das werden wir bestimmt entscheiden, wenn wir dann einen Vornamen haben, weil das muss ja auch ein bisschen nach was klingen.“ antwortet Hannah, „Genau und da wir ja noch genug Zeit haben, bis wir uns entgültig für die Namen entschieden haben müssen, machen wir das dann kurz vor der Geburt, damit keine Zeit mehr bleibt, noch mal irgendwas zu ändern!“ fügt Paul hinzu und sieht Hannah verdächtig an, „Was soll das denn bitte heißen?“ fragt sie verwundert, „Na du hättest das doch drauf, dir kurz vor der Angst nochmal was Neues zu überlegen, ich kenn dich doch!“, „Was? Also jetzt hör mal...“, „Ich seh schon, typische Meinungsverschiedenheiten unter werdenden Eltern, leidest du auch unter Stimmungsschwankungen?“ versucht der Moderator den Streit, der ja eigentlich gar kein Streit geworden wäre, sondern nur eins von Hannahs und Pauls lächerlichen Kindereien, zu schlichten. „Mh...nein, eigentlich nicht, wir reden immer so miteinander, das ist schon ok so! Er ist das schon gewöhnt, stimmts Paul?“, sie lächelt Paul an und er nickt ihr zustimmend zu. „Ach so, ich dachte schon ihr fangt jetzt hier wirklich an streiten, ausgerechnet jetzt, wo das Baby anfängt alles mitzuhören!“ meint der Moderator erleichtert, „Was, das hört alles mit? Und wieso sagt uns das keiner?“, Paul guckt ein bisschen schockiert, aber das meint er natürlich nicht so, „Ja, warum fragst du? Macht ihr etwa Sachen, die ein Baby nicht hören sollte?“ hakt jetzt auch Tina nach und auch Bradley schließt sich an: „Was macht ihr denn so für Sachen, he? Ihr kriegt doch schon ein Baby, jetzt muss aber echt mal gut sein!“, „Bradley, halt die Klappe! Du hast doch von sowas sowieso keine Ahnung!“ mischt sich jetzt auch Jo ein, „Leute, ist gut jetzt! Wie gesagt, das Baby kann schon alles mithören, also unterhaltet euch bitte über anständige Dinge, wir haben auch Kinder, die diese Sendung gucken, also! Unterhalten wir uns doch lieber über interessantere Themen, wie z.B. eure schöne neue Single, ist das wieder eine Specialsingle zur Weihnachtszeit oder ist die auf dem neuen Album mit drauf?“ versucht der Moderator jetzt das Thema zu wechseln, nämlich zu dem, weswegen sie eigentlich hier sind. „Das wissen wir so genau auch noch nicht, wir haben für das neue Album noch nichts gemacht!“ beichtet Jon ihm, „Das ist aber nicht unsre Schuld, wir haben dafür ja keine Zeit! Wir werden erst 3 ½ Monate rüber nach L.A. geschickt und dann müssen wir entweder für die Tour proben oder uns in irgendwelchen Shows mit den Moderatoren anlegen!“ fügt Jo hinzu, „Also wird es nicht wie jedes Jahr als Weihnachtsgeschenk ein Album geben, richtig?“ fragt der Moderator nach, „Richtig, aber dafür gibt's vielleicht Konzertkarten und das ist doch auch was, oder?“ versucht Rachel mal die positiven Dinge aus der ganzen Sache zu ziehen. „Das stimmt, gut, dass du das sagst, wir haben nämlich noch ein Gewinnspiel, wo ihr, also nicht ihr, sondern die Leute da draußen vorm Fernseher Backstagekarten für jeweils ein Konzert in London gewinnen könnt! Ihr müsst nur anrufen und die Preisfrage beantworten, das ist alles! Es gibt 5x 2 Karten, d.h. ihr könnt entweder die beste Freundin bzw. den besten Freund oder auch Mama oder Papa oder von mir aus auch Oma oder Opa oder Tante oder Onkel oder Schwester oder Bruder oder was weiß ich noch alles!“, „Oder eure Haustiere...“ gibt Bradley als Kommentar dazu, „Ja genau, oder eure Haustiere, wie ihr möchtet, ihr müsst nur wissen, wie die aktuelle Single, also die Weihnachtssingle, der Clubbies heißt und schon gibt's Karten, die sind übrigens auch für das zugehörige Konzert gültig, ihr müsst also nicht, falls ihr noch keine Karten habt, vor der Halle warten, bis das Konzert vorbei ist!“, „Wenn ich fies wäre, würde ich ja einen Tipp zur Single geben, aber ich glaube der Sender macht nicht mit, oder?“ fragt Tina unschuldig in die Runde. „Nein, das darfst du nicht, hier kommt nämlich jetzt ein Beitrag dazu, also müsste die Frage schon zu knacken sein! Also Clip ab!“, damit wird für die Zuschauer ein Making-of zum neuen Clip gezeigt, der schon lange vor dem Dreh in L.A. in einem Studio in London gedreht worden ist, und die 7 auf der Couch haben kurz Zeit aufs Klo zu gehen, doch jetzt, wo es mal genehmigt ist, muss Hannah grade nicht, sie, oder besser ihr Baby, wartet lieber, bis sie wieder auf Sendung sind, sie kennt das inzwischen schon! Als dann der Beitrag zur Single vorbei ist, wird noch das Interview zu Ende gemacht und dann darf die Band für heute heim gehen, „Na endlich nach Hause! Mein Jezzy war schon die letzten beiden Abende nicht da, aber heute ist er da, also hab ich ihn mal wieder für mich alleine!“ freut sich Rachel schon und stürmt, nachdem sie sich von allen verabschiedet hat, in Richtung Taxi, der sie heim bringen soll, davon. „Was werdet ihr heute noch so Schönes machen?“ erkundigt sich Tina bei Paul, der gerade neben Jon und ihr herläuft, „Wir gehen mit meiner Mum schonmal wegen Babysachen und so Zeugs gucken, damit wir wenigstens schonmal eine Art von Vorstellung haben, wie die modernen Kinderwagen von heute so ausgestattet sind. Denn so wirklich nach bestimmten Sachen gucken können wir ja eh noch nicht, wir wissen ja mit den Farben noch nicht, was wir da brauchen und damit wir dann wenns ernst wird nicht so ratlos dastehen, wollten wir halt schonmal gucken gehen.“ erzählt er ihr, „Ah ja, na dann wünsch ich euch viel Spaß und vor allem viel Erfolg bei der Suche, ich muss jetzt los, also ciao bis morgen!“, kaum hat sie den Satz beendet, ist sie auch schon verschwunden. „Da hat es aber jemand eilig...“ meint Jon und sieht ihr ein Stück hinterher, „Tja, wer weiß? Wo bleiben denn die andern 3 eigentlich?“, Paul dreht sich nach hinten, um zu sehen, ob Hannah, Jo und Bradley nun auch langsam kommen, aber sie sind noch nicht zu sehen. „Wo wollten die denn noch hin?“, „Hannah musste nochmal aufs Klo und Jo und Brad wollten noch irgendwas gucken, frag mich nicht was, sie müssten aber jeden Moment kommen...ach da, guck, wenn man vom Teufel spricht!“, Paul geht wieder in die andre Richtung zurück, in die Jon ihm dann auch folgt. „Wo wart ihr denn so lange? Wir erfrieren hier draußen fast!“ lässt er sie wissen, als er auch angekommen ist, „Der oder die Kleine hat getreten und da waren die 2 gar nicht mehr wegzubekommen, die haben an meinem Bauch geklebt, ich kann doch auch nichts dafür!“ entschuldigt sich Hannah, „Hach ja, nach unserm Baby sind eben alle verrückt, nicht wahr? Tja, ist aber Unsres, macht euch selber eins!“ grinst Paul und gibt Hannah einen Kuss auf die Wange, „Nein danke, damit warten wir lieber noch ein bisschen, wir haben ja Eures, das reicht erstmal aus!“ meint Jo, sie und Lee haben über dieses Thema schon x-mal gesprochen und sind sich in dem Punkt einig. „Sag das nicht, wir wollten auch noch warten und was ist? Siehst ja, was passiert ist!“ warnt Paul sie vor, „Bei euch ist das ja auch was Anderes! Ihr könnt das Baby immer bei euch haben, weil ihr zusammen arbeitet! Bei uns ist das ja nicht so, wir sind an ganz unterschiedlichen Orten, manchmal sogar durch Tausende von Kilometern getrennt, da kann man doch kein Kind groß ziehen!“, „Naja, das klingt bei uns vielleicht einfach, aber so leicht ist das gar nicht! Die ersten Jahre mag das ja gehen, aber spätestens wenn unser Kind in die Schule kommt muss es ja zu Hause bleiben und wer kümmert sich dann drum? Einer von uns muss dann auch zu Hause bleiben, also ist das bei uns so viel besser auch nicht, aber trotzdem freuen wir uns auf unser Baby, stimmts?“, Hannah sieht Paul erwartungsvoll an, „Ja, auch wenn es am Anfang bestimmt etwas schwierig wird, aber wir kriegen das schon irgendwie hin!“ stimmt Paul ihr zu. „Naja Leute, ich muss jetzt los, wir sehen uns ja morgen Früh, oder?“ fragt Jo und macht sich schonmal bereit zum Aufbrechen, „Ähm nein, wir haben morgen Früh einen Ultraschalltermin, aber gegen Mittag sind wir dann auch da, also ciao bis dann!“ erzählt Hannah ihr, während Paul auch auf die Uhr sieht, „Wir müssen auch los, meine Mum wartet, also machts gut, bis morgen!“, auch Bradley verabschiedet sich noch und dann gehen alle 5 in verschieden Richtungen, naja ok, Paul und Hannah gehen zusammen in eine, aber der Rest geht anders.
Am nächsten Tag, es ist gegen 11:45 Uhr, kommen Hannah und Paul bei den Anderen im Studio an, wo sie für die Tour üben und werden gleich von allen belagert, da alle das neuste Ultraschallbild sehen wollen. „Na Leute und? Was hat der Arzt gesagt? Alles klar?“ erkundigt sich Rachel gleich, „Ja, alles bestens! Hier ist das Bild, er konnte zwar nicht 100%ig sagen was es wird, aber so eine 90%ige Sicherheit hat er, dass unser Baby blau anziehen muss!“ erzählt Hannah ihnen, „Echt? Ihr kriegt einen Jungen? Ist ja cool! Dann sind wenigstens die Mädchen bei uns nicht mehr in der Überzahl!“ meint Bradley total begeistert, „Also wenn man ganz genau hin guckt, kann man doch schon erkennen, dass es ein Junge wird! Oder ist das kein Körperteil?“ fragt Tina bei Paul nach, „Nein, das ist die Nabelschnur, der Kleine liegt hier auf der Seite, da siehst du nichts! Aber wir haben es gesehen, in 3D und sogar mit Ton und Farbe!“ erklärt Paul allen und jeder ist fasziniert von dem kleinen Würmchen auf dem Bild. „Der Arzt hat ja auch erst gedacht, dass das die Nabelschnur ist, aber dann hat er das Stück mit Farbe angeguckt und da es nicht so gut durchblutet war wie die Nabelschnur eigentlich wäre, meinte er, dass unser Mädchen entweder 3 Beine hätte oder wir mit einem Jungen rechnen müssten!“ fügt Hannah hinzu und schon kommen auch die Juniors angerannt, sie haben gerade ihren Song geprobt und gesehen, dass es neue Bilder zu bewundern gibt, also sind sie nicht mehr zu halten! „Hallo ihr 2! Zeigt mal her, was macht das Baby?“, Rochelle drängelt sich nach vorn, um als Erste auf das Bild zu gucken, „Dem Kleinen geht's super, aber ihr habt den 1. Tritt leider verpasst, der kam nämlich schon vorgestern Abend!“, Stacie sieht Paul enttäuscht an, jetzt hat sie sich solche Mühe gegeben und doch den 1. Tritt verpasst! „Hab ich eben richtig verstanden? Ihm geht's gut? Ihr wisst also schon, dass es ein Junge wird?“ fragt Aaron nach, „Ja, das hat uns der Arzt eben gesagt, aber verlasst euch noch nicht drauf, er konnte es bloß zu 90% sagen, weil es noch ein bisschen früh ist, aber ich denke mal, oder ich hoffe mal, dass es dabei bleibt!“ antwortet Paul ihm, während die Juniors sich bald um das Bild kloppen. „He Leute macht es nicht kaputt, ihr könnt das alle angucken, das sieht in 5 Minuten noch genauso aus, also macht bitte vorsichtig damit!“ versucht Hannah die Kleinen etwas zurückzuhalten, „Dann könnt ihr ja jetzt anfangen, euch ernsthaft über Namen zu unterhalten, Tim (der Radiomoderator) hatte doch gestern in der Sendung so viele Vorschläge gemacht, war da nichts Vernünftiges für euch dabei? Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich mir keinen Namen für euer Kind ausdenken muss, das waren mir viel zu viele auf einmal!“ meint Tina etwas erleichtert, so eine schwierige Aufgabe den beiden überlassen zu können, „Naja, der Größte Teil davon klang wirklich ganz gut, aber ich hab mir die auch nicht alle gemerkt, ich weiß nur noch, dass er Mikey vorgeschlagen hat, ich finde das klingt wie Micky, dann können wir unser Kind ja gleich Goofy nennen, Minnie fällt ja jetzt weg!“ überlegt Paul, sein Sohn ist doch keine Comicfigur. „Ist Mikey überhaupt ein anerkannter Vorname? Ich dachte immer, dass ist bloß der Rufname für Mike oder Michael, aber ich finde Mikey eigentlich ganz süß! Aber Goofy kommt ja Gott sei Dank nicht in Frage, das würden sie glaube ich verbieten, oder? Das grenzt ja dann schon an Kindesmisshandlung, ich bleibe lieber bei William oder Sam oder halt Ben oder irgendwas Schlichtes, nicht so außergewöhnliche Sachen, das ist in der heutigen Zeit viel zu modern und nach einer Stadt oder nach einer Frucht oder was Tim da noch so gesagt hat nenne ich mein Kind auch nicht, das steht fest!“ meint Hannah fest entschlossen, „Ich finde zwar Mikey als Name auch ziemlich süß, aber nur solange das Kind klein ist, ein erwachsener Mensch, der Mikey heißt klingt irgendwie komisch, oder? Ok, wenn er dann wieder so alt ist, dass er schon ein süßer kleiner Opi ist, dann geht's vielleicht auch wieder, aber das mit Mikey würde ich mir an deiner Stelle nochmal überlegen!“ rät Rachel ihr und auch Jo stimmt ihr zu: „Ja, wenn du deinem Kind einen Gefallen tun willst, dann gib ihm einen Namen, der in jedem Alter passt, sowas wie William ist schon gut, halt dich an sowas, dann kannst du nichts falsch machen!“, „Naja ok, wenn ihr das so sagt...wir können uns ja noch lange genug darüber unterhalten, Fakt ist, wir müssen uns an Jungsnamen halten, bei einem Mädchen steht das eh schon fest, also überlegt euch am Besten alle mal ein paar schöne Namen für Jungs, dann haben wir die Sache vielleicht bald geklärt!“ gibt Hannah allen den Auftrag, auch den Juniors, die Vorschläge, einen ihrer Namen zu nehmen, fällt ja nun flach, da nur bei den Mädchen Namen mit >y> oder >ie> am Ende waren und sie aber leider einen Jungsnamen brauchen. „Ok, wie wärs mit Frankie? Das ist doch schön für einen Jungen, auch wenn es das leider auch als Mädchennamen gibt!“ schlägt Frankie vor, „Ja schon, der ist schön, aber du heißt doch schon so, jedesmal, wenn wir Frankie rufen, kommt ihr beide an, das sehen wir doch schon an unsern Hannahs hier! Der Name ist schön, keine Frage, aber wenn du schon so heißt, dann nehmen wir den nicht! Nicht beleidigt sein, mach noch einen andren guten Vorschlag und dann bist du wieder im Rennen, ok?“, Frankie stimmt Paul zu und dann müssen die 7 Großen auch schon auf die Bühne, um einige ihrer Songs zu üben. 6 Wochen später ist dann das erste Konzert der diesjährigen Englandtour und da die Juniors wieder als Erste auf die Bühne müssen, rennen sie aufgeregt im Backstagebereich herum und machen einen Krach, als wenn sie mind. 50 Leute wären, anstatt 8! „Oh Gott, ich will nicht! Ich will nicht! Ich kann das nicht! Ich weiß meinen Text nicht mehr! Und meine Schritte hab ich auch vergessen! Hilfe, hilft mir doch mal jemand!“ kreischt Calvin und rennt vor der Garderobe der 7 großen Clubbies auf und ab. „Mann, kann mal einer das Kind da draußen abstellen? Der Typ macht mich nervös!“ meckert Bradley auch schon ganz hippelig, er hängt heute ausnahmsweise mal nicht bis kurz vorm Anfang vor der PlayStation, sondern steht ständig auf, geht in eine andere Ecke vom Zimmer und setzt sich dann wieder hin um nur ein paar Sekunden später wieder woanders hinzugehen, „Bradley, jetzt setz dich doch mal irgendwo hin und bleib auch sitzen, du regst mich vielleicht auf!“ ermahnt Jon ihn, er ist selber voll nervös und rutscht auf seinem Stuhl hin und her. „Tut mir leid! Meine PlayStation ist weg und anders kann ich mich nicht beruhigen! Dann such sie mir und dann nerv ich dich auch nicht mehr!“ wehrt Brad sich, aber Jon kann sie nicht suchen, ihm werden gerade die Haare gestylt, also muss er sich jemanden suchen, der schon fertig mit stylen und anziehen ist: Paul! Also steht Bradley wieder auf und geht ins Zimmer der Mädchen rüber, wo Paul Hannah beim Anziehen hilft, „He Paul, du bist doch schon fertig, oder?“ fragt er ihn ganz lieb, „Naja, kommt drauf an, was du von mir willst! Um was geht's denn?“, „Ich suche meine PlayStation, ohne die komme ich nicht runter, ich nerve Jon schon zu Tode! Weißt du zufällig wo sie ist?“, „Nein, tut mir leid Brad, ich hab sie nicht gesehen! Aber frag doch mal bei den Juniors draußen, vielleicht kann dir einer von ihnen seinen GameBoy leihen oder sowas!“, „Die gehen aber gleich auf die Bühne, die haben dafür keine Zeit mehr, kannst du mir nicht helfen?“, „Nein, kann ich nicht! Dann beeil dich und frag sie noch schnell, bevor sie auf der Bühne sind, los, ab!“, also rennt Bradley doch los und fragt sich bei den Juniors durch, bis ihm jemand seinen GameBoy gibt. „Paul, die Hose passt aber nicht!“ nörgelt Hannah genervt, „Aber die musst du anziehen, die anderen gehören zu den anderen Outfits, dann probier nochmal die andre an!“, Paul versucht die ganze Zeit, Hannah in ihr Bühnenoutfit zu kriegen, aber die Hosen passen nicht! „Aber die ist zu groß, die rutscht doch, willst du, dass ich nachher in Unterhosen dastehe?“, „Nein, probier sie doch nochmal an, schlimmer als bei der hier kann es ja nicht sein!“, also muss sie doch nochmal in die 1. Hose rein, die ihr auch zu weit ist, „Na, was hab ich gesagt? Die passt genau so wenig!“, „Komm mal her, dann zieh sie eben noch ein Stückchen weiter runter und dann können wir sie hier hinten mit dem Sender festmachen, dann rutscht sie auch nicht mehr!“, Paul befestigt ihren Sender hinten an der Hose und verkabelt sie, während Hannah nun ihr Oberteil sucht! „Rach? Hast du mein T-Shirt fürs erste Outfit zufällig noch bei deinen Sachen?“ wendet sie sich an Rachel, die gerade geschminkt wird, „Ähm nein, das muss bei dir sein, ich hab dir alle deine Sachen gegeben.“ antwortet sie ihr, ohne sie anzugucken, da sie ja gerade „bearbeitet“ wird, „Mh, Paul? Weißt du nicht, wo es sein könnte? Du hast doch vorhin meine ganzen Sachen durcheinander geschmissen, bist du sicher, dass es da nicht dabei war?“ wendet sie sich jetzt wieder an Paul, „Ja, ich hab nur die Hosen gehabt! Dann sieh doch nochmal da drüben nach, da sind doch auch alle deine andern Sachen, vielleicht hast du es dort vergessen.“, „Nein, ich habe es doch vorhin noch gesehen, aber dann kamst du und hast die Hosen auseinander genommen und seitdem ist es weg!“, Paul, der eben noch bei Jo auf der Couch saß, steht jetzt doch wieder auf und wühlt nochmal Hannahs Sachen durch. „Hier ist es! Da wo es hingehört: auf dem Bügel, wo die andren Outfits hängen! Und jetzt zieh es schnell an und spring hier nicht in Unterwäsche rum, Bradley kann sich gar nicht auf den GameBoy konzentrieren!“, Bradley sieht ihn beleidigt an, „Ha-ha! Als ob ich deiner Freundin hinterher gucke, jetzt hör aber auf!“, damit widmet er sich wieder seinem (oder besser Aarons) GameBoy-Spiel und beachtet die beiden nicht weiter. „Oh Mann, irgendwie spannt das T-Shirt voll am Bauch, wieso hab ich nicht auch die Oberteile in 2 Größen bekommen?“ meint Hannah schon wieder genervt, sie hat jetzt auch ihr Bühnenshirt an und sie findet, dass es am Bauch zu eng ist, „Sieht aber voll cool aus, wenn da so eine Murmel unten raus guckt! Schade, dass du keinen heißen Hüftschwung hinlegen musst, sieht bestimmt krass aus, mit dem Kugelbauch!“ meint Jo schmunzelnd, „Ha-ha, du hast gut lachen, du steckst ja nicht in einem zu engen Outfit! Jetzt guck doch mal Paul, das passt gar nicht!“, sie sieht etwas zweifelnd, dass sie sich so unter Menschen trauen kann, an sich runter, „Natürlich passt das, das passt sogar sehr gut! Jetzt hör auf dich hier fertig zu machen, du siehst super aus, ehrlich! Lass dich von Jo nicht ärgern, die ist doch bloß neidisch, dass sie nicht so einen hübschen Kullerbauch hat! Und guck mal, wenn ich meinen Bauch ausstrecke, habe ich auch so einen wie du, also reg dich jetzt nicht auf, es ist jetzt sowieso zu spät noch was zu ändern!“, Paul küsst sie auf die Wange und setzt sich dann wieder zu Jo aufs Sofa. „Naja ok, dann will ich das mal glauben, aber trotzdem ist das Outfit unbequem, ich...“, „Hannah! Ist gut jetzt, setz dich hier her und warte, bis du in die Maske darfst! Du sollst dich nicht so aufregen, das ist jetzt überhaupt nicht gut für dich, also setzen jetzt!“ befiehlt Paul ihr und so muss sie ihr Outfit, mit dem sie immernoch nicht zufrieden ist, akzeptieren und sich hinsetzen. Eine Dreiviertel Stunde später sind die Juniors dann fertig mit ihrem Auftritt und die Seniors müssen ran, jetzt beginnt bei allen die Aufregung in unermessliche Höhen zu steigen und Hannah spürt, wie der Kleine, wahrscheinlich auch vor Nervosität, die sie auf ihn überträgt, wie wild anfängt zu strampeln. „Oh Mann, der Kleine tritt immer gegen meine Blase, ich mach gleich in die Hose!“ jammert Hannah, während sie neben Tina und Rachel in Richtung Bühne geht, „Warst du denn nicht nochmal auf dem Klo?“ fragt Tina, „Na doch, gerade eben, aber der tritt wie verrückt und immer nach unten!“, langsam hören sie, wie die kreischenden Fans immer näher rücken und mit der damit steigenden Aufregung, werden auch die Tritte immer heftiger! „Da wirst du jetzt wohl durch müssen, für die Toilette ist es jetzt zu spät, jetzt gibt es kein Zurück mehr!“ weist Rachel die beiden auf die Bühne hin, die jetzt nur noch wenige Schritte entfernt ist, „Ich weiß, aber zum Glück hab ich in dem Buch gelesen, dass man bei so starkem Treten tief ein- und ausatmen muss, das beruhigt das Baby!“ erklärt Hannah ihnen, während die 3 unter riesem Getöse der Fans die Bühne durch den Spalt in der Leinwand betreten, „Ist das das Buch, was ich dir geschenkt hab?“ fragt plötzlich Jo von der Seite, „Ja, oh Gott, jetzt wird's ernst! Also bis dann Leute!“, „Bis dann Han und denk dran, wenn es Probleme gibt, hörst du auf!“ macht Jo sie nochmal auf die Abmachung mit dem Arzt aufmerksam, er hatte ihr gesagt, dass sie, wenn es keine Beschwerden gibt, problemlos die Tour mitmachen könne, aber sie solle darauf achten, dass sie rechtzeitig weiß, wann ihre Grenzen sind, „Na klar, versprochen!“, damit sind dann auch schon alle auf ihren Plätzen und mit den großen Scheinwerfern geht auch die Musik zum 1. Song „Bring It All Back“ an. Während des 1. Liedes hat sich der Kleine dann wieder beruhigt, klar: die Lieder kennt er ja und das es schön schaukelt hat er nach 2 ½ Monaten hartem Training auch begriffen, also hat er scheinbar den Rest des Konzertes in Mamas Bauch genossen. So weiß er dann scheinbar auch langsam, dass es jetzt fast jeden Abend so ist, dass Mama erst fast platzt vor Aufregung und er deswegen zwischendurch immer mal, am Besten wenn Mama auf der Bühne steht, mit ein paar kräftigen Tritten zum Takt auf sich aufmerksam machen muss, doch an diesem Abend, es ist ausgerechnet das letzte Konzert der Tour, liegt er so ungünstig, dass er mit jedem Tritt bei Mama Wehen auslöst, dass er noch knapp 2 Monate hat, bis er raus darf, kann der arme kleine Kerl ja noch nicht wissen! Also stehen die 7 wie fast jeden Abend zuvor auch schon für 1 ½ Stunden auf der Bühne und geben alles und da das Publikum, wie immer, auch schön mitmacht, macht es auch Spaß, doch die Stimmung ist etwas getrübt: nach diesem Song jetzt kommt der Letzte für heute und der Letzte für diese Tour! Also genießt jeder der Bandmitglieder die letzten Minuten vor Tausenden von Fans und konzentriert sich noch ein letztes Mal auf die Schritte und Texte, doch als eine schwierigere Showeinlage an der Reihe ist und sich alle ruckartig bewegen müssen, spürt Hannah plötzlich einen heftig ziehenden Schmerz im Rücken und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht stehen! Es dauert nur wenige Sekunden, bis alle Aufmerksamkeit auf sie gerichtet ist, sie drückt ihre Hände unten auf den Bauch und sieht sich verzweifelt im Publikum um, „Hannah! Oh Gott was ist los?“, Paul stürzt, gefolgt von den Anderen, zu ihr und hält sie aufrecht. „Was ist los Hannah?“ fragt Tina besorgt und stützt ihre andere Seite, „Ich weiß es nicht! Es tut so weh, tut doch was, bitte!“ stöhnt sie, während Paul und Tina sie vorsichtig von der Bühne bringen, „Ich gehe einen Krankenwagen rufen, ja?“, Jon stürmt los und Bradley folgt ihm schnell. „Hast du etwa Wehen bekommen? Du musst tief durchatmen, ganz langsam durch die Nase ein und durch den Mund aus!“ gibt Paul ihr Tipps, das hat er in dem Buch gelesen, was die beiden schon fast auswendig gelernt haben, um bei jeder Kleinigkeit genaustens Bescheid zu wissen, „Hast du nicht gemerkt, dass du es nicht mehr packst, oder wie konnte das passieren?“, Jo reicht ihr eine Wasserflasche und hält ihre zitternde Hand, „Nein, da waren ganz plötzlich solche starken Schmerzen, mir ging es gut, wirklich, die waren ganz plötzlich da!“ stöhnt Hannah unter heftigen Schmerzen. „Ok, der Krankenwagen kommt gleich, ist in 2 Minuten da!“ informiert Jon die Gruppe, als er ganz außer Atem wieder bei ihnen ist. „Gut, du musst dich hinlegen Hannah, sonst verursachst du noch eine Frühgeburt!“, Paul hilft ihr vorsichtig beim Zurücklegen und streicht ihr eine Haarsträhne weg, die an ihrer Stirn klebt, „Was ist passiert?“ fragt Simon plötzlich hinter ihnen, auch völlig außer Atem, „Hannah, sie hat plötzlich Wehen gekriegt, aber der Krankenwagen ist sofort hier!“ erklärt Tina ihm, „Aha, dann kümmert euch hier um sie, ich gehe raus und beruhige das Publikum!“, er eilt schnell zur Bühne und versucht, die Fans, die völlig geschockt auf die Bühne starren, zu beruhigen, „Wie kann der denn jetzt bloß an das Publikum denken?“ fragt Rachel wütend auf Simon, „Ist doch jetzt egal, ich gehe hinter uns weise dann die Leute vom Rettungsdienst ein, ok?“, damit springt Jo auf und verschwindet, gefolgt von Bradley, hinter in den Backstagebereich. „He Hannah, ganz ruhig, ja? Im Krankenhaus werden die dir was gegen die Schmerzen geben, aber du musst versuchen, den Kleinen so lange wie möglich drinnen zu behalten, ja?“, Paul streichelt ihr über die Wange, um sie ein bisschen zu beruhigen und hält ihre Hand, die immernoch zittert, „Ist es denn gefährlich für den Kleinen, wenn er jetzt schon kommt?“ fragt Jon besorgt, „Naja, er wird in den Brutkasten kommen, das steht fest! Aber der Arzt hat immer gesagt, dass er gesund ist, deswegen glaube ich nicht, dass es jetzt so gefährlich für ihn wäre, aber er könnte trotzdem noch ein bisschen kochen, ich meine, er hat noch knapp 2 Monate, wenn es noch 2 Wochen wären, dann wäre das ja kein Problem, aber so, halt durch Hannah Schatz, die Schmerzen hören gleich auf!“, Paul küsst sie auf die Stirn und streichelt ihr über den Bauch, der gefährlich hart geworden ist! „Da ist sie!“ zeigt Jo auf Hannah, als plötzlich die Notärzte den Raum betreten, „Ok, Sie haben sie hingelegt, das ist gut um den Geburtsvorgang zu verlangsamen! Wir nehmen sie jetzt mit ins Krankenhaus, dort werden wir sehen, ob wir das Baby doch noch ein bisschen halten können! Also los!“, der Sanitäter macht ihr eine Infusion und dann wird sie ins Krankenhaus gebracht, Paul darf aber nicht mit, er muss bei den Anderen bleiben, aber er kann gleich nachkommen, also zieht er sich schnell um und eilt dann auch zum Krankenhaus, wohin die Anderen nur wenig nach ihm auch folgen. Sie müssen alle draußen im Gang warten bis der Arzt herauskommt, aber anstatt sich ruhig hinzusetzen und zu warten, kann Paul nicht still bleiben, er läuft hektisch im Flur auf und ab, sieht alle paar Sekunden auf die Uhr und dreht bald durch. „Oh Mann, wie lange dauert das denn? Die sollen endlich sagen was los ist!“, „Paul setz dich hin und bleib ruhig! Wenn du dich hier fertig machst hilft Hannah das auch nicht!“ versucht Jon ihn endlich zur Ruhe zu bringen, aber Paul ist zu aufgewühlt, „Was denkst du? Ist es ein gutes oder schlechtes Zeichen, wenn hier gleich ein Baby schreit?“ fragt Bradley Rachel, die neben ihm sitzt und ungeduldig auf ihrem Handy, was ja alle ausschalten mussten, rum tippt, „Das wäre glaube ich ein gutes Zeichen, weil es kaum schreien wird, wenn es jetzt schon geboren wird. Die Lungen sind doch noch gar nicht richtig ausgeprägt, der Kleine kommt deswegen gleich in den Brutkasten, dort wird er dann mit Maschinen aufgepeppelt.“ antwortet sie ihm, doch plötzlich geht hinter ihnen die Tür auf und der Stationsarzt kommt heraus. Paul, der sich eben doch entschlossen hat, mal eine Weile zu sitzen, springt sofort auf und sieht ihn erwartungsvoll an: „Und? Was ist, wie geht es den beiden?“, „Ihrer Freundin geht es wieder besser, wir haben ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben, im Moment bekommt sie noch etwas gegen die Wehen gespritzt, aber es sieht ganz gut aus! Dem Baby ist nichts weiter passiert, es ist nur bedrohlich tief ins Becken gerutscht, aber ich denke, wenn Ihre Freundin sich jetzt ordentlich schont, kann das kleine Kerlchen noch ein bisschen drin bleiben.“ erklärt der Arzt allen und Paul lässt sich erleichtert auf seinen Sitz zurück sinken, „Gott sei Dank, was war denn die Ursache dafür? Hat sie sich doch überanstrengt oder was?“ fragt Rachel den Arzt, der soeben wieder in Hannahs Zimmer zurück gehen wollte, „Ja, ich befürchte daran lag es und an dem Stress, dem sie ausgesetzt war, das sind typische Ursachen für eine Frühgeburt, aber es ist ja nochmal glimpflich ausgegangen, machen Sie sich keine Sorgen weiter! Sie muss sich nur richtig streng schonen, dann dürfte auch nichts weiter passieren.“, „Ok, danke Doktor, kann ich denn zu ihr?“ fragt Paul immernoch besorgt, „Natürlich, kommen Sie mit!“, damit springt er auf und folgt dem Arzt in das Zimmer. „He Hannah Süße, was machst du denn nur für Sachen? Wie fühlst du dich?“, er setzt sich zu ihr ans Bett und nimmt ihre Hand, in der immernoch die Infusionsnadel steckt und streichelt leicht darüber, „Naja, es geht einigermaßen, es könnte besser sein! Dem Kleinen ist ja zum Glück nichts passiert, ihm geht's super, da, siehst du? Da kannst du seine Herzfrequenzen sehen!“, Hannah zeigt ihm auf einer der Maschinen, die neben ihrem Bett stehen, ein paar regelmäßige Linien, die wie ein EKG immer gleichmäßig hoch und runter gehen, „Das ist gut, ich hab echt solche Angst gehabt, dass der Kleine was abbekommen hat, bitte tu das nie wieder, ja?“, „Ich geb mein Bestes, sind die Andren auch draußen?“, „Ja, sie durften nicht mit rein, aber sie haben vorhin gesagt, sie lassen dir liebe Grüße und gute Besserung ausrichten, sie waren auch total erschrocken, was plötzlich los war, weil es dir ja beim letzten Kostümwechsel noch so super ging, damit hatte ja echt niemand gerechnet! Du hättest mal die Gesichter der Fans sehen müssen, die standen total unter Schock, die waren alle plötzlich so ruhig und haben bis zum Schluss kein Wort gesagt, sogar die Kids, die heute mit ihren Backstagepässen dran gewesen wären, haben ganz besorgt gefragt was los sei, aber keiner wusste es so recht, deswegen wurde das Treffen verschoben! Simon hat gesagt, dass das Album noch ein paar Wochen warten kann, du sollst dich erstmal wieder richtig erholen und wenn es sein muss, dann muss es eben warten, bis der kleine Wurm da ist, ihm tat das alles so leid, dass er nicht besser aufgepasst hat, wie es dir geht und alles, er macht sich voll die Vorwürfe!“, „Das muss er aber nicht, er konnte das ja nun am Wenigsten ahnen, wenn, dann bin ich selber schuld, ich hätte das besser einschätzen müssen, aber es ist ja zum Glück nichts weiter passiert, also mach dir keine Sorgen!“, „Mach ich mir aber trotzdem, der Arzt hat gesagt, dass du dich jetzt schonen sollst, aber nicht nur indem du dich alle 5-10 Minuten mal irgendwo kurz hinsetzt, sondern richtig, also hinlegen, Füße hoch und entspannen, lass dich von mir oder wer uns sonst noch so hilft, voll und ganz verwöhnen, ok?“, „Mh, klingt gut, verwöhnt werde ich gerne, naja ok, ich glaube, dann werde ich das schon irgendwie aushalten!“ meint Hannah zuversichtig und Paul küsst sie erstmal intensiv auf den Mund. „Du brauchst noch ein bisschen Ruhe, deswegen muss ich jetzt gehen, aber du darfst morgen schon wieder heim, also hole ich dich morgen Früh hier ab, ok?“, „Ok, ich werde mir Mühe geben möglichst im Bett zu bleiben, auch wenn mir das schwer fällt, aber ich glaube einmal kann ich es überleben!“, „Sehr schön, ich muss jetzt, machts gut meine Süßen, Daddy liebt euch!“, er gibt erst nochmal Hannah einen Kuss und dann noch einen auf ihren Bauch und dann geht er zur Tür nach draußen, wo die Andren schon warten. „Und? Wie geht's ihr?“ erkundigt sich Jo, „Naja, den Umständen entsprechend würde ich sagen, sie ist ziemlich geschwächt, aber dafür geht es dem Kleinen umso besser, er hat schon wieder ganz regelmäßige Herzschläge.“, „Klingt doch gut, ich bin so froh, dass die 2 da nochmal heil rausgekommen sind, wäre echt schade gewesen, wenn der Kleine nur wegen dieser dummen Tour 6 Wochen zu früh gekommen wäre!“ meint Jon und klopft Paul zuversichtig auf die Schulter. „Ja, naja, wir sollten jetzt alle nach Hause gehen, wir können für Hannah jetzt sowieso nichts mehr machen, also los!“, damit stehen alle auf und folgen Paul nach draußen. In den folgenden 6 Wochen sind Paul und Hannah dann noch umgezogen, Hannah musste natürlich nur faul dasitzen und durfte nichts machen, aber sie hatten ja ganz viele fleißige Helfer: die Band, andere Freunde, Pauls Familie und Hannahs Familie, alle haben kräftig mit angefasst und so haben die 2 nach gerade mal 5 Wochen eine superschöne neue Wohnung, wo sie jetzt endlich alleine sein können, ohne sich jedesmal nach den jeweiligen Mitbewohnern richten zu müssen. Da es Hannah dann nach dem Umzug schon wieder soweit gut geht, dass sie doch noch vor der Geburt mit am Album arbeiten kann, darf sie auch noch einen Tag lang Interviews mitmachen, denn sie haben heute nur 2 Interviews, also einen relativ ruhigen Tag vor sich! Gegen Nachmittag sitzen sie also alle zusammen in einer TV-Show und bereiten sich auf ihr letztes Interview zu siebt vor, denn wenn Hannah das nächste Mal arbeiten geht, sind sie dann zu acht! „Also Leute, Ostern steht jetzt kurz vor der Tür, wer wird denn über die Feiertage wo sein?“ stellt der Moderator die erste Frage, „Wir bleiben zu Hause, meine Verwandten kommen zu uns, wir wechseln uns da jedes Jahr ab und diesmal sind sie halt bei uns dran!“ erzählt Jon, „Wir bleiben auch zu Hause, Hannahs Mum ist ja sowieso bei uns und weil sie sich bis nach der Geburt bei uns einquartiert hat, kommt der Rest ihrer Familie auch noch zu uns, aber nur über Ostern!“ klärt Paul seinen Teil, „Wir fliegen zusammen weg, wir machen mit unsern Jungs Urlaub in der Karibik, da soll es ja um diese Jahreszeit am Besten sein, weil es dann dort noch nicht sooo heiß ist und man kann es einigermaßen aushalten!“ sagt Jo für sich und Rachel, „Ich weiß noch nicht, was ich mache, ich schlafe mich über Ostern aus!“ meint Bradley und Tina stimmt ihm zu: „Oh ja, das ist eine Superidee, das mache ich auch, ich komme zu dir über Ostern, dann können wir zusammen schlafen!“, alle sehen die beiden mit großen Augen an, also sowas hätten sie ja nun wirklich nicht gedacht und schon gar nicht von Tina und Bradley! „Oh, na dann viel Spaß ihr 2! Hannah? Das ist ja jetzt dein letztes Interview als naja wie soll ich sagen? Noch nicht Mama, wie fühlst du dich denn dabei?“ stellt der Moderator seine nächste, die wahrscheinlich interessanteste Frage heute, an Hannah. „Mh, keine Ahnung, wie soll ich mich dabei fühlen? Es ist schon ziemlich komisch zu wissen, dass wir in dieser Konstalation nie wieder ein Interview führen werden! Das nächste Mal, wenn ich mit meinen Leuten hier sitzen werde, ich hoffe ja mal, dass wir nochmal hierher dürfen, bin ich bereits Mama und das zu wissen ist schon ein bisschen seltsam...das macht mir irgendwie Angst, dass das Baby schon sobald kommt! Ich meine, auf der einen Seite bin ich froh, wenn es endlich draußen ist, aber auf der anderen habe ich voll Angst davor, vor der Geburt und danach vor dieser riesen Verantwortung, weil wenn das Baby dann einmal da ist, wird ja nichts mehr so sein wie es mal war, dann gibt es nicht mehr nur mich und Paul, sondern dann sind wir eine Art Familie und das ist schon ein komisches Gefühl! Aber ich bin froh, dass ich mit so einer tollen Band zusammen arbeiten darf, die immer für uns da ist und uns ja unterstützt, egal ob sie beschäftigt sind oder nicht und ich glaube das ist das, was ich meiner Babypause am Meisten vermissen werde: immer solche super Leute um mich rundrum zu haben, die für gute Laune, naja manchmal auch Streit, aber das gehört ja dazu, aber die meistens für gute Laune sorgen und Einem immer zuhören, wenn Einen irgendwas bedrückt! Ich denke, dass unser Baby die besten Tanten und Onkels bekommt, die man sich vorstellen kann und deswegen kann ich auch ganz beruhigt in den Mutterschaftsurlaub gehen, weil ich weiß, dass sie alle ganz toll auf meinen Pauly aufpassen werden und dann später auch auf unser kleines Baby!“, während Hannah das alles so sagt, kommen den Mädels ein bisschen die Tränen, aber auch die Jungs sind gerührt, ihnen ist das vorher nie so klar gewesen, aber wenn sie so drüber nachdenken...“Aww, das hast du aber schön gesagt, wie lange hast du an der „Rede“ gearbeitet?“ scherzt der Moderator, „Ach...so...die letzten 6 Wochen? Nein, war nur Spaß, das ist mir halt alles grade so eingefallen, aber so ist es halt eben auch und deswegen hab ich es gleich so gesagt!“, „Hach ja, tut es euch nicht auch leid, dass ihr jetzt die nächsten...wie lange bist du jetzt weg?“, „Bis Oktober voraussichtlich.“, „Aha, tut es euch nicht leid, dass ihr die nächsten 7 Monate ohne Hannah auskommen müsst?“, „Mh, ich glaube ein bisschen vermissen werden wir sie schon, aber 1. sehen wir sie ja sowieso oft genug, da wir den Daddy haben und 2. müssen wir doch regelmäßig unser neues Maskottchen besuchen gehen, damit er sich schonmal an den Krach und die ganzen verrückten Menschen bei uns gewöhnt! Also werden wir sie bestimmt nicht so sehr vermissen und Paul ja sowieso nicht, er sieht sie ja eh jeden Tag, herzliches Beileid übrigens!“ lacht Jo, „Na vielen Dank auch!“ beschwert sich Hannah über diesen Kommentar, „Ich glaube, wir werden die hannahfreie Zeit ein bisschen genießen, das wird wie Urlaub Leute, wenn sie wieder da ist, haben wir keine ruhige Minute mehr, ist euch das klar?“ startet Jon einen Aufruf und bekommt dafür von Hannah gleich einen Stoß in die Seite, „Ich werds dir schon zeigen, von wegen Urlaub von mir, du wirst dich noch wundern, wie ich dir fehlen werde! Denk mal an unsre 15 Minuten im Pool, die müsst ihr dann immer zu dritt machen, weil ich nicht dabei bin, dann hast du Niemanden, den du in den Pool schubsen kannst! Na? Fängst wohl schon an, Sehnsucht zu kriegen, was?“, „Oh Mann, du bist echt so fies, schade das wir hier keinen Pool in der Nähe haben, ich hätte jetzt mal voll Bock, dich da rein zu schmeißen, aber ich glaube das darf ich nicht, euer Baby wird ja dabei gleich mit bestraft und das hat mir ja nichts getan, also vergiss es lieber ganz schnell wieder!“ versucht Jon, schnell alles, was er gesagt hat, wieder gut zu machen, aber noch bevor Hannah oder irgendjemand Andres noch was dazu sagen kann, hat der Moderator schon wieder was zu melden. „Sagt mal, mir fällt grad so auf, wenn ich euch zuhöre, dass ihr immer nur >das Baby< sagt, wisst ihr nicht was es wird, oder ist das eure Art es noch geheim zu halten?“, „Na doch, wir wissen was es wird, aber wir sagen es halt noch nicht, ihr werdet es ja in ca. einer Woche sowieso wissen, also lohnt sich das jetzt auch nicht mehr, es jetzt hier zu verraten! Lasst euch doch einfach überraschen!“ grinst Paul und stellt sich insgeheim schon vor, wie sein Sohn denn wohl aussehen könnte, „Aha, naja dann lassen wir uns halt überraschen, ich tippe mal, dass es entweder ein Mädchen oder ein Junge wird, hab ich da gute Chancen?“, „Ja, da hast du ziemlich gute Karten, eins von beiden wird's auf jeden Fall, aber was, bleibt noch geheim, das muss noch niemand wissen!“, „Wer weiß es denn alles? Eure Familien ist klar, aber wissen es die Juniors und euer Team auch, oder müssen die sich auch überraschen lassen? Wisst ihr es, Tina?“, „Ja, wir wissen es, aber wir werden auch nichts verraten, das mussten wir hoch und heilig schwören! Die Juniors wissen es auch und das Team auch, aber die halten auch alle dicht, weil das ein großes S Club Secret ist und S Club Secrets werden nicht gerne verraten!“ antwortet Tina und Hannah fügt noch hinzu: „Genau, was denkst du denn, was es wird? Sag mal, Junge oder Mädchen? Was schätzt du?“, „Mh, ich würde sagen...ein Baby! Nein, ich sage es wird ein...Junge!“, „Und woher willst du das so genau wissen?“ versucht Jo ihn zu verunsichern, „Weiß nicht, ich könnte mir vorstellen, dass eure Tochter eher klein und zierlich ist, ganz die Mama eben, aber wenn ich den dicken Kugelbauch so sehe, sieht mir das nicht wie klein und zierlich aus...es sei denn, ihr habt uns die ganze Zeit was vorgemacht und es werden Zwillinge!“, „Nein, es wird nur eins, ganz sicher! Naja, lass dich überraschen, du wirst es ja dann sehen, ob du Recht hattest! Ach übrigens: mein Bauch ist nicht nur so dick wegen dem Baby, wenn du wüsstest, wie viel ich zugenommen habe, das ist schon gar nicht mehr lustig!“, „Also wird es doch ein Mädchen? Aww, ich wusste es doch von Anfang an, es wird ein Mädchen, ich hab gleich, als ich die Babynews gelesen bzw. gehört habe, gewusst, dass ihr garantiert ein Mädchen kriegt! Wird bestimmt voll süß die Kleine, ich wette, sie kommt ganz nach ihrer Mama, da wirst du gut drauf aufpassen müssen, Paul, deine Tochter wird schon im Kindergarten ganz viele Verehrer haben, pass mal auf!“, der Moderator ist sich so sicher, dass er nicht im Geringsten daran denkt, dass er falsch liegt, aber die 7 genießen den Erfolg, ihn auf die falsche Spur geführt zu haben, aber das lässt sich natürlich niemand anmerken! „Tja, wir werden sehen, wenn es ein Mädchen wird, dann werde ich dran denken, versprochen! Falls es ein Mädchen wird!“ meint Paul und auch Rachel scheint es Spaß zu machen, den Moderator zu verunsichern: „Ja, falls! Aber die Chance besteht ja nur zu 50%, also ist noch alles offen, obwohl nein, eigentlich nicht, es steht ja nun schon fest, da kann in den letzten paar Tagen nichts mehr dazu wachsen bzw. abfallen, wär ja schlimm, wenn das jetzt noch ginge, dann wären die ganzen Strapazen, die ihr mit dem Namen aussuchen und Babysachen kaufen hattet, sinnlos gewesen, seid froh, dass da nichts mehr dran wachsen kann!“, „Oder abfallen!“ sagt Tina schnell, damit der Moderator wieder verunsichert ist, „Ja, oder abfallen!“ wiederholt Rachel noch einmal, aber der arme Moderator ist jetzt wieder so verunsichert, dass er jetzt einfach weiterhin an ein Mädchen glaubt, eine 50%ige Chance hat er ja, die muss reichen! Damit beenden die Clubbies ihr Interview, ein letztes Mal zu siebt und verabschieden sich dann auf dem Stuioparkplatz von einander, was Hannah (Paul aber auch nicht) weiß ist, dass alle für sie noch ein kleines Geschenk haben, „Hier, damit du uns nicht so ganz vergisst und der Kleine auch was von uns hat!“ lächelt Jo und überreicht ihr ein kleines Päckchen, was mit einem süßen Schleifenband zugebunden ist. „Aww, das ist aber lieb von euch, ist das von euch allen?“, Hannah untersucht das kleine Paket neugierig, aber sie kann sich nicht wirklich vorstellen, was es ist, „Ja, von uns und vom ganzen Team, die Juniors haben das nebenbei bemerkt ausgesucht, sie dachten, es wäre vielleicht ein schönes Geburtstagsgeschenk für dich, auch wenn du erst morgen hast, wir sehen uns ja nun nicht mehr bis nächste Woche, wir sind ja leider im Urlaub, deswegen müssen wir es dir jetzt schon geben, aber erst morgen aufmachen, ok?“, Rachel und Jo müssen sich jetzt beeilen, denn sie fliegen schon heute Abend, also haben sie es eilig. „Ja klar, Paul passt auf, dass ich es nicht eher aufmache! Ihr müsst ja jetzt schon los, also viel Spaß ihr 2, grüßt mir eure Jungs ganz lieb und macht nicht so viele Dummheiten, ok?“, „Geht klar, also dann, machs gut Hannah, ich wünsch dir alles Gute für die Entbindung und ein gesundes, süßes Söhnchen, ruft an sobald ihr Eltern seid, ja?“, Jo umarmt Hannah nochmal, während Rachel schonmal Paul umarmt und dann wechseln sie, „Ok, versprochen, sobald er da ist, rufen wir an, dann müsst ihr aber auch ganz schnell wieder kommen, damit ihr ihn euch angucken könnt, ok?“, Paul findet es richtig komisch sowas zu sagen, es ist echt etwas beunruhigend, dass die 2 nur so kurz im Urlaub sind, aber trotzdem zum errechneten Geburtstermin nicht da sind, dass er und Hannah also schon so bald zu dritt sind, macht ihm Angst. „Wir versuchen es, also ciao Leute, euch müssen wir ja nicht alles Gute wünschen, aber trotzdem, bis nächste Woche!“, Jo verabschiedet sich also auch, gefolgt von Rachel, von den Anderen und dann sind die 2 auch schon im Taxi verschwunden. „Na komm jetzt, los ab heim, du musst bedenken, du bist jetzt im Mutterschaftsurlaub, du hast jetzt also entgültig die Pflicht, die auszuruhen, also komm!“ versucht Paul Hannah zum Heimgehen zu überreden, „Ja, also machts gut Leute, wir sehen uns ja vielleicht nochmal, wenn nicht, dann hört ihr trotzdem rechtzeitig, wenn alles überstanden ist!“, „Ok Hannah, dann auch von mir viel Glück und ganz viel Kraft, dass es schnell geht und nicht zu sehr wehtut, ich denk an euch, morgen an dich und dann am 4. an euch beide, machts gut ihr 2!“, Tina umarmt beide nochmal und dann verabschieden sich auch die Anderen 2 noch und schon ist auch der letzte Arbeitstag überstanden und Hannah kann todmüde in ihr Bett fallen, wo sie erst morgen Früh als Geburtstagskind wieder aufwachen wird, sie fand es ganz lustig, dass der Kleine erst 3 Tage nach ihrem Geburtstag kommen soll, er wäre doch auch ein Supergeschenk! Aber er will nicht an Mamas Ehrentag auf die Welt, allerdings auch nicht die Tage danach und so ist nun inzwischen der 8. April und Jo und Rachel sind aus dem Urlaub wieder da und müssen natürlich gleich mal bei den beiden vorbeischauen, warum sie sie nicht angerufen haben, das Baby wird doch wohl inzwischen schon da sein? Aber sie haben nicht schlecht gestaunt, als Hannah ihnen mit immernoch kugelrundem Bauch die Tür aufgemacht hat, sie wird von Tag zu Tag runder wie sie findet und ihr Bauch wird immer schwerer, dem Kleinen muss es doch nun langsam mal zu eng werden. Aber auch die beiden konnten den kleinen Wurm nicht überzeugen, seine Mama endlich zu erlösen und so liegt Hannah nun nachts in ihrem Bett, sie kann sich kaum noch drehen, auf dem Bauch liegen darf sie ja sowieso nicht mehr, davon mal abgesehen kann sie das gar nicht, sie würde jedesmal zur Seite kullern, und auf dem Rücken zu schlafen ist auch nicht gerade sehr angenehm – das schwere Baby drückt ihr die Luft ab! Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich immer nur von einer Seite auf die andere zu quälen, denn sie kann schon seit 2 Nächten nicht mehr schlafen, der Kleine tritt wie verrückt und das komischerweise nur nachts! Aber diese Nacht ist irgendwas anders, Hannah hat ein seltsamen Gefühl, aber sie kann nicht deuten was es ist, also liegt sie wieder wach und sieht alle 5 Minuten auf die Uhr, aber obwohl es schon 2 Uhr nachts ist, kann sie einfach nicht einschlafen, dabei ist sie doch so müde, sie konnte schon lange nicht mehr richtig durchschlafen, Moment mal, sie könnte doch Rachel anrufen und ihr zum Geburtstag gratulieren, ach nein, die schläft jetzt bestimmt und wird denken, Hannah sei verrückt sie mitten in der Nacht aus dem Bett zu holen, also vergisst sie die Idee ganz schnell wieder. Doch plötzlich spürt sie ein heftiges Ziehen unten im Bauch und im Rücken und sie weiß, sie kennt die Schmerzen schon: das sind Wehen und diesmal muss sie da durch! „Paul! He, wach auf, schnell!“, sie rüttelt ihn vorsichtig an der Schulter, bis er wach ist, „Was ist denn los? Kannst du schon wieder nicht schlafen?“, „Nein, aber ich glaube, der Kleine will jetzt raus und zwar schnell!“, „Bist du sicher? Ich meine, hast du Wehen oder ist die Fruchtblase schon geplatzt?“, „Nein, noch nicht, aber ich hab Wehen und zwar ganz schön heftige, oh Gott Paul, ich hab Angst!“, sie hat eine ganz zittrige Stimme du auch ihre Hände zittern schon wieder. „Ok Süße, bleib jetzt ganz ruhig, ich gehe deine Mum wecken und dann werden wir sehen, was sie sagt, ok? Bleib hier und versuch dich zu entspannen, das soll doch helfen, hast du selber so vorgelesen, ich bin gleich wieder da!“, er springt aus seinem Bett und eilt zu Jenny, die draußen auf der Couch schläft, nur Sekunden später kommen beiden zu Hannah ins Schlafzimmer gerannt. „Hannah, bist du sicher, dass es Wehen sind? Ich meine, kommen die Schmerzen in regelmäßigen Abständen oder...“ erkundigt sich Hannahs Mum, „Nein, bisher kamen sie nur einmal, aber sie...au, ok, 2x, aber sie sind verdammt schmerzhaft!“, „Ok, dann steh auf und komm mit raus, brauchst du irgendwas?“, Jenny hilft ihr beim Aufstehen und auch Paul stützt sie, damit sie möglichst unbeschadet im Wohnzimmer auf der Couch ankommt. „Mum? Ich müsste mal aufs Klo, ist das normal?“, „Das weiß ich nicht, ich musste bei euch nicht aufs Klo in der Situation, aber warte, ich komme mit, damit du nicht umkippst!“, sie hilft ihr auf Toilette und kaum das Hannah fertig ist, kommt auch schon die nächste Wehe - und das Fruchtwasser gleich dazu! „Oh oh ich glaub jetzt wird's ernst, sollten wir schon ins Krankenhaus oder haben wir da noch Zeit?“ fragt Paul nervös, er kommt sich total überflüssig vor, er weiß überhaupt nicht, was er tun soll und wie er sich verhalten muss, „Ja, die Wehen kommen schneller als 10 Minuten, also los, anziehen, Tasche schnappen und dann ab ins Krankenhaus!“ meint Jenny und so kommen sie nicht mal eine halbe Stunde später auf der Geburtsstation an. „Also Ms. Spearritt, Sie hätten nicht so hetzen müssen, Sie haben noch nicht mal 1 Zentimeter, d.h. es kann jetzt noch ewig dauern, aber keine Angst, wir werden Sie nicht wieder heim schicken, wir versuchen einfach, das Ganze ein bisschen zu beschleunigen, ist das in Ordnung?“, Hannahs Arzt hat zufälligerweise in dieser Nacht die Schicht im Kreißsaal, was Hannah sehr gut gefällt, sie wollte sowieso, dass ihr Arzt sie während der Geburt betreut, mit einer vertrauten Person soll es ja einfacher sein, also wird er sie jetzt jede halbe Stunde untersuchen, ob sich der Muttermund inzwischen geöffnet hat, aber auch nach der 2. Untersuchung ist es noch nicht mal 1 Zentimeter, also können sie jetzt nur warten, warten, dass Klein Clubbie auch endlich aus dem Knick kommt und Geburt voran treibt. So vergehen viele viele Stunden und Hannah kämpft mit immer heftigeren Wehen, aber der Kleine scheint doch nicht mehr so besonders große Lust zu haben, jetzt doch auf die Welt zu kommen, also sind es nach dieser Untersuchung, die 24. jetzt schon, erst 5 Zentimeter und Hannah ist jetzt schon am Ende! „Oh Mann, das tut so weh, mir kommt es schon vor, als ob wir schon ewig hier sind, dabei sind es erst knapp 12 Stunden, ich kann nicht mehr!“ jammert Hannah, doch weder Paul oder ihre Mum, noch einer der vielen Ärzte hier kann etwas dagegen tun, da muss sie nun durch, „He Hannah Schatz, natürlich kannst du noch, wir sind doch hier, mit uns schaffst du das schon, ich weiß, dass du das kannst!“ versucht Paul, der ihr so gerne helfen würde, ihr etwas Mut zuzusprechen. „Wenn die Wehen wenigstens helfen würden, dass es schneller geht, heftig genug wären sie ja, aber die treiben gar nichts voran, im Grunde könnten Sie sie sich auch sparen, ohne Wehen ginge es auch nicht viel langsamer!“, der Arzt weiß zwar, dass das nicht gerade sehr beruhigend ist, aber so ist es nun mal, obwohl die Wehen so stark und schmerzhaft sind, helfen sie nicht im Geringsten, die Geburt voran zu treiben. So vergehen also weitere 12 Stunden, ohne das irgendwas passiert ist, es sind zwar schon 9 Zentimeter, aber Hannah kann nicht mehr, sie hält die Schmerzen einfach nicht mehr aus: „Doktor? Können Sie mir nicht doch irgendwas gegen die Schmerzen geben, ich halt das echt nicht mehr lange durch, das tut so verdammt weh!“, „Ok, ich kann es versuchen, aber ich kann jetzt für nichts mehr garantieren, wenn wir Pech haben ist es bereits zu spät und es wirkt nicht mehr! Wenn ich Ihnen aber jetzt so eine Spritze ins Rückenmark gebe, muss da auch eine Kanüle rein, d.h. Sie können dann nicht mehr in die Wanne, falls Sie das als angenehmer empfinden, wollen Sie trotzdem eine Spritze?“, „Oh ja bitte, ich war doch schon in dieser Wanne, das hat nichts gebracht, da haben nur die Wehen nachgelassen, also bringt mir das doch eh nichts!“, „Na gut, dann müssen Sie sich mal hinsetzten und den Rücken krumm machen, damit ich den Einstich richtig platzieren kann!“, während der Arzt die Spritze holt, hilft Paul Hannah beim Hinsetzten, sie lag die ganze Zeit auf der Seite, damit das Baby besser ins Becken rutscht, aber es scheint gar nicht mehr raus zu wollen, es schläft immer wieder ein und kann somit die Geburt nicht weiter vorantreiben. „Ok Hannah Süße, jetzt gibt's einen kleinen Pieks und dann sind wenigstens die Schmerzen weg, das macht dir das Ganze dann hoffentlich erträglicher!“, „So, also, Rücken krumm machen, ich piekse Sie jetzt, das tut jetzt kurz weh und dann ist es schon geschafft, dann jetzt Daumen drücken, dass es noch wirkt und Zähne zusammenbeißen! Achtung!“, Hannah kneift die Augen zusammen, diese Spritze tut wirklich weh, aber schon ist es auch wieder vorbei und sie kann sich wieder hinlegen. „Oh Mann, das hilft gar nicht, Paul, tu doch irgendwas, bitte!“ jammert sie, „Ich kann leider nichts machen Liebling, aber jetzt warte doch erst mal ab, du hast doch die Spritze grade erst gekriegt, so schnell wirkt sie nicht!“ versucht Paul, der vor ihr sitzt und ihre Hand hält (das musste er ihr versprechen, er darf sie erst loslassen, wenn der Kleine zum 1. Mal schreit), ihr wieder ein bisschen Mut zu zusprechen, aber in Wirklichkeit ist er auch schon am Ende, er weiß zwar, dass es für ihn gegen sie der Reinste Urlaub hier ist, aber er ist auch müde und erschöpft, aber zum Schlafen ist jetzt keine Zeit, denn schon kommt die nächste Wehe, die zeigt, dass das Schmerzmittel tatsächlich nicht mehr wirkt! „Ok, ich werde jetzt nochmal gucken wie weit Sie sind und wenn dann noch nichts passiert ist, müssen Sie noch ein Stück laufen, anders drückt Ihr Baby nicht nach unten! Denn für einen Kaiserschnitt ist es jetzt zu spät, also gibt es jetzt kein Zurück mehr, Sie werden Ihr Baby jetzt so kriegen müssen...ok, 10 Zentimeter, jetzt kann es also nicht mehr lange dauern!“, „Na Gott sei Dank, ich halt das nicht mehr lange aus!“ stöhnt Hannah schon völlig fertig, auch ihre Mum, die auf der anderen Seite des Bettes sitzt und ihr immer wieder die Stirn abtupft, kann langsam nicht mehr, bei ihr hat das damals nicht so lange gedauert, selbst wenn sie alle 3 Kinder zusammen zählt; die arme Hannah quält sich seit 24 ½ Stunden und von dem Kleinen immer noch keine Spur! „Meinst du, dass diese Position so bequem ist? Dreh dich lieber auf den Rücken, da kann der Arzt besser eingreifen, wenn was ist!“ gibt Jenny ihr einen Tipp, also muss Hannah sich jetzt von der bisher ziemlich bequemen Seitenlage, naja gut, abgesehen von den starken Schmerzen war sie bequem, auf den Rücken drehen, jetzt kann sie aber wenigstens ihre Mum sehen, das könnte ihr evtl. auch ein bisschen helfen. „Ok Ms. Spearritt, ich weiß, Sie haben keine Lust und keine Kraft mehr, aber jetzt haben Sie es ja fast geschafft! Sie können jetzt mal versuchen, ganz leicht zu pressen, aber nur ganz vorsichtig erstmal, damit Sie ausprobieren, ob ihre Position so gut ist oder ob Sie doch anders liegen wollen! Ok, dann versuchen Sie mal leicht zu pressen!“, Paul hält Hannahs Hand ganz fest, jetzt ist der wichtigste und schmerzhafteste Teil der ganzen Sache, also muss er ihr jetzt Kraft geben und da er ihr sonst nicht weiter helfen kann, versucht er, sie wenigstens auf diese Weise zu unterstützen, „Hast du gehört? Du musst jetzt pressen, los, komm schon, du schaffst das!“, „Aua, das tut aber weh, ich will nicht, ich kann nicht mehr!“, „Doch, Sie können noch und ihr Baby will jetzt raus, also kommen Sie, jetzt können Sie schonmal richtig pressen, so fest Sie können, los, pressen!“, „Aaaaaaaaaah, oh Gott das tut so weh, aaaaaahhhhhhhhh...“, sie drückt Pauls Hand ganz fest und auch wenn ihm das ein bisschen wehtut, er weiß diese Schmerzen sind im Vergleich zu denen, die Hannah jetzt hat, gar nichts, also bleibt er tapfer und spricht ihr weiter Mut zu: „Na los jetzt, komm schon Hannah, nicht mehr lange und unser kleiner Sohn ist da, komm schon, gib alles!“, „Aaaaaaaaaaaah...das tut weh, ich aaaaaaaaaaaaaaaaah...“, „So ist gut, stop, das Köpfchen kommt schon, ich kann es schon sehen, der Kleine hat ganz dunkle Haare! Jetzt in der Wehenpause kurz Luft holen und dann weiter pressen, so fest Sie können!“ befielt der Doc, aber Hannah kann nicht einfach nicht mehr, sie ist am Ende ihrer Kräfte und ist völlig fertig! „Hannah, nicht aufgeben jetzt, du hast gehört was der Doc gesagt hat, tief Luft holen und bei der nächsten Wehe wieder so fest pressen wie du kannst, dann ist der Kopf da und der Rest geht dann fast von alleine! Also los jetzt!“ treibt sie jetzt auch Jenny an, sie weiß ja, dass es anstrengend ist und dass ihre Tochter jetzt die schlimmsten Schmerzen hat, aber so kurz vorm Ziel darf sie nicht schlapp machen, „Ok, die nächste Wehe, los jetzt, pressen!“ ruft der Arzt und Hannah gibt ihr Bestes, aber sie ist einfach schon zu schwach, „Aaaaaaaaaaah ich...aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah...“, „Mr. Cattermole schnell, kommen Sie her! Sie pressen weiter, der Kopf ist jetzt fast da, Sie haben es gleich geschafft!“, er winkt Paul zu sich nach vorn und verdonnert Hannah , die schon wieder aufgeben wollte, dazu, weiter zu pressen, „Was ist denn? Was ist los?“, Paul sieht in die Richtung, in die der Arzt zeigt und so kann Paul sehen, wie sein kleiner Sohn sich auf die Welt kämpft! Obwohl er sich geschworen hat nicht umzukippen, fühlt er schon, wie ihm langsam schwindlig wird, aber er darf jetzt nicht umkippen, also durchhalten und nicht Hannahs Hand loslassen, auch wenn sie sie noch so fest drückt! „Ja, da ist der Kopf, jetzt noch einmal ganz fest, dann ist der Kleine da, los jetzt!“ feuert der Arzt ein hoffentlich letztes Mal und auch Paul, der sich inzwischen wieder gefangen hat, was das Schwindelgefühl betrifft, will Hannah jetzt endlich erlösen und treibt sie an: „Ja los Hannah, ich kann schon den Kopf sehen, jetzt tu noch einmal ganz fest pressen, dann ist er ganz da! Los, ich weiß das du das kannst!“, „Nein, ich kann nicht mehr, ich aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah, ich aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah...“, plötzlich lässt sie ihren Kopf nach hinten in ihr Kissen fallen und ein kurzer, aber kräftiger Schrei tönt durch den Raum, „Stop, da ist er! Ein kleiner gesunder Junge!“, der Arzt übergibt Paul den kleinen Körper und der legt ihn total gerührt auf Hannahs Bauch. „Oh Gott siehst du das? Das ist unser Baby! Du hast es geschafft! Oh Hannah, ich bin so stolz auf dich!“, Paul kämpft mit den Tränen, er ist so gerührt von dem kleinen Wesen, aber auch Hannah und ihre Mum müssen weinen, Hannah kullern dicke Tränen über die Wange, sie ist ganz blass und völlig fertig, aber unglaublich stolz und wahnsinnig glücklich, endlich ihr Baby im Arm zu halten! „Oh Gott Paul, sieh dir seine kleine Fingerchen an und die kleinen Zehen, oh Gott, der ist so winzig und so süß! Und er ist total zerzaust, er muss ja wirklich ganz wenig Platz im Bauch gehabt haben, aber er ist so süß!“, „Ja, das ist er, das ist er wirklich! He, herzlichen Glückwunsch ihr 2, ihr habt das echt super gemacht! Ich bin richtig stolz auf dich! Auf dich auch Paul, den Kleinen hast du echt gut hinbekommen!“, trotz das Jenny weint, lacht sie, das ist der Moment, worauf sich alle schon seit 9 Monaten freuen und er ist noch viel schöner, als sie gedacht hätten! „Danke Mum, es hat echt geholfen, dass du hier warst!“ sagt Hannah mit leiser, erschöpfter, weinerlicher Stimme, „Ist doch selbstverständlich, hab ich doch gerne gemacht! Aber ich lasse euch 2 jetzt mal lieber mit euren Sohn allein, ja?“, sie steht auf und geht erstmal raus, damit die beiden ihr Baby genießen können. „So, wollen Sie jetzt die Nabelschnur durchschneiden?“ fragt der Arzt plötzlich und reicht Paul eine Schere, „Was ich?“, „Ja, aber wenn Sie natürlich nicht wollen, dann mache ich es...“, „Nein, ich mache es, ich bin bloß ein bisschen...oh Gott, das ist echt der Wahnsinn!“, er schneidet die Schnur, die vom Bauch seines kleinen Sohnes kommt zwischen den beiden Klemmen durch und lehnt sich dann über Hannah, um ihr die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. „Paul? Danke!“, sie sieht ihn mit ihren müden, wunderschönen blauen Augen an und lächelt ein bisschen, „Danke für was?“, „Danke, dass du die ganze Zeit da warst und damit meine ich nicht nur jetzt, sondern die ganze Zeit über und danke für den Kleinen, er sieht dir so ähnlich, sieh doch mal!“, er sieht sich den Kleinen genau an und Hannah hat Recht: er hat ganz dunkle Augen, fast schwarze Haare und eine typische Babystubsnase. „Ja, du hast Recht, aber so süß bin ich nicht! Aber guck mal, er hat ganz abstehende Ohren, meine stehen auch ein bisschen ab, aber dafür hat er deinen Mund, da guck!“, „Ja, aber er hat aber trotzdem mehr von dir, ist ja eigentlich auch egal, er ist jedenfalls unbeschreiblich niedlich!“, „Ja, das ist er, er ist ja auch von uns!...“, Paul sieht Hannah ganz tief in die Augen und küsst sie dann leidenschaftlich auf den Mund, „...Hannah, ich liebe dich, dich und unsern kleinen Süßen hier!“, „Ich liebe euch auch, alle beide, aber nicht eifersüchtig werden, du wolltest ja unbedingt einen Jungen!“, „Ach Quatsch, ich bin doch auf den nicht eifersüchtig, der ist doch gar keine Konkurenz für mich!“, „Noch nicht! Warte erst mal ab!“, sie wollen sich gerade nochmal küssen, da werden sie von der Krankenschwester, die die ganze Zeit während der Geburt hinter dem Arzt stand und für Zwischenfälle gebraucht wird, unterbrochen: „Es tut mir ja leid Sie jetzt stören zu müssen, aber Sie müssen sich jetzt erstmal kurz von Ihrem Sohn trennen, ich muss ihn untersuchen. Sie kriegen ihn dann sofort wieder, ok?“, „Ok, komm Kleiner, Mami ist ja gleich wieder bei dir!“, Hannah überreicht ihr das kleine Bündel, was immernoch voll Blut geschmiert und ganz zerzaust ist. „Brauchst du mich noch, oder soll ich mitgehen?“ fragt Paul, er will nämlich genau wissen, was die Schwester mit seinem Sohn anstellt, „Nein, Mum ist ja da, sie müsste gleich wiederkommen, geh du nur und pass auf ihn auf!“, „Ok, dann bis gleich!“, er gibt ihr nochmal ein Küsschen und folgt dann der Schwester ins Untersuchungszimmer. Während Hannah dann noch vom Doktor fertig gemacht wird und Paul genau inspiziert, wie sein Sohn vermessen, gewogen, gebadet und angezogen wird, ist Jenny fertig mit telefonieren (sie musste ja die Familie informieren) und kommt wieder rein, „Hi Mum, und? Was hat Dad gesagt?“, „Dad hat gar nichts gesagt, er schläft schon, aber Tanya war noch wach naja oder schon wieder, wie mans nimmt, sie wird es ihm jedenfalls morgen Früh...oder besser nachher sagen, wenn er aufgewacht ist! Aber sie ist ganz stolz wieder Tante zu sein, sie kann es kaum erwarten ihren kleinen Neffen zu sehen! So aufgeregt war sie als Stuart Papa wurde nicht!“, sie setzt sich wieder zu Hannah ans Bett und dreht sich zur Tür zum Nebenzimmer, die ein Stück aufsteht, so können beide durch einen kleinen Spalt zusehen, wie Klein Clubbie gerade gemessen wird, aber plötzlich fängt der Kleine herzzerreißend an zu schreien, was Hannah total leid tut. „Oh Gott, was machen denn die mit ihm? Wieso schreit er denn so?“, „Sie nehmen ihm Blut ab, da, siehst du? Sie stechen ihm hinten in den Fuß, aber das tut ihm kaum weh, er schreit halt bloß, weil er jetzt scheinbar richtig wach ist, die ganze Zeit war er ja so ruhig!“ erklärt Jenny ihr, „Ach so, wieso nehmen sie ihm Blut ab, ist irgendwas nicht in Ordnung?“ fragt Hannah gleich ganz besorgt, „Nein, das ist normal, sie müssen ihn ja genau untersuchen! Mach dir keine Sorgen, solange keine Auffälligkeiten zu erkennen sind, ist alles ok!“, „Ich mach mir aber nun mal Sorgen um ihn, ich weiß doch nicht, was man mit einem Baby so alles macht! Ich hab das doch noch nie vorher gesehen!“, „Ist doch gut, du brauchst dich doch nicht zu rechtfertigen, ich war bei Tanya genauso, ich bin bei ihr auch wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gerannt, das ist beim 1. Kind so, aber das ist normal, du wirst schon sehen, je älter der Kleine ist, desto weniger beunruhigt bist du!“, „Naja wenn du meinst, ich hab ja dich und Liz wenn ich irgendwelche Fragen habe, oder?“, „Sicher, ich habe 3 Kinder groß gekriegt und Liz sogar 4, also müssten wir erstmal als Beratung reichen, für spezielle Fragen würde ich mich an deiner Stelle allerdings an deinen bzw. den Kinderarzt wenden!“, „Ok, also nicht mehr bei jedem bisschen Sorgen machen, geht klar!“ sagt Hannah sich und schon fängt sie wieder an zu lächeln, als Paul mit einem kleinen Bündel, eingewickelt in eine hellblaue Decke, auf sie zukommt: „So, hier, geh zu Mami zurück, sie vermisst dich schon!“, er legt ihr den Kleinen auf den Arm und setzt sich wieder neben sie, „Oh mein Gott, der ist ja jetzt noch viel süßer als vorhin! Und guck dir mal seine Haare an, die sind so dünn und kurz, hier, fass mal da drüber, die fühlen sich irgendwie samtig an! Und er ist so winzig, der sieht echt voll klein aus!“, Hannah ist ganz fasziniert von dem kleinen Kerl, der jetzt, wo er frisch gewaschen ist und kein Blut mehr an sich kleben hat, noch viel süßer und nicht mehr so zerknittert ist, „So klein ist er gar nicht! Hier sieh mal, er ist stolze 52 Zentimeter lang!“, Paul zeigt ihr die Geburtsurkunde, wo ein bunter Fußabdruck von dem Baby drauf ist, „Was? Der sieht gar nicht so groß aus, aber schwer ist er, wie viel wiegt er denn?“, „Der sieht so klein aus, weil er so dick und rund ist, da, guck, er wiegt 3600 Gramm, das ist ganz schön viel! Und guck mal, er hat deinen Dickkopf, sein Kopfumfang ist 36, 5 Zentimeter, das ist auch ziemlich groß!“, langsam wird Hannah klar, warum das solche Schmerzen waren, ihr Baby ist ja riesig! „Was, der ist 3:13 Uhr geboren? Wir haben vergessen Rachel anzurufen, sie hatte gestern Geburtstag! Meinst du, dass sie noch wach ist?“ fällt Hannah plötzlich ein, „Ich weiß nicht, ich denke schon, sie wird bestimmt mit den Andren Party machen, ich kann ja mal bei ihr durchklingeln, bin gleich wieder da!“, er drückt dem Kleinen noch einen Kuss auf den Kopf und Hannah noch einen auf den Mund und geht dann vor die Tür, um zu telefonieren. Zur gleichen Zeit bei Rachel: „Rach, ist das dein Handy?“ macht Tina sie auf ein Gebimmel aufmerksam, „Ähm ja, Moment, ich komme!...Oh, Paul, na mal sehen, was er zu seiner Verteidigung zu sagen hat, hat er mich einfach vergessen! Ich mach für euch mal den Lautsprecher an, dann könnt ihr mithören...“, sie drückt am Handy einen Knopf, sodass alle das Gespräch hören können, „...Hallo Pauly, was gibt's denn?“, „ Hi Rach! Tut mir echt so leid, dass wir dich vergessen haben, aber wir hatten echt keinen Nerv dafür! Also, alles alles Gute zum Geburtstag, ganz viel Gesundheit und alles, was du dir noch selber wünschst! “, „Danke schön, wieso rufst du um so eine Zeit noch an? Seid ihr jetzt etwa Eltern geworden?“, „ Ja, vor...ähm...einer knappen halben Stunde! “, „Echt? Aww, herzlichen Glückwunsch euch beiden! Und?“, „ Was und? “, „Na wie sieht er aus?“, „ Hannah meint wie ich, aber er hat ihren Mund, eindeutig! “, „Aww, wie lange hat es denn gedauert?“, „ Naja, seit gestern Früh gegen 2 Uhr, also gute 25 Stunden, aber wir haben es geschafft! “, „Das freut mich, wie geht's Hannah jetzt?“, „ Naja, wie soll es ihr gehen? Sie ist völlig fertig, aber sie freut sich total, ist ja auch verständlich, der Kleine ist ja auch unglaublich süß! “, „Kannst du sie mir mal geben oder ist sie zu schwach um das Telefon zu halten?“, „ Nein, ich frage mal, warte kurz... “, „Was, 25 Stunden? Oh Gott, die arme Hannah! Das ist ja der Hammer!“ meint Jo schockiert, sie hatte echt nicht erwartet, dass es so lange dauern würde, „...Ok, ich geb sie dir mal, ciao Rach, ciao ihr Andern! “, „Bye und alles Gute!“ rufen alle gleichzeitig und freuen sich auch riesig über den Nachwuchs. „ Rach? Alles Gute nachträglich, ich hatte gestern Nacht mal an dich gedacht, weil ich nicht schlafen konnte, aber ich wusste nicht, ob du noch wach bist, du weißt schon, wegen der Zeitverschiebung, immerhin warst du erst im Urlaub! “, „Hi Hannah, ich hab schon geschlafen, aber wäre auch egal gewesen! Wie geht's dir denn jetzt?“, „ Oh Gott, willst du es wirklich wissen? “, „Nein, ich kann es mir denken, wars schlimm?“, „ Oh ja, sehr schlimm sogar, es war schrecklich! “, „Oh je, du Arme, was machst du denn jetzt oder besser gefragt, was macht der Kleine?“, „ Er isst grade, der hat vielleicht einen Hunger sag ich dir, der kommt ganz nach seinem Papa! “, „Bei der Verpackung wundert mich das nicht!“ gibt Bradley plötzlich von sich, „Bradley! Also ehrlich mal!“ ermahnt Tina ihn, „Haha, hast du gehört was Brad gesagt hat?“, „ Ja, hab ich und ich finde es gar nicht lustig! Au...warte mal kurz, der beißt... “, „Was? Der hat doch aber noch gar keine Zähne, oder?“ fragt Jon verwundert, „Nein, aber einen kräftigen Kiefer, hast du mal einem Baby in den Mund gefasst? Die können ziemlich kräftig zudrücken!“ erklärt Jo ihm und Jon nickt, dass er es verstanden hat. „ Ok, Baby ist gesichert, jetzt kann er nicht mehr beißen au, he, jetzt hör aber auf! “, „Seine Mama scheint ihm wohl besser zu schmecken als deine Milch, kann das sein? Wie groß ist er denn eigentlich?“, „ Och, ziemlich groß, obwohl er so groß gar nicht aussieht, aber er ist 52 Zentimeter lang und immerhin hat er etwas über 7 Pfund! “, „Boah, der ist ja ganz schön groß, also für dich zumindest!...“, „Hat es Paul denn gut überstanden?“ fragt Jo neugierig, „Warte mal kurz Hannah, was?“, „Ob Paul es gut überstanden hat?“, „Ach so, Jo fragt, ob Paul alles gut überstanden hat, hat er oder ist er umgefallen?“, „ Nein, er ist ganz tapfer geblieben, also soweit ich das mitbekommen habe zumindest!...Nimmst du ihn mal kurz?... “, „Was?“, „ Nein ich meinte Paul, er sollte mir den Kleinen mal abnehmen, er ist jetzt erstmal satt, mal sehen für wie lange! “, „Ach so, wie heißt er denn nun eigentlich? Komm sag, wir wollen das jetzt wissen!“, „ Ich weiß nicht, wir haben ihm noch keinen Namen gegeben, aber er kriegt dann nachher gleich einen, versprochen! Dann kommt mich doch einfach besuchen und dann werdet ihr sehen, wie er heißt, ok? “, „Ok, oh je, ich höre ihn ihm Hintergrund schon schreien, er ist also wirklich da! Na ok dann, wir kommen dann so heute Nachmittag irgendwann, oder morgen, wirst du ja sehen, wir stoßen jetzt erstmal auf ihn an, ok? Also bis später, ciao!“, „ Ok, machts gut! “, „Ja, bis dann!“ rufen noch die Andren schnell, bevor Rachel auflegt. „Wow, 25 Stunden und dann so ein riesen Baby, Hannah hatte es echt nicht leicht, was?“ meint Jon, „Ja, aber sie scheint es ganz gut überstanden zu haben und Paul hat ja auch brav durchgehalten, also war er ja bei ihr.“ versucht Rachel die positiven Seiten zu sehen, „Genau, wenigstens hat sie es jetzt hinter sich und kann ihr Baby jetzt genießen!“ fügt Tina hinzu. „Wie glaubt ihr wird der Kleine heißen? Sam oder Ben?“(das waren ja die beiden Namen, die es in die „Endrunde“ geschafft haben) fragt sich Bradley, „Keine Ahnung, den beiden traue ich alles zu! Aber was denkt ihr, wessen Nachnamen kriegt er?“ fragt Tina weiter, „Ich würde denken Pauls, warum weiß ich auch nicht, aber mit dem Vornamen weiß ich auch nicht, was den 2en da so einfällt!“ meint Jo, „Ich denke, wir gehen heute Nachmittag mal ins Krankenhaus und dann sehen wir uns den Kleinen mal an, ok? Also dann, auf Klein Clubbie erstmal!“, Rachel erhebt ihr Glas und stößt dann mit den Anderen auf den Kleinen an. Im Krankenhaus ist unterdessen wieder Ruhe eingekehrt, das Baby schläft jetzt in einem Bettchen und Hannah durfte auch in ein eigenes Zimmer, wo sie, wie sie findet, Gott sei Dank allein drin ist. „So, jetzt muss er aber wirklich einen Namen kriegen! Wir müssen ihn ja kennzeichnen, nicht das er verwechselt wird!“ rät die Schwester ihnen und hält schon das kleine Bändchen, was die Neugeborenen um den Arm kriegen, in der Hand, „Mh, ich hab keine Ahnung, ich glaube, wir müssen uns was Neues überlegen, ich finde weder Ben noch Sam passt zu ihm!“ meint Hannah, als sie sich den Kleinen so beim Schlafen betrachtet, „Finde ich auch irgendwie, es muss doch irgendwas sein, was auf >ie< endet! Aber bitte nicht Mikey, ok?“, Paul ist jetzt hier der Einzige, der Hannah noch von irgendwelchen dummen Ideen bezüglich des Namens abhalten kann, denn Jenny ist schon gegangen, sie kommt, zusammen mit Hannahs Familie, heute Abend wieder. „Denke ich auch, weißt du, welcher Name mir einfällt, wenn ich den Kleinen so sehe? Einen den überhaupt noch niemand erwähnt hat!“, „Und das wäre?“, „Was hälst du von Georgie? Das klingt doch süß und irgendwie passt es zu ihm finde ich!“, „Georgie? Ist das denn ein anerkannter Name? Ich dachte, das ist nur ein Rufname.“, „Nein, Georgie gibt's als richtigen Vornamen! Jetzt sag schon, was hälst du davon? Wenn es dir nicht passt, dann mach einen besseren Vorschlag!“, „Wer hat denn gesagt, dass mir der Name nicht gefällt? Georgie finde ich klasse, das passt wirklich am Besten zu ihm!“, „Na sag ich doch! Wie findest du Georgie William Cattermole?“, „Du willst ihn wirklich Cattermole nennen?“, „Ja, wieso nicht? Er sieht doch aus, wie einer der Cattermole-Jungs, oder nicht?“, „Na doch, aber...obwohl, Georgie Cattermole klingt auf jeden Fall besser als Georgie Spearritt! Ok, einverstanden! Also herzlich willkommen Georgie, du heißt ab heute Georgie William Cattermole!“, Paul will ihn jetzt nicht nochmal hochnehmen, weil er grade so schön schläft, aber er drückt ihm vorsichtig ein Küsschen auf den Kopf und deckt ihn nochmal zu. „Sehr gut, dann schreiben Sie bitte auf das Armband Georgie Cattermole, ok?“ ordnet Hannah der Schwester an, die immernoch mit einem Stift bewaffnet auf den Namen wartet, „Kann ich auch Cattermole, Georgie schreiben? Weil hier zuerst der Nachname kommt!“, „Ja ok, dann eben so rum! Und in die Geburtsurkunde kommt dann Cattermole, Georgie William, oder?“, „Genau, ein süßer Name finde ich übrigens! Er passt zu ihm!“, „Danke schön, ha, siehst du? Ich habs dir doch gesagt!“, Hannah sieht Paul vorwurfsvoll an, „Ja ok, 1:0 für dich! Bin ja mal echt gespannt, was die Andern dazu sagen werden!“, „Und ich erst! Die kommen übrigens heute Nachmittag mal alle hier vorbei, bist du dann auch da oder musst du dich ausschlafen?“, „Ich glaube, ich werde vor Aufregung gar nicht schlafen können, ich bin also auf jeden Fall da, aber ich muss jetzt trotzdem erstmal nach Hause, also machts gut ihr 2! Und Georgie, du ärgerst mir die Mami nicht so viel, hast du verstanden?“, „Ich glaube er ist viel zu müde, um mich zu ärgern, das hat er 25 Stunden am Stück geschafft, davon muss er sich erstmal erholen! Also machs gut Pauly, komm gut heim, wir brauchen dich noch!“, Paul umarmt Hannah nochmal, küsst sie zum Abschied noch mal ganz innig und dann macht er sich schweren Herzens auf den Heimweg. Als dann am Nachmittag wieder einmal 4 Stunden rum sind und Georgie Hunger hat, muss Hannah, die in den Still- und Wickelpausen ihren Schlaf wenigstens annähernd nachholen will, wieder hellwach sein und den Kleinen füttern, also holt sie ihn zu sich ins Bett und stillt ihn, als es plötzlich klopft. „Ja, herein!“ ruft sie, ohne zur Tür zu gucken, „Hallo!“ stecken plötzlich 5 Leute ihre Köpfe zur Tür herein, „He, hi Leute! Ihr kommt zwar etwas ungelegen, aber lasst euch nicht stören!“ begrüßt sie Jo, Jon, Tina, Rachel und Bradley, die ganz aufgeregt den Raum betreten und Hannah dann so gut wie möglich erstmal umarmen, „Aww, ist er das?“ staunt Jo, als sie versucht, den Kleinen mal von vorne zu sehen, aber sie sieht ihn nur von der Seite, immerhin lässt er sich von ihr nicht beim Essen stören! „Ja, das ist er! Unser Bandmaskottchen!“ macht Hannah ihn ihr bekannt, „Ach Gott ist der süß! Der sieht ja wirklich ganz klein aus, kaum zu glauben, dass das ein halber Meter ist!“, Rachel ist ganz fasziniert von dem kleinen Bündel ins Hannahs Armen, „Doch, das sind 52 Zentimeter Länge! Und wenn er fertig ist, könnt mal sehen, was 3,6 Kilo sind, ok? Aber dafür muss er erstmal satt werden!“, „Wo ist denn der stolze Daddy?“ wundert sich Tina, „Keine Ahnung, der schläft bestimmt noch, für ihn waren es auch harte Stunden, aber er hat gesagt, dass er nochmal vorbei kommt!“, „He, der hat ja die Mütze auf, die wir dir geschenkt haben! Wieso hat er denn den Strampler dazu nicht an?“, Jon hat die Mütze, die Georgie aufhat bemerkt, es ist die, die das Team, die Juniors und die Band für den Kleinen ausgesucht haben, „Der Anzug ist noch zu groß, der ist erst ab 60 Zentimeter, er ist aber nun mal „nur“ 52, aber dafür hat die Mütze auf seinen Dickkopf gepasst, die steht ihm übrigens super!“, „Finde ich auch! Wie heißt er denn nun?“ fragt Bradley ungeduldig, „Was denkst du denn? Nach was sieht er denn aus? Aber nicht in die Geburtsurkunde gucken, erst raten!“, „Mh, keine Ahnung, gibt's Sweety als Vornamen für Kinder? Nein, oder?“ fragt Rachel ahnungslos und alle schütteln den Kopf. „Na nun sag schon, wie heißt er?“ drängelt Tina, „Ah, er heißt auf jeden Fall Cattermole! Aber den anderen Namen kann ich nicht sehen!“ weist Jo alle auf das blaue Band hin, was Georgie um den Arm hat, „Aha, naja das ist ja schonmal ein Hinweis! Ich würde auf William tippen, der hat euch doch so gut gefallen, oder nicht? Sag schon, er heißt William, richtig?“ tippt Rachel, „Mh ja, auch, aber nur mit 2. Vornamen, er heißt hauptsächlich anders!“, Hannah nimmt den Kleinen jetzt über die Schulter, damit er seine Bäuerchen machen kann, also versucht Jo den 2. Namen auf dem Band zu lesen, „Ha, er heißt Georgie! Das klingt ja süß!“, „Georgie? Das passt ja wirklich voll zu ihm, der Name ist genauso süß wie der Kleine!“ stimmt Jon ihr zu, „Ja, der ist gut, wer hat sich den ausgedacht?“, „Ich, aber Paul war sofort davon begeistert! Er wusste nur nicht so recht, ob das ein richtiger Vorname oder bloß ein Rufname ist, aber jetzt heißt er halt so!“ erklärt Hannah ihnen und übergibt Georgie dann Jo, die schon ganz heiß darauf brennt, ihn endlich mal zu halten. „Oh Gott, der ist ja so süß, jetzt guckt doch mal! Die kleinen Händchen, oh Gott ist das süß!“, sie weiß gar nicht, über was sie zuerst staunen soll, „Ja, oh guck mal, der hat einen kleinen Kratzer auf der Nase!“ zeigt Bradley ihr, „Ja, er hat sich vorhin gekratzt, aber die Schwestern haben ihm dann gleich die Fingernägel geschnitten, damit er sich nicht noch mehr kratzt, der hatte vielleicht Krallen sag ich euch!“, „Oh je, der Arme! He du, mach doch mal deine Äuglein auf, ich will die mir doch mal angucken, nicht schon wieder einschlafen!“, Georgie scheint schon wieder eingepennt zu sein, er bewegt sich überhaupt nicht, also gibt Jo ihn beleidigt an Bradley weiter, der scheinbar noch nie ein Baby gehalten hat. „Halt den Kopf fest!“ sagen ihm gleich alle im Chor und schon wacht Georgie auf und fängt an zu schreien, „Oh nein, nicht weinen du kleiner Süßer, Onkel Bradley tut dir doch nichts!“ versucht er ihn zu beruhigen, aber er macht es nur schlimmer, „Gib ihn mal her, ich mach das schon!“, Hannah nimmt ihn wieder über die Schulter und schon ist er wieder ruhig und sieht alle mit seinen dunklen Augen an. „Aww, der hat ja voll die süßen Augen, so klein und dunkel!“ schwärmt Tina, als sie ihn sich genau ansieht, „Der ist ja voll das Muttersöhnchen, bei Mama ist er sofort wieder ruhig, aber kaum hat ihn jemand Andres, schon gibt's Geschrei!“ meint Brad beleidigt und setzt sich auf einen Stuhl und sieht den Kleinen eingeschnappt an. „Aww, guck mal, Onkel Bradley ist beleidigt! Du gefällst mir, so machst du das richtig!“ lobt Jo den Kleinen lachend, „Ich will ihn auch mal halten, gib ihn mir mal bitte!“ drängelt Rachel, die schon ganz ungeduldig neben Hannahs Bett steht, „Ok hier, vorsichtig, er wird schnell schwer! Gib ihn ab, wenn du ihn nicht mehr halten kannst, dir schläft da schnell der Arm ein!“ warnt Hannah sie vor und übergibt ihr das Baby, „Ach Gott, so ganz aus der Nähe ist er ja noch süßer, wie habt ihr das denn nur hinbekommen?“ schwärmt sie und auch Tina kann gar nicht mehr von ihm lassen, „Jetzt guck doch dir mal die süßen Händchen an, die sind so klein und niedlich! Kaum zu fassen , dass so ein kleiner Kerl dich so lange gequält hat!“, „Tja, aber er war es auf jeden Fall wert! Aber trotzdem muss das so schnell nicht nochmal sein, das hat noch Zeit und diesmal passen wir da wirklich auf, ganz sicher!“ meint Hannah überzeugt, sie hat von Geburten und Kinderkriegen allgemein erst mal genug! Plötzlich klopft es an der Tür und Paul steckt seinen Kopf hinein, „Hi meine Süßen! He, ihr seid ja auch alle da! Na? Wie findet ihr ihn? Ist doch gut gelungen, nicht wahr?“, „Hi Paul, komm erstmal her, herzlichen Glückwunsch zum Sohnemann, der ist wirklich einmalig! Hast du gut gemacht!“, Jon umarmt ihn und dann ist Jo an der Reihe, „Ja, von mir auch alles Gute! Den habt ihr echt super hingekriegt! Respekt!“, sie umarmt ihn auch kurz und dann geht Paul erstmal zu Hannah an Bett, um sie zu begrüßen. „Hi Liebling, wie fühlst du dich? Du siehst immernoch ziemlich fertig aus!“, er küsst sie kurz und geht dann rüber zu Georgie, der inzwischen in Tinas Armen liegt, „Naja, wie soll ich mich fühlen? Ich bin immernoch todmüde, der Kleine lässt mich ja nicht schlafen, von wegen alle 4 Stunden! Wenn er nicht gerade mal Hunger hat, dann füllt er fleißig Windeln oder schreit die ganze Zeit! Ich hab bis jetzt vielleicht 2 Stunden geschlafen, mehr nicht!“ erzählt Hannah ihm, in der Hoffnung, wenigstens ein bisschen Mitleid zu bekommen, „Aww, das tut mir leid, ich hab auch nicht wirklich gut geschlafen, ich hab euch zu sehr vermisst! Ach übrigens alles Gute und liebe Grüße von meiner Mum und dem Rest der Family, sie kommen morgen mal vorbei, wenn du nix dagegen hast!“, Paul sieht Hannah kaum an, weil er mit Georgie beschäftigt ist, der schon wieder eingeschlafen ist und im Schlaf seine kleinen Ärmchen nach oben streckt. „Mir macht das doch nichts aus, ich freu mich doch, wenn mich hier mal jemand besucht, schlafen kann ich sowieso nicht!“, „Wie lange bleibst du jetzt eigentlich noch zu Hause?“ fragt Jon jetzt Paul, er wollte eigentlich ab 12. wieder arbeiten gehen, aber das wurde beschlossen, als der Geburtstermin noch am 4. war, da Georgie ja nun aber erst am 10. April kam, muss er (oder will er besser gesagt) also noch länger zu Hause bleiben. „Ich weiß nicht, wahrscheinlich bis Ende nächster Woche, obwohl ich gar nicht mehr will, aber ich muss ja, also rechnet nicht vor übernächster Woche mit mir!“ antwortet er ihm und nimmt jetzt seinen Sohn auf den Arm, „Bei dir im Arm wirkt er noch kleiner!“ bemerkt Tina, „Ja stimmt, der sieht jetzt aus wie eine kleine Puppe, so voll süß! Aber sag mal Paul, wie waren denn die Stunden hier für dich? Bereust du es, dass du dabei warst?“ fragt Hannah ihn, als er sich zu ihr aufs Bett setzt. „Nein, ich bereue es auf keinen Fall, die lange Zeit bis es dann endlich richtig los ging war zwar schrecklich, also diese ganze Warterei, aber der Moment, wo du das kleine Würmchen zum 1. Mal siehst ist so unbeschreiblich, da musst einfach dabei sein! Du musst das selber erleben, sonst kannst du dir das nicht vorstellen!“ erklärt Paul den Anderen, die ihm gespannt zuhören, „Hannah hat schon gesagt, dass du dich jetzt zusammenreißen musst, weil sie nicht unbedingt scharf drauf ist, so schnell wieder im Kreißsaal zu liegen, also Finger weg Paul!“ warnt Jon ihn, „He, so hab ich das nicht gesagt! Ich hab nur gesagt, dass wir jetzt doppelt aufpassen, dass sowas nicht so schnell wieder passiert! Denn nochmal mache ich das nicht durch, oder zumindest nur dann, wenn ich eine Garantie kriege, dass es beim nächsten Mal schneller geht und nicht so wehtut!“ rechtfertigt Hannah sich. „Naja, dass es schmerzlos ist, wird dir wohl niemand garantieren können, aber wenn du sicher gehen willst, dass sowas nicht nochmal passiert, wirst du wohl auf den Spaß in Zukunft verzichten müssen!“ meint Bradley und steht jetzt wieder von seinem Stuhl auf um, wie alle Anderen, zu Hannahs Bett zu gehen und sich den Kleinen nochmal genau anzusehen, denn alle stehen um ihn und seine stolzen Eltern herum und bewundern ihn. „Naja, ich glaub so ganz ohne wird es dann wohl auch nicht gehen, da werde ich also bestimmt nochmal irgendwann durchmüssen! Unser Georgie soll doch schließlich kein verwöhntes Einzelkind werden!“ meint Hannah und küsst den Kleinen auf sein kleines großes Köpfchen. Über eine Woche später geht Paul dann schweren Herzens wieder arbeiten, aber er ruft jeden Tag mind. 3x an, um zu hören, was sein Sohn und die Mami machen, also ist Hannah doch so ziemlich jeden Tag dabei, wenn die 6 von Auftritt zu Auftritt, von Interview zu Interview oder halt von Fotoshooting zu Fotoshooting hetzten. Im Oktober, also genau ein halbes Jahr nach Georgies Geburt geht Hannah dann auch wieder arbeiten, aber den Kleinen hat die Band immer mit dabei: er schläft während seine Eltern ihren Job machen in seinem Autositz im Backstagebereich und wird von allen, besonders von den Juniors, bewacht, dass da keiner dran geht! Und wenn mal weder die Kleinen, noch die Bandkollegen Zeit für ihn haben, müssen eben doch die Großeltern ran, die sind nämlich auch ganz verrückt nach Georgie, aber am Allerliebsten haben ihn immernoch die Fans und seine Eltern natürlich, denn die geben ihn bestimmt nie wieder her!